[{"id":"1264004","archiveID":"8","title":"PRISMA: Preisr\u00fcckgang in allen Regionen","headline":"PRISMA:","subheadline":"Preisr\u00fcckgang in allen Regionen","description":"

Die Inlandspreise gehen zum Nachmittag regions- und produkts\u00fcbergreifend runter, nachdem auch die ICE Gasoil Futures absanken. Die Nachfrage h\u00e4lt sich gr\u00f6\u00dftenteils ruhig, wobei die Mitteldestillatsnachfrage regional etwas anzieht. <\/p>\n

Natalie M\u00fcller, Tel: +49 40 8090 3778<\/strong><\/p>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/prisma-1053","published":"1713184320","author":"Natalie M\u00fcller"},{"id":"1264003","archiveID":"5","title":"ICE: Leichte Schwankungen auf niedrigerem Niveau","headline":"ICE:","subheadline":"Leichte Schwankungen auf niedrigerem Niveau","description":"

Am fr\u00fchen Nachmittag schwanken die Futures leicht auf niedrigerem Niveau knapp oberhalb der Unterst\u00fctzung um 820 $\/t f\u00fcr Gasoil und 89,50 $\/bl f\u00fcr Brent.Die Marktteilnehmer warten auf die weitere Entwicklung im Nahen Osten, darunter besonders auf Hinweise, wie Israel auf den Angriff des Iran am Wochenende reagieren wird. Zu der Schw\u00e4che haben Gewinnmitnahmen gef\u00fchrt, nachdem die Futures-Kurse am Ende letzter Woche durch Spekulationen auf einen Angriff Irans auf Israel gestiegen waren.<\/p>\n

Der Angriff erfolgte tats\u00e4chlich am Abend des 13. April. Teheran feuerte Hunderte Drohnen und Raketen auf Israel ab. Nach Angaben der israelischen Streitkr\u00e4fte wurden fast alle abgefangen, bevor sie den israelischen Luftraum erreichten.<\/p>\n

Iran, die USA und regionale M\u00e4chte scheinen eine weitere Versch\u00e4rfung der Feindseligkeiten vermeiden zu wollen. Teherans Au\u00dfenminister Hossein Amir-Abdollahian sagte, Iran betrachte seine Operation als beendet. Die USA dr\u00e4ngen Israel, die Verteidigung als Sieg zu erkl\u00e4ren, offenbar in dem Bem\u00fchen, die Regierung des israelischen Ministerpr\u00e4sidenten Benjamin Netanjahu davon abzuhalten, sich zu Vergeltungsma\u00dfnahmen gezwungen zu f\u00fchlen.<\/p>\n

D\u00e4mpfend wirkt zudem der am Freitag erschienene IEA-Monatsbericht. Darin hat die Pariser Agentur ihre Wachstumsprognose f\u00fcr die \u00d6lnachfrage f\u00fcr dieses Jahr um 130.000 bl\/Tag auf 1.2 Mio. bl\/Tag gesenkt und verwies auf einen geringeren Heiz\u00f6lverbrauch und einen anhaltenden Abschwung der Industrie in fortgeschrittenen Volkswirtschaften.Im n\u00e4chsten Jahr verlangsamt sich das Wachstum der weltweiten \u00d6lnachfrage auf 1,15 Mio. bl\/Tag und damit etwa 700.000 bl\/Tag weniger als die j\u00fcngste Prognose der Opec. <\/p>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/ice-2116","published":"1713184200","author":"Bernd Mittag"},{"id":"1264001","archiveID":"699","title":"ROUNDUP: Irans Au\u00dfenminister spricht mit Borrell und Amtskollegen ","headline":"ROUNDUP: Irans Au\u00dfenminister spricht mit Borrell und Amtskollegen","subheadline":"","description":"\n

\n TEHERAN (dpa-AFX) - Irans Au\u00dfenminister hat im Gespr\u00e4ch mit mehreren Amtskollegen den Gro\u00dfangriff seines Landes auf Israel als \"legitime Verteidigung\" bezeichnet. In einem Telefonat mit dem EU-Au\u00dfenbeauftragten Josep Borrell kritisierte Hussein Amirabdollahian erneut den mutma\u00dflich israelischen Angriff auf Irans Botschaftsgel\u00e4nde in Syrien Anfang April, wie sein Ministerium am Sonntag mitteilte. Nach Unt\u00e4tigkeit der UN h\u00e4tte Iran \"keine andere Wahl (gehabt), als das zionistische Regime im Rahmen der legitimen Verteidigung zu bestrafen\", hie\u00df es weiter.<\/p>\n\n

Amirabdollahian sprach auch erneut mit Bundesau\u00dfenministerin Annalena Baerbock, wie die Nachrichtenagentur Isna am Montag berichtete. In dem Gespr\u00e4ch sagte der Minister demnach, der Angriff auf Israel sei eine Warnung gewesen, die Konsequenzen des \u00dcberschreitens roter Linien zu verstehen. \"Wenn das Regime Israel seine Abenteuerlust fortsetzen will, wird es eine unverz\u00fcgliche und weitreichende Reaktion geben\", sagte Amirabdollahian Isna zufolge.<\/p>\n\n

Der Iran hatte in der Nacht zum Sonntag Israel mit mehreren hundert Raketen und Kampfdrohnen angegriffen. Hintergrund war der mutma\u00dflich israelische Angriff auf das iranische Botschaftsgel\u00e4nde in der syrischen Hauptstadt Damaskus, bei dem zwei Gener\u00e4le der iranischen Revolutionsgarden get\u00f6tet wurden.<\/p>\n\n

Amirabdollahian telefonierte am Sonntag nach Angaben seines Ministeriums auch mit den Au\u00dfenministern von Saudi-Arabien, Syrien, Indien, Katar, \u00c4gypten und Malta. Im Gespr\u00e4ch mit seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow warnte Irans Au\u00dfenminister vor einer harten Antwort, sollte Israel zur\u00fcckschlagen.\/arb\/DP\/mis<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1264001","published":"1713181416","author":"Lars Gierling"},{"id":"1263999","archiveID":"699","title":"Verb\u00e4nde sehen wachsende Klimal\u00fccke im Geb\u00e4udesektor ","headline":"Verb\u00e4nde sehen wachsende Klimal\u00fccke im Geb\u00e4udesektor","subheadline":"","description":"\n

\n BERLIN (dpa-AFX) - Eine Verb\u00e4nde-Allianz sieht eine zunehmende Klimaschutzl\u00fccke im Geb\u00e4udesektor. Die Bundesregierung m\u00fcsse gegensteuern, um Klimaziele 2030 und 2045 einhalten zu k\u00f6nnen, teilten die Verb\u00e4nde am Montag mit - darunter der Naturschutzbund Deutschland, der Verbraucherzentrale Bundesverband und die Deutsche Umwelthilfe. Sie forderten eine Sanierungsoffensive, verbunden mit einem beschleunigten Ausbau erneuerbarer W\u00e4rmeversorgung.<\/p>\n\n

Im Auftrag der Verb\u00e4nde erstellte das Forschungsinstitut f\u00fcr W\u00e4rmeschutz M\u00fcnchen ein Gutachten. Das Ergebnis: Ein Weiter-So im Geb\u00e4udesektor f\u00fchre bis 2030 insgesamt zu einer Mehremissionsmenge von 84 Millionen Tonnen sogenannter CO2-\u00c4quivalente. 2023 hatte neben dem Verkehrssektor auch der Geb\u00e4udesektor gesetzliche CO2-Vorgaben verfehlt, wenn auch knapp.<\/p>\n\n

Um die L\u00fccke zu schlie\u00dfen, m\u00fcssten bis 2030 zus\u00e4tzlich 3 Millionen Wohnungen saniert und knapp 3 Millionen W\u00e4rmepumpen eingebaut werden, hie\u00df es. Die bisherigen Ma\u00dfnahmen der Bundesregierung reichten nicht aus, sagte Barbara Metz, Bundesgesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der Umwelthilfe. Thomas Engelke, Energieexperte des Verbraucherzentrale Bundesverbands, sagte, Ein- und Zweifamilienh\u00e4user spielten eine Schl\u00fcsselrolle. Finanzielle Mittel zur Sanierung m\u00fcssten erh\u00f6ht werden.<\/p>\n\n

Eine Folge des umstrittenen Heizungsgesetzes und des z\u00e4hen politischen Ringens war der laut Gutachten \"unvorhergesehen\" zahlreiche Einbau neuer Gasthermen im vergangenen Jahr. Diese Heizungen w\u00fcrden noch f\u00fcr Jahrzehnte CO2 produzieren, bis 2045, so Studienautor Andreas Holm. Deutschland will bis zum Jahr 2045 klimaneutral werden. Das bedeutet, dass fossile Brennstoffe in Heizungen sp\u00e4testens ab 2045 nicht mehr genutzt werden d\u00fcrfen.<\/p>\n\n

Im vergangenen Jahr war nach erbitterten Streitigkeiten in der Ampel eine Reform des sogenannten Heizungsgesetzes beschlossen worden. Es sieht generell vor, dass von 2024 an jede neu eingebaute Heizung zu 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden muss. Die Regelungen greifen aber zun\u00e4chst f\u00fcr Neubauten in einem Neubaugebiet. F\u00fcr bestehende Geb\u00e4ude und Neubauten au\u00dferhalb von Neubaugebieten gibt es aber \u00dcbergangsfristen. Dreh- und Angelpunkt ist eine kommunale W\u00e4rmeplanung.\/hoe\/DP\/jha<\/p>\n\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1263999","published":"1713179738","author":"Lars Gierling"},{"id":"1263997","archiveID":"701","title":"Devisen: Euro zum Dollar trotz Angriff auf Israel stabil ","headline":"Devisen: Euro zum Dollar trotz Angriff auf Israel stabil","subheadline":"","description":"\n

\n FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat sich am Montag nur wenig von der Stelle bewegt. Auch andere W\u00e4hrungen zeigten trotz des iranischen Angriffs auf Israel vom Wochenende nur wenig Bewegung. Der US-Dollar, der vielen Anlegern als Hort der Sicherheit gilt, gab zu vielen W\u00e4hrungen sogar nach.<\/p>\n\n

Gegen Mittag kostete ein Euro 1,0655 Dollar und damit geringf\u00fcgig mehr als am Freitagabend. Die Europ\u00e4ische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs vor dem Wochenende auf 1,0652 Dollar festgesetzt. Nicht nur der US-Dollar, auch andere als sichere H\u00e4fen empfundene W\u00e4hrungen wie der japanische Yen gaben nach.<\/p>\n\n

\"Nach dem milit\u00e4risch ineffektiven Angriff des Irans gegen Israel \u00fcberwiegt zum Wochenstart die Hoffnung, dass es nicht zu einem massiven Gegenschlag Israels kommen wird\", hei\u00dft es in einem Kommentar der Dekabank. Bei dem Angriff vom Wochenende waren nahezu alle Raketen, Drohnen und Marschflugk\u00f6rper abgefangen worden. Viele Regierungen haben mittlerweile zu Deeskalation und Zur\u00fcckhaltung aufgerufen.<\/p>\n\n

Produktionsdaten aus den Industrieunternehmen der Eurozone entfachten am Vormittag keine entscheidende Wirkung am Devisenmarkt. Die Produktion stieg im Februar moderat an, nachdem sie im Januar deutlich zur\u00fcckgegangen war.<\/p>\n\n

Am Nachmittag werden in den USA einige Konjunkturdaten erwartet. Im Mittelpunkt stehen Umsatzzahlen aus dem Einzelhandel, die Hinweise auf die St\u00e4rke des privaten Verbrauchs geben.\/bgf\/jkr\/stk<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1263997","published":"1713178780","author":"Lars Gierling"},{"id":"1263992","archiveID":"5","title":"ICE: Vorl\u00e4ufigen Boden gefunden nach Kursr\u00fcckgang","headline":"ICE:","subheadline":"Vorl\u00e4ufigen Boden gefunden nach Kursr\u00fcckgang","description":"

Im Handelsverlauf haben ICE Gasoil und ICE Brent einen vorl\u00e4ufigen Boden gefunden bei der Unterst\u00fctzung um 820 $\/t f\u00fcr Gasoil und 89,50 $\/bl f\u00fcr Brent.Zu der Schw\u00e4che haben Gewinnmitnahmen gef\u00fchrt, nachdem die B\u00f6rsenkurse am Ende letzter Woche durch Spekulationen auf einen Angriff Irans auf Israel gestiegen waren.<\/p>\n

Der Angriff erfolgte dann tats\u00e4chlich am Abend des 13. April. Teheran feuerte Hunderte Drohnen und Raketen auf Israel ab. Nach Angaben der israelischen Streitkr\u00e4fte wurden fast alle abgefangen, bevor sie den israelischen Luftraum erreichten.<\/p>\n

Iran, die USA und regionale M\u00e4chte scheinen eine weitere Versch\u00e4rfung der Feindseligkeiten vermeiden zu wollen. Teherans Au\u00dfenminister Hossein Amir-Abdollahian sagte, Iran betrachte seine Operation als beendet. Die USA dr\u00e4ngen Israel, die Verteidigung als Sieg zu erkl\u00e4ren, offenbar in dem Bem\u00fchen, die Regierung des israelischen Ministerpr\u00e4sidenten Benjamin Netanjahu davon abzuhalten, sich zu Vergeltungsma\u00dfnahmen gezwungen zu f\u00fchlen.<\/p>\n

D\u00e4mpfend wirkt zudem der am Freitag erschienene IEA-Monatsbericht. Darin hat die Pariser Agentur ihre Wachstumsprognose f\u00fcr die \u00d6lnachfrage f\u00fcr dieses Jahr um 130.000 bl\/Tag auf 1.2 Mio. bl\/Tag gesenkt und verwies auf einen geringeren Heiz\u00f6lverbrauch und einen anhaltenden Abschwung der Industrie in fortgeschrittenen Volkswirtschaften.Im n\u00e4chsten Jahr verlangsamt sich das Wachstum der weltweiten \u00d6lnachfrage auf 1,15 Mio. bl\/Tag und damit etwa 700.000 bl\/Tag weniger als die j\u00fcngste Prognose der Opec. Die Marktteilnehmer warten jetzt auf Hinweise, wie Israel auf den Angriff des Iran am Wochenende reagieren wird. Das Kriegskabinett trifft sich, um die n\u00e4chsten Schritte zu besprechen.<\/p>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/ice-2115","published":"1713177240","author":"Bernd Mittag"},{"id":"1263993","archiveID":"699","title":"WDH\/ROUNDUP\/Expertenrat: Verkehr hinkt beim Klimaschutz weiter hinterher ","headline":"WDH\/ROUNDUP\/Expertenrat: Verkehr hinkt beim Klimaschutz weiter hinterher","subheadline":"","description":"\n

\n (Im 9. Absatz wurde der 2. Satz gegl\u00e4ttet.)<\/p>\n\n

BERLIN (dpa-AFX) - Der Verkehrsbereich hat nach Angaben des unabh\u00e4ngigen Expertenrats f\u00fcr Klimafragen auch 2023 deutlich mehr Abgase verursacht als gesetzlich erlaubt. Statt der erlaubten 133 Millionen Tonnen CO2 seien im Verkehr im vergangenen Jahr 146 Millionen Tonnen Treibhausgase entstanden, schreiben die Fachleute in ihrem am Montag in Berlin ver\u00f6ffentlichten Pr\u00fcfbericht zu im M\u00e4rz vorgestellten Daten des Umweltbundesamts (UBA). Damit verfehlt der Verkehrssektor sein Klimaziel das dritte Jahr in Folge.<\/p>\n\n

Auch der Geb\u00e4udesektor hat sein Ziel nach UBA-Berechnungen knapp verpasst, was der Expertenrat angesichts gro\u00dfer Unsicherheit bei den berechneten Daten aber weder best\u00e4tigen noch verwerfen m\u00f6chte. Dennoch m\u00fcsse auch hier nun das gesetzlich vorgeschriebene Sofortprogramm zum Nachsteuern vorgelegt werden, so die Fachleute. Daf\u00fcr haben die zust\u00e4ndigen Minister drei Monate Zeit. Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) hat Wochenend-Fahrverbote angedroht - anders sei das Verkehrsziel nicht zu schaffen. Er will damit Druck machen f\u00fcr eine z\u00fcgige Reform des Klimaschutzgesetzes, die diese Pflicht abschaffen soll. Das Bundeskabinett hat sie bereits verabschiedet, eine Einigung im Bundestag steht aber noch aus.<\/p>\n\n

Bei der Debatte um Fahrverbote gehe es gar nicht um die Wirkung einzelner Ma\u00dfnahmen, sondern um die umstrittene Reform, sagte die stellvertretende Vorsitzende des Expertenrats, Brigitte Knopf. \"Es wird ja gar nicht ernsthaft \u00fcber die Ma\u00dfnahmen gestritten. Also, das w\u00e4re eigentlich wichtig, dass man guckt: Welche Ma\u00dfnahmen braucht es jetzt.\" So k\u00f6nne man auch steuerliche Regelungen etwa zu Dienstwagen \u00e4ndern oder den CO2-Preis fr\u00fcher erh\u00f6hen, der Heizen und Tanken teurer macht.<\/p>\n\n

Trotz Unsicherheiten best\u00e4tigt auch der Expertenrat den starken R\u00fcckgang der Emissionen im vergangenen Jahr von rund 10 Prozent gegen\u00fcber 2022. Der Aussto\u00df ist von 750 auf 674 Millionen Tonnen CO2-\u00c4quivalente gesunken. Zur besseren Vergleichbarkeit werden andere Treibhausgase in CO2 umgerechnet.<\/p>\n\n

Dies sei der h\u00f6chste prozentuale R\u00fcckgang binnen eines Jahres seit 1990. Wie schon das UBA und Bundesklimaschutzminister Robert Habeck (Gr\u00fcne) f\u00fchrt aber auch der Expertenrat das nicht auf wirksame Klimaschutzpolitik, sondern die schw\u00e4chelnde Wirtschaft und das Wetter zur\u00fcck. \"Ohne den R\u00fcckgang der energieintensiven Industrie und die erneut milde Witterung im Jahr 2023 h\u00e4tten die Emissionen deutlich h\u00f6her gelegen\", sagte der Vorsitzende des Rates, Hans-Martin Henning. Unter anderen Bedingungen w\u00e4re das Jahres-Gesamtziel wohl nicht erreicht worden. Mit den steigenden Temperaturen k\u00f6nne es aber sein, dass auf Dauer weniger geheizt werden m\u00fcsse.<\/p>\n\n

Deutschland hat sich das Ziel gesetzt, seinen Aussto\u00df an Treibhausgasen bis 2030 um 65 Prozent im Vergleich zum Jahr 1990 zu senken. Hier ist Deutschland nach Einsch\u00e4tzung des Umweltbundesamts auf Kurs, die Berechnungen dazu hat der Expertenrat aber nicht bewertet. Der Rat wies aber darauf hin, dass Deutschland daneben auch seine europ\u00e4ischen Klimaziele schaffen muss. Bis 2045 will Deutschland klimaneutral sein, also nicht mehr Treibhausgase aussto\u00dfen, als wieder gespeichert werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n

Die umstrittenen Sofortprogramme<\/p>\n\n

Wenn einzelne Bereiche Vorgaben verfehlen, m\u00fcssen die zust\u00e4ndigen Ministerien der Bundesregierung mit Sofortprogrammen nachlegen. Die j\u00e4hrlich zul\u00e4ssigen Jahresemissionsmengen f\u00fcr die Sektoren wie Industrie, Energiewirtschaft, Verkehr und Geb\u00e4ude stehen im Klimaschutzgesetz. Die bisher beschlossenen Ma\u00dfnahmen reichten nicht aus, betonte der Expertenrat.<\/p>\n\n

Die genauen Klimaziele f\u00fcr einzelne Wirtschaftsbereiche sind der FDP ein Dorn im Auge. Im Grundsatz hat sich die Koalition aus SPD, Gr\u00fcnen und FDP eigentlich auch bereits auf eine Reform geeinigt: Demnach soll es k\u00fcnftig vor allem darauf ankommen, ob Treibhausgas-Sparziele \u00fcber alle Bereiche hinweg insgesamt eingehalten werden. Die Ampel-Fraktionen im Bundestag k\u00f6nnen sich bislang jedoch nicht auf die Details einigen, die Gr\u00fcnen f\u00fcrchten eine Aufweichung.<\/p>\n\n

Fehlt Geld f\u00fcr den Klimaschutz?<\/p>\n\n

Wenn schon die im vergangenen Sommer vorgelegten Klima-Pl\u00e4ne nicht reichten, dann hat sich die Lage seither noch verschlechtert, merken die Experten an. Denn das Urteil des Bundesverfassungsgerichts im November hatte ein Milliardenloch in die Finanzplanungen des Bundes gerissen. Die danach in der Regierung ausgehandelten K\u00fcrzungen betreffen auch den Klima- und Transformationsfond (KTF), einen wichtigen Topf zur F\u00f6rderung des klimafreundlichen Umbaus der deutschen Industrie.<\/p>\n\n

\"Das KTF-Urteil resultiert in Mittelk\u00fcrzungen in diesem Jahr und engt den Spielraum f\u00fcr die folgenden Jahre ein. Da fast die H\u00e4lfte der Ma\u00dfnahmen des Klimaschutzprogramms fiskalischer Natur sind, verringert dies die Wahrscheinlichkeit, dass die angenommene Minderungswirkung tats\u00e4chlich eintritt\", erkl\u00e4rte Knopf zum erwarteten Treibhausgas-Aussto\u00df. Zudem werde das Klimaschutzprogramm im Geb\u00e4udesektor \"weniger ambitioniert\" umgesetzt, so die Fachleute. \"Auch im Verkehrssektor ist bei einigen Ma\u00dfnahmen eine verminderte Wirkung zu erwarten, zudem ist eine Zunahme des Pkw-Verkehrs zu beobachten.\"<\/p>\n\n

Der Expertenrat ist ein Wissenschaftler-Gremium. Zu seinen Aufgaben laut Bundesklimaschutzgesetz geh\u00f6rt die j\u00e4hrliche Pr\u00fcfung der vorl\u00e4ufigen Daten des Umweltbundesamts zum Treibhausgas-Aussto\u00df des Vorjahres. Endg\u00fcltige Daten wird es aber erst im kommenden Jahr geben.\/hrz\/DP\/jha<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1263993","published":"1713177195","author":"Lars Gierling"},{"id":"1263995","archiveID":"699","title":"Scholz warnt China vor milit\u00e4rischer Unterst\u00fctzung Russlands ","headline":"Scholz warnt China vor milit\u00e4rischer Unterst\u00fctzung Russlands","subheadline":"","description":"\n

\n SHANGHAI (dpa-AFX) - Vor seinen politischen Gespr\u00e4chen in Peking hat Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) China vor jeglicher milit\u00e4rischer Unterst\u00fctzung Russlands gewarnt. Er werde darauf hinweisen, dass Russland einen Eroberungskrieg gegen die Ukraine f\u00fchre, \"und genau darauf bestehen, dass niemand mithelfen darf, dass das gelingt\", sagte Scholz am Montag in Schanghai.<\/p>\n\n

\"Deshalb auch die Aufforderung an alle, Sanktionen (...) nicht zu umgehen, deshalb auch die Forderung keine Waffenlieferungen zu machen.\" Das gelte auch f\u00fcr G\u00fcter, die sowohl f\u00fcr zivile als auch f\u00fcr milit\u00e4rische Zwecke genutzt werden k\u00f6nnten, betonte Scholz. China gilt als wichtigster Verb\u00fcndeter Russlands und wird verd\u00e4chtigt, solche G\u00fcter zu liefern.<\/p>\n\n

Scholz trifft an diesem Dienstag in Peking Pr\u00e4sident Xi Jinping und Ministerpr\u00e4sident Li Qiang. Der russische Angriffskrieg sei sich nicht nur eine europ\u00e4ische Angelegenheit, betonte der Kanzler. \"Wenn das Schule macht, ist das eine Bedrohung f\u00fcr Frieden und Sicherheit \u00fcberall auf dem Planeten, weil es so viele motivieren w\u00fcrde, historische Korrekturen herbeizuf\u00fchren.\"\/mfi\/DP\/jha<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1263995","published":"1713177134","author":"Lars Gierling"},{"id":"1263990","archiveID":"699","title":"ROUNDUP: Bundeskanzler Scholz fordert fairen Wettbewerb in China ","headline":"ROUNDUP: Bundeskanzler Scholz fordert fairen Wettbewerb in China","subheadline":"","description":"\n

\n SHANGHAI (dpa-AFX) - Angesichts m\u00f6glicher EU-Strafz\u00f6lle gegen in China produzierte Elektroautos hat Bundeskanzler Olaf Scholz faire Wettbewerbsbedingungen in der Volksrepublik gefordert. \"Das Einzige, was immer klar sein muss, ist, dass der Wettbewerb fair sein muss\", sagte Scholz w\u00e4hrend seiner dreit\u00e4gigen China-Reise am Montag bei einer Diskussion mit Studenten in Shanghai. \"Wir m\u00f6chten nat\u00fcrlich, dass unsere Unternehmen keine Beschr\u00e4nkungen haben, aber umgekehrt verhalten wir uns genauso, wie wir es hier fordern.\" Es d\u00fcrfe kein Dumping und keine \u00dcberproduktion geben. Au\u00dferdem d\u00fcrften Urheberrechte nicht beeintr\u00e4chtigt werden, und man solle nicht auf b\u00fcrokratische H\u00fcrden sto\u00dfen, betonte der SPD-Politiker.<\/p>\n\n

Seit dem Herbst ermittelt Br\u00fcssel in einer Antisubventionsuntersuchung gegen in China produzierte E-Autos. Der Verdacht lautet auf Marktverzerrung, weil staatliche Subventionen dem Vorwurf nach daf\u00fcr sorgen, dass chinesische Marken ihre E-Autos in Europa zu deutlich niedrigeren Preisen anbieten k\u00f6nnen als heimische Hersteller. \"Die Amerikaner schotten ihren Markt jetzt ab, ebenso Brasilien, Mexiko und die T\u00fcrkei\", sagte Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. \"Die EU kann nicht der einzige Markt sein, der f\u00fcr chinesische \u00dcberproduktion offenbleibt.\"<\/p>\n\n

Man wolle zwar Wettbewerb auch mit chinesischen Herstellern, aber die Bedingungen m\u00fcssten fair sein, sagte von der Leyen. Auch Scholz will diese Bedingungen, doch fordert auch St\u00e4rke von der deutschen Wirtschaft. Der Ma\u00dfstab sei, so wettbewerbsf\u00e4hig zu sein, dass man \u00fcberall bestehen k\u00f6nne. Scholz setzt sich nach eigenen Worten f\u00fcr faire Wettbewerbsbedingungen auch in den L\u00e4ndern ein, in denen deutsch Firmen t\u00e4tig seien, \"aber das muss aus einer Position selbstbewusster Wettbewerbsf\u00e4higkeit heraus geschehen und nicht aus protektionistischen Motiven\".<\/p>\n\n

Der Kanzler verwies darauf, dass es auch Vorbehalte gegeben habe, als japanische und koreanische Wagen auf den Markt der Bundesrepublik gekommen seien. \"Es gab gro\u00dfe Aufregung in den Zeitungen: Jetzt kommen die japanischen Autos und rollen alles auf - Quatsch\", sagte Scholz. Es gebe deutsche Autos in China, die mit vielen chinesischen Herstellern gemeinsam entwickelt und gebaut worden seien, und irgendwann gebe es auch chinesische Autos in Deutschland und Europa.<\/p>\n\n

In China klagen einige der rund 5000 deutschen Firmen \u00fcber Nachteile gegen\u00fcber der chinesischen Konkurrenz, erschwerte Marktzug\u00e4nge und rechtliche Unsicherheiten. Am Montag traf Scholz Vertreter von Unternehmen und der deutschen Auslandshandelskammer in Shanghai, um dar\u00fcber zu sprechen, welche Probleme die Firmen in China haben.\/jon\/DP\/mis<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1263990","published":"1713175826","author":"Lars Gierling"},{"id":"1263988","archiveID":"699","title":"IMK-Konjunkturforscher: Aussichten hellen sich langsam auf ","headline":"IMK-Konjunkturforscher: Aussichten hellen sich langsam auf","subheadline":"","description":"\n

\n D\u00dcSSELDORF (dpa-AFX) - Die Aussichten f\u00fcr die deutsche Konjunktur hellen sich nach Einsch\u00e4tzung von Experten langsam auf. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Wirtschaft in den kommenden drei Monaten eine Rezession durchl\u00e4uft, sei in den vergangenen Wochen sp\u00fcrbar gesunken, berichtete das Institut f\u00fcr Makro\u00f6konomie und Konjunkturforschung (IMK) der gewerkschaftsnahen Hans-B\u00f6ckler-Stiftung am Montag.<\/p>\n\n

F\u00fcr das zweite Quartal (April bis Juni) weise der IMK-Konjunkturindikator eine Rezessionswahrscheinlichkeit von 48,7 Prozent aus. Anfang M\u00e4rz lag sie f\u00fcr die folgenden drei Monate noch bei 58,3 Prozent. Der Indikator ber\u00fccksichtigt die neuesten verf\u00fcgbaren Daten zu den wichtigsten wirtschaftlichen Kenngr\u00f6\u00dfen.<\/p>\n\n

Der R\u00fcckgang des Rezessionsrisikos sei so stark, dass das nach dem Ampelsystem arbeitende Fr\u00fchwarninstrument erstmals seit Juni 2023 nicht mehr \"rot\" anzeige, teilten die Forscher mit. \"Stattdessen wechselt er auf \"gelb-rot\", was eine erh\u00f6hte konjunkturelle Unsicherheit signalisiert, aber keine akute Rezessionsgefahr mehr.\"<\/p>\n\n

Der sp\u00fcrbare R\u00fcckgang beruhe vor allem darauf, dass sich die Produktion im verarbeitenden Gewerbe erholt habe. Die Energiepreise h\u00e4tten sich stabilisiert. Das IMK gehe daher davon aus, dass auch die Produktion in energieintensiven Branchen und insbesondere in der Chemieindustrie ihren Tiefpunkt durchschritten habe. F\u00fcr eine weitere Erholung der Industrieproduktion spr\u00e4chen auch Zuw\u00e4chse beim Export. Weitere Positivfaktoren seien aufgehellte Stimmungs- und Finanzmarktindikatoren.\/tob\/DP\/jha<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1263988","published":"1713175152","author":"Lars Gierling"},{"id":"1263986","archiveID":"699","title":"Scholz ruft Israel nach iranischem Angriff zur Deeskalation auf ","headline":"Scholz ruft Israel nach iranischem Angriff zur Deeskalation auf","subheadline":"","description":"\n

\n SHANGHAI (dpa-AFX) - Nach dem iranischen Gro\u00dfangriff hat Bundeskanzler Olaf Scholz Israel aufgerufen, zur Deeskalation beizutragen. Die weitgehend erfolgreiche Abwehr der rund 300 Drohnen und Raketen sei \"ein Erfolg, der vielleicht auch nicht verschenkt werden sollte\", sagte Scholz am Montag in Shanghai. \"Deswegen auch unser Ratschlag, selbst zur Deeskalation beizutragen.\"<\/p>\n\n

Scholz richtete aber auch erneut eine Warnung an den Iran. Der erste Angriff auf israelisches Territorium \u00fcberhaupt sei eine \"schlimme Eskalation\" gewesen, die nicht h\u00e4tte stattfinden d\u00fcrfen, sagte er. \"Das darf nicht so weiter gehandhabt werden vonseiten des Iran.\"<\/p>\n\n

Der Iran hatte Israel in der Nacht zu Sonntag angegriffen. Die Drohnen und Raketen wurden aber fast vollst\u00e4ndig abgefangen. Es war eine Reaktion auf einen mutma\u00dflich israelischen Angriff auf das iranische Botschaftsgel\u00e4nde in Damaskus.\/mfi\/DP\/mis<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1263986","published":"1713173544","author":"Lars Gierling"},{"id":"1263985","archiveID":"8","title":"PRISMA: Uneinheitliche Preisentwicklung","headline":"PRISMA:","subheadline":"Uneinheitliche Preisentwicklung","description":"

Trotz des am 13. April erfolgten Angriffs des Iran auf Israel gaben die Gas\u00f6lfutures an der ICE zum Wochenbeginn nach, nachdem am Freitag Spekulationen \u00fcber einen bevorstehenden Angriff sie nach oben getrieben hatten. Im Inland gibt es keine klare Preisrichtung, regional stiegen die Preise an, in vielen Regionen liegen sie aber auch unter dem Niveau von Freitag. Nur vereinzelt berichten H\u00e4ndler \u00fcber einen leichten Anstieg der Verbrauchernachfrage. <\/p>\n

<\/p>\n

Gabriele Zindel, Tel.: 040-82210497<\/strong><\/p>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/prisma-1052","published":"1713173520","author":"Gabriele Zindel"},{"id":"1263981","archiveID":"699","title":"Baerbock an Israel: Vergeltung ist keine Kategorie im V\u00f6lkerrecht ","headline":"Baerbock an Israel: Vergeltung ist keine Kategorie im V\u00f6lkerrecht","subheadline":"","description":"\n

\n PARIS (dpa-AFX) - Au\u00dfenministerin Annalena Baerbock setzt nach dem beispiellosen Angriff des Irans darauf, dass Israel bei einer m\u00f6glichen Reaktion das V\u00f6lkerrecht einh\u00e4lt. \"Das Recht auf Selbstverteidigung bedeutet die Abwehr eines Angriffes. Vergeltung ist keine Kategorie im V\u00f6lkerrecht\", sagte die Gr\u00fcnen-Politikerin am Montag bei einer von Frankreich und Deutschland organisierten Hilfskonferenz f\u00fcr den Sudan in Paris auf die Frage einer Journalistin, ob Israel das Recht zu einem Gegenschlag habe.<\/p>\n\n

Sie habe dies in der vergangenen Woche gegen\u00fcber ihrem iranischen Kollegen Hussein Amirabdollahian deutlich gemacht, sagte Baerbock. Mit dem Angriff habe das iranische Regime die Region am Wochenende an den Rand des Abgrunds gef\u00fchrt. \"Gleichzeitig hat diese Eskalation aber auch gezeigt, dass die Region an der Seite Israels steht, wenn es die Eind\u00e4mmung des gef\u00e4hrlichen iranischen Verhaltens geht. Der Iran ist isoliert\", sagte die Ministerin.<\/p>\n\n

\"Israel hat in einer defensiven Art und Weise gesiegt, dank seiner starken Luftabwehr und dank des beherzten Eingreifens der USA, Gro\u00dfbritanniens und arabischer Staaten\", sagte Baerbock weiter. \"Diesen Defensivsieg gilt es jetzt diplomatisch abzusichern. Unsere Priorit\u00e4t muss dabei sein, einen Fl\u00e4chenbrand in der Region zu verhindern.\"<\/p>\n\n

Am Sonntag seien sie und andere Partner im st\u00e4ndigen Austausch mit der israelischen Regierung, arabischen Partnern und internationalen Akteuren gewesen, \"gerade auch zum Schutz Israels Sicherheit\", sagte die Baerbock. Sie habe deswegen am Sonntag auch noch einmal mit Amirabdollahian gesprochen und ihn unmissverst\u00e4ndlich vor einer weiteren Eskalation gewarnt.<\/p>\n\n

Der j\u00fcdische Staat beh\u00e4lt sich nach dem beispiellosen Angriff des Irans auf Israel eine milit\u00e4rische Reaktion vor. Der Iran hatte in der Nacht zum Sonntag erstmals in der Geschichte der Islamischen Republik seinen erkl\u00e4rten Erzfeind Israel direkt mit Raketen, Drohnen und Marschflugk\u00f6rpern angegriffen. Der Angriff konnte weitgehend abgewehrt werden. Der Iran stellte den Angriff als Vergeltungsschlag f\u00fcr die T\u00f6tung hochrangiger Offiziere in Syrien dar.\/bk\/evs\/rbo\/DP\/mis<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1263981","published":"1713172465","author":"Lars Gierling"},{"id":"1263983","archiveID":"699","title":"Preise f\u00fcr Aluminium und Nickel steigen nach neuen Sanktionen gegen Russland ","headline":"Preise f\u00fcr Aluminium und Nickel steigen nach neuen Sanktionen gegen Russland","subheadline":"","description":"\n

\n LONDON (dpa-AFX) - Die Preise f\u00fcr die Industriemetalle Aluminium und Nickel sind nach neuen Sanktionen gegen den Produzenten Russland am Montag gestiegen. An der Rohstoffb\u00f6rse in London legte der Preis f\u00fcr eine Tonne Aluminium zur Lieferung in drei Monaten zun\u00e4chst kr\u00e4ftig um bis zu 9,4 Prozent zu. Zuletzt schw\u00e4chte sich der Zuwachs allerdings deutlich ab und betrug noch etwa 1,9 Prozent auf 2540 US-Dollar. Der entsprechende Nickel-Preis stieg zun\u00e4chst um bis zu 8,8 Prozent, am Vormittag kostete eine Tonne des Metalls dann rund 18 000 Dollar und damit 1,7 Prozent mehr als am Freitag. Der Kupfer-Preis reagierte zun\u00e4chst kaum.<\/p>\n\n

Am Wochenende hatten die USA und Gro\u00dfbritannien neue Sanktionen gegen Russland wegen dessen Angriffskriegs gegen die Ukraine verk\u00fcndet. Nach dem 13. April produziertes Aluminium, Kupfer und Nickel aus Russland sollen demnach nicht mehr an den beiden gr\u00f6\u00dften Metallb\u00f6rsen der Welt in London (LME) und Chicago (CME) gehandelt werden, teilten das US-amerikanische und das britische Finanzministerium in der Nacht zu Samstag mit. Damit soll eine wichtige Einnahmequelle des Kremls zur Finanzierung des Kriegs in der Ukraine geschm\u00e4lert werden.<\/p>\n\n

Die Aktion der beiden L\u00e4nder baue auf dem Verbot von Metallimporten auf und ziele auf russische Exporte von Aluminium, Kupfer und Nickel im Wert von 40 Milliarden Dollar, teilte das britische Finanzministerium weiter mit. Metalle seien nach Gas und \u00d6l das gr\u00f6\u00dfte Exportgut Russlands. Die Verbote seien eng gefasst worden, um Marktst\u00f6rungen zu begrenzen. So seien russisches Aluminium, Nickel und Kupfer, die vor dem 13. April 2024 produziert worden seien, von dem Verbot ausgenommen.<\/p>\n\n

Dass die Preise zu Wochenbeginn zun\u00e4chst kr\u00e4ftig zulegten, kann mit Unsicherheit \u00fcber das k\u00fcnftige Angebot erkl\u00e4rt werden. Russland ist ein wichtiger, wenn auch kein dominierender Produzent von Industriemetallen. Sein Anteil an der weltweiten Produktion von Nickel betr\u00e4gt etwa sechs Prozent, der Anteil am globalen Nickelangebot bel\u00e4uft sich auf etwa f\u00fcnf Prozent. Gegen einen anhaltenden Preisanstieg k\u00f6nnte auch sprechen, dass Metalle, die vor dem Stichtag hergestellt wurden, weiterhin gehandelt werden d\u00fcrfen.\/bgf\/hme\/jkr\/jha\/<\/p>\n\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1263983","published":"1713172339","author":"Lars Gierling"},{"id":"1263977","archiveID":"699","title":"Eurozone: Industrie weitet Produktion aus ","headline":"Eurozone: Industrie weitet Produktion aus","subheadline":"","description":"\n

\n LUXEMBURG (dpa-AFX) - Die Industrieunternehmen in der Eurozone haben ihre Produktion im Februar ausgeweitet. Gegen\u00fcber dem Vormonat erh\u00f6hte sich die Gesamtherstellung um 0,8 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat am Montag in Luxemburg mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit dieser Entwicklung gerechnet. Der Anstieg folgt auf einen R\u00fcckgang um revidiert 3,0 (zun\u00e4chst 3,2) Prozent im Januar. Zum Vorjahresmonat fiel die Herstellung im Februar um 6,4 Prozent.<\/p>\n\n

Positiv wirkte im Monatsvergleich die Herstellung von Investitions- und Gebrauchsg\u00fctern. Auch Vorleistungsg\u00fcter wurden mehr produziert. Dagegen ging die Energieproduktion deutlich zur\u00fcck, was auch durch Wettereffekte bedingt sein kann. In der gesamten Europ\u00e4ischen Union (EU) fiel die Gesamtentwicklung \u00e4hnlich aus wie im W\u00e4hrungsraum.<\/p>\n\n

In Deutschland und Spanien stieg die Gesamtproduktion sp\u00fcrbar um jeweils etwas mehr als ein Prozent an, in Frankreich und Italien fiel der Zuwachs nur geringf\u00fcgig aus. Irland verzeichnete mit 3,8 Prozent den deutlichsten Monatsanstieg, allerdings ist die dortige Entwicklung h\u00e4ufig verzerrt. In Belgien ging die Produktion mit 2,7 Prozent am st\u00e4rksten zur\u00fcck.\/bgf\/jkr\/jha\/<\/p>\n\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1263977","published":"1713171914","author":"Lars Gierling"},{"id":"1263979","archiveID":"699","title":"Eurozone: Industrie weitet Produktion aus ","headline":"Eurozone: Industrie weitet Produktion aus","subheadline":"","description":"\n

\n LUXEMBURG (dpa-AFX) - Die Industrieunternehmen in der Eurozone haben ihre Produktion im Februar ausgeweitet. Gegen\u00fcber dem Vormonat erh\u00f6hte sich die Gesamtherstellung um 0,8 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat am Montag in Luxemburg mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit dieser Entwicklung gerechnet. Der Anstieg folgt auf einen R\u00fcckgang um revidiert 3,0 (zun\u00e4chst 3,2) Prozent im Januar. Zum Vorjahresmonat fiel die Herstellung im Februar um 6,4 Prozent.<\/p>\n\n

Positiv wirkte im Monatsvergleich die Herstellung von Investitions- und Gebrauchsg\u00fctern. Auch Vorleistungsg\u00fcter wurden mehr produziert. Dagegen ging die Energieproduktion deutlich zur\u00fcck, was auch durch Wettereffekte bedingt sein kann. In der gesamten Europ\u00e4ischen Union (EU) fiel die Gesamtentwicklung \u00e4hnlich aus wie im W\u00e4hrungsraum.<\/p>\n\n

In Deutschland und Spanien stieg die Gesamtproduktion sp\u00fcrbar um jeweils etwas mehr als ein Prozent an, in Frankreich und Italien fiel der Zuwachs nur geringf\u00fcgig aus. Irland verzeichnete mit 3,8 Prozent den deutlichsten Monatsanstieg, allerdings ist die dortige Entwicklung h\u00e4ufig verzerrt. In Belgien ging die Produktion mit 2,7 Prozent am st\u00e4rksten zur\u00fcck.\/bgf\/jkr\/stk<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1263979","published":"1713171913","author":"Lars Gierling"},{"id":"1263975","archiveID":"699","title":"Bundeskanzler Scholz fordert fairen Wettbewerb in China ","headline":"Bundeskanzler Scholz fordert fairen Wettbewerb in China","subheadline":"","description":"\n

\n SHANGHAI (dpa-AFX) - Angesichts m\u00f6glicher EU-Strafz\u00f6lle gegen in China produzierte Elektroautos hat Bundeskanzler Olaf Scholz faire Wettbewerbsbedingungen in der Volksrepublik gefordert. \"Das Einzige, was immer klar sein muss, ist, dass der Wettbewerb fair sein muss\", sagte Scholz w\u00e4hrend seiner dreit\u00e4gigen China-Reise am Montag bei einer Diskussion mit Studenten in Shanghai. \"Wir m\u00f6chten nat\u00fcrlich, dass unsere Unternehmen keine Beschr\u00e4nkungen haben, aber umgekehrt verhalten wir uns genauso, wie wir es hier fordern.\" Es d\u00fcrfe kein Dumping und keine \u00dcberproduktion geben. Au\u00dferdem d\u00fcrften Urheberrechte nicht beeintr\u00e4chtigt werden, und man solle nicht auf b\u00fcrokratische H\u00fcrden sto\u00dfen, betonte der SPD-Politiker.<\/p>\n\n

Seit dem Herbst ermittelt Br\u00fcssel in einer Antisubventionsuntersuchung gegen in China produzierte E-Autos. Der Verdacht lautet auf Marktverzerrung, weil staatliche Subventionen dem Vorwurf nach daf\u00fcr sorgen, dass chinesische Marken ihre E-Autos in Europa zu deutlich niedrigeren Preisen anbieten k\u00f6nnen als heimische Hersteller.<\/p>\n\n

Scholz verwies darauf, dass es auch Vorbehalte gegeben habe, als japanische und koreanische Wagen auf den Markt der Bundesrepublik gekommen seien. \"Es gab gro\u00dfe Aufregung in den Zeitungen: Jetzt kommen die japanischen Autos und rollen alles auf - Quatsch\", sagte Scholz. Es gebe deutsche Autos in China, die mit vielen chinesischen Herstellern gemeinsam entwickelt und gebaut worden seien, und irgendwann gebe es auch chinesische Autos in Deutschland und Europa.<\/p>\n\n

In China klagen einige der rund 5000 deutschen Firmen \u00fcber Nachteile gegen\u00fcber der chinesischen Konkurrenz, erschwerte Marktzug\u00e4nge und rechtliche Unsicherheiten. Am Montag traf Scholz Vertreter von Unternehmen und der deutschen Auslandshandelskammer in Shanghai, um dar\u00fcber zu sprechen, welche Probleme die Firmen in China haben.\/jon\/DP\/jha<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1263975","published":"1713171634","author":"Lars Gierling"},{"id":"1263973","archiveID":"699","title":"Bitcoin steigt wieder nach Kurseinbruch ","headline":"Bitcoin steigt wieder nach Kurseinbruch","subheadline":"","description":"\n

\n FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Digitalw\u00e4hrung Bitcoin hat sich nach einem st\u00e4rkeren Kursverlust am Wochenende am Montag erholt. Der Kurs stieg wieder \u00fcber die Schwelle von 66 000 Dollar. Am Freitag war der Bitcoin noch mit rund 71 000 Dollar bewertet worden. Am Samstag st\u00fcrzte er dann auf unter 62 000 Dollar. Mit dem aktuellen Kurs von rund 66 000 Dollar liegt die \u00e4lteste Kryptow\u00e4hrung in diesem Jahr aber immer noch rund 50 Prozent im Plus.<\/p>\n\n

Am Wochenende hatten nicht nur Kryptow\u00e4hrungen, sondern auch die Aktienm\u00e4rkte nerv\u00f6s auf die Angriffe des Irans auf Israel reagiert. Dazu kamen beim Bitcoin Gewinnmitnahmen vor sogenannten Halving-Events. Am kommenden Samstag wird dabei die Belohnung f\u00fcr das Berechnen neuer Bitcoins halbiert - zum vierten Mal in der Geschichte der W\u00e4hrung. In der Vergangenheit folgten den Halvings stets neue Kursgewinne. Krypto-Anleger erhoffen sich vom n\u00e4chsten Halving, dass der Bitcoin-Kurs deutlich \u00fcber bisherige Rekordmarken springt - und nicht wieder abst\u00fcrzt.<\/p>\n\n

Durch das Halving werde auch die Menge der Bitcoins, die in das System eingef\u00fchrt werden, halbiert, erkl\u00e4rte Eric Demuth, Mitgr\u00fcnder und CEO der Krypto-Handelsplattform Bitpanda. \"Nach dem Prinzip von Angebot und Nachfrage k\u00f6nnte dies zu einem Anstieg des Bitcoin-Preises f\u00fchren, wenn die Nachfrage weiterhin die nun kleiner werdende Angebotsausweitung \u00fcbersteigt.\"\/chd\/DP\/jkr<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1263973","published":"1713167937","author":"Lars Gierling"},{"id":"1263967","archiveID":"5","title":"ICE: Gasoil und Brent sinken","headline":"ICE:","subheadline":"Gasoil und Brent sinken","description":"

Am fr\u00fchen Vormittag sinken ICE Gasoil und ICE Brent.<\/p>\n

Dahinter stehen Gewinnmitnahmen, nachdem die B\u00f6rsenkurse am Ende letzter Woche durch Spekulationen auf einen Angriff Irans auf Israel gestiegen waren.<\/p>\n

Der Angriff erfolgte dann tats\u00e4chlich am Abend des 13. April. Teheran feuerte Hunderte Drohnen und Raketen auf Israel ab. Nach Angaben der israelischen Streitkr\u00e4fte wurden fast alle abgefangen, bevor sie den israelischen Luftraum erreichten.<\/p>\n

Iran, die USA und regionale M\u00e4chte scheinen eine weitere Versch\u00e4rfung der Feindseligkeiten vermeiden zu wollen. Teherans Au\u00dfenminister Hossein Amir-Abdollahian sagte, Iran betrachte seine Operation als beendet. Die USA dr\u00e4ngen Israel, die Verteidigung als Sieg zu erkl\u00e4ren, offenbar in dem Bem\u00fchen, die Regierung des israelischen Ministerpr\u00e4sidenten Benjamin Netanjahu davon abzuhalten, sich zu Vergeltungsma\u00dfnahmen gezwungen zu f\u00fchlen.<\/p>\n

D\u00e4mpfend wirkt zudem der am Freitag erschienene IEA-Monatsbericht. Darin hat die Pariser Agentur ihre Wachstumsprognose f\u00fcr die \u00d6lnachfrage f\u00fcr dieses Jahr um 130.000 bl\/Tag auf 1.2 Mio. bl\/Tag gesenkt und verwies auf einen geringeren Heiz\u00f6lverbrauch und einen anhaltenden Abschwung der Industrie in fortgeschrittenen Volkswirtschaften.Im n\u00e4chsten Jahr verlangsamt sich das Wachstum der weltweiten \u00d6lnachfrage auf 1,15 Mio. bl\/Tag und damit etwa 700.000 bl\/Tag weniger als die j\u00fcngste Prognose der Opec. Die Marktteilnehmer warten auf Hinweise, wie Israel auf den Angriff des Iran am Wochenende reagieren wird. Das Kriegskabinett trifft sich, um die n\u00e4chsten Schritte zu besprechen.<\/p>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/ice-2114","published":"1713167100","author":"Bernd Mittag"},{"id":"1263968","archiveID":"699","title":"Weniger Schadholz - Holzeinschlag deutlich gesunken ","headline":"Weniger Schadholz - Holzeinschlag deutlich gesunken","subheadline":"","description":"\n

\n WIESBADEN (dpa-AFX) - In den deutschen W\u00e4ldern ist im vergangenen Jahr deutlich weniger Holz gef\u00e4llt worden als 2022. Der Einschlag sank um gut zehn Prozent auf 70,6 Millionen Kubikmeter, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. \"Der geringere Holzeinschlag aufgrund von Waldsch\u00e4den war die Hauptursache f\u00fcr diesen R\u00fcckgang.\"<\/p>\n\n

Der Gro\u00dfteil des eingeschlagenen Holzes wurde in der S\u00e4ge- und Furnierindustrie verwendet (39 Mio Kubikmeter), etwa f\u00fcr Paletten oder Parkett. Es folgte Industrieholz mit 14,1 Millionen Kubikmetern. Die zur Energieerzeugung genutzte Holzmenge stieg um 1,4 Prozent auf 14 Millionen Kubikmeter auf einen Anteil von fast 20 Prozent. Schon 2022 war ein Rekordwert seit der Wiedervereinigung erreicht worden.<\/p>\n\n

Drittes Jahr in Folge weniger Schadholz<\/p>\n\n

2023 wurde mit 38,7 Millionen Kubikmetern gut 13 Prozent weniger Schadholz als im Vorjahr eingeschlagen. Nach dem Rekordjahr 2020, als mit 60,1 Millionen Kubikmetern das gr\u00f6\u00dfte Schadholzaufkommen seit Beginn der Zeitreihe 1990 verzeichnet worden war, sank der Schadholzeinschlag zum dritten Mal in Folge. Im vergangenen Jahr war gut die H\u00e4lfte des Holzeinschlags auf Waldsch\u00e4den zur\u00fcckzuf\u00fchren - der niedrigste Wert seit 2018.<\/p>\n\n

Wegen Insektensch\u00e4den wurden rund 27,2 Millionen Kubikmeter Schadholz eingeschlagen, etwas mehr als im Vorjahr. Die beiden von Sch\u00e4den durch Borkenk\u00e4ferbefall gepr\u00e4gten Rekordjahre 2020 und 2021 mit je \u00fcber 40 Millionen Kubikmetern Insektenholz wurden damit aber deutlich unterschritten. Besonders Fichten-Monokulturen wurden in den vergangenen Jahren stark von Borkenk\u00e4fern befallen.<\/p>\n\n

Zweith\u00e4ufigste Ursache f\u00fcr das Schadholzaufkommen nach Insekten waren 2023 Winde und St\u00fcrme, die 4,9 Millionen Kubikmeter Holzeinschlag verursachten (2022: 12,4 Mio).\/als\/DP\/stk<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1263968","published":"1713166361","author":"Lars Gierling"},{"id":"1263970","archiveID":"699","title":"Britischer Au\u00dfenminister Cameron ruft Israel zu Zur\u00fcckhaltung auf ","headline":"Britischer Au\u00dfenminister Cameron ruft Israel zu Zur\u00fcckhaltung auf","subheadline":"","description":"\n

\n LONDON (dpa-AFX) - Der britische Au\u00dfenminister David Cameron hat Israel nach den iranischen Angriffen zur Zur\u00fcckhaltung aufgerufen. \"Israel hat als unabh\u00e4ngiges souver\u00e4nes Land jedes Recht, auf einen solchen Angriff zu reagieren\", sagte Cameron am Montag dem Sender Times Radio. Gro\u00dfbritannien wolle aber eine Eskalation vermeiden und rate \"unseren Freunden in Israel, dass es an der Zeit ist, sowohl mit dem Kopf als auch mit dem Herzen nachzudenken\".<\/p>\n\n

Eine solche Zur\u00fcckhaltung komme einer doppelten Niederlage f\u00fcr den Iran gleich, sagte Cameron. \"Sein Angriff war nicht nur ein fast v\u00f6lliger Misserfolg, sondern auch der Rest der Welt kann jetzt erkennen, welchen b\u00f6sartigen Einfluss (der Iran) auf die Region hat und seine wahre Natur verstehen.\" Deshalb sei es richtig, wenn Israel nun nicht seinerseits eskaliert, sagte der fr\u00fchere Premierminister.<\/p>\n\n

\"Das Beste, was man im Fall Israels tun kann, ist anzuerkennen, dass dies f\u00fcr Iran ein Misserfolg war.\" Nun k\u00f6nne sich Israel wieder auf den Kampf gegen die islamistische Hamas im Gazastreifen und die Freilassung der israelischen Geiseln konzentrieren. Zugleich betonte Cameron, als souver\u00e4ner Staat werde Israel seine eigenen Entscheidungen treffen.\/bvi\/DP\/stk<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1263970","published":"1713165285","author":"Lars Gierling"},{"id":"1263965","archiveID":"699","title":"ROUNDUP: Geldregen f\u00fcr Aktion\u00e4re - Unternehmen zahlen in Summe Rekord-Dividende ","headline":"ROUNDUP: Geldregen f\u00fcr Aktion\u00e4re - Unternehmen zahlen in Summe Rekord-Dividende","subheadline":"","description":"\n

\n FRANKFURT (dpa-AFX) - Aktion\u00e4re von Konzernen der Dax-Familie k\u00f6nnen in diesem Jahr in der Summe auf eine Rekordaussch\u00fcttung hoffen. Mit gesch\u00e4tzt 62,5 Milliarden Euro \u00fcbertrifft das Aussch\u00fcttungsvolumen der 160 Unternehmen den Vorjahreswert um 1,6 Prozent, wie aus Berechnungen der Deutschen Schutzvereinigung f\u00fcr Wertpapierbesitz (DSW) in Kooperation mit dem Institute for Strategic Finance an der FOM Hochschule hervorgeht. \"Das ist der dritte Dividenden-Rekord in Folge\", sagte Studienautor Christian R\u00f6hl am Montag.<\/p>\n\n

\"Die neuerliche Bestmarke l\u00e4sst indes keine validen R\u00fcckschl\u00fcsse auf die Gesamtlage der deutschen Wirtschaft zu, sondern resultiert prim\u00e4r aus der St\u00e4rke der global aufgestellten Dax-Konzerne\", sagte R\u00f6hl.<\/p>\n\n

Aktion\u00e4re von Konzernen der obersten deutschen B\u00f6rsenliga profitieren besonders stark von dem Geldregen. Bei den 40 Dax-Konzernen f\u00e4llt mit 53,8 Milliarden Euro die Dividendensumme so gro\u00df aus wie noch nie seit der ersten Analyse im Jahr 2012, wie das Beratungsunternehmen EY errechnet hat. Das sind 2,4 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. 24 Konzerne zahlen in diesem Jahr eine h\u00f6here Dividende als im Vorjahr, bei f\u00fcnf Unternehmen gehen die Aktion\u00e4re allerdings leer aus.<\/p>\n\n

Die Dividendensumme stieg, obwohl die Dax-Konzerne insgesamt im vergangenen Jahr weniger verdienten. Die Konzernergebnisse sanken EY zufolge zusammengerechnet um sechs Prozent auf 120,9 Milliarden Euro. Allerdings liege die Aussch\u00fcttungsquote - also der Anteil der Dividendenzahlungen am gesamten Gewinn - \"mit 44,5 Prozent immer noch unterhalb des 5-Jahres-Durchschnitts von 47,6 Prozent und damit auf einem soliden und vertretbaren Niveau\", erl\u00e4uterte EY-Partner Mathieu Meyer.<\/p>\n\n

Gr\u00f6\u00dfter Zahler ist nach EY-Berechnung in diesem Jahr der Autobauer Mercedes-Benz (5,5 Milliarden Euro) - trotz eines leichten R\u00fcckgangs der Aussch\u00fcttungssumme um 0,7 Prozent, dicht gefolgt vom M\u00fcnchner Versicherungskonzern Allianz mit einem Plus von 18 Prozent auf 5,4 Milliarden Euro. Den dritten Platz belegt mit 4,5 Milliarden Euro Volkswagen. Der Autobauer hat die Aussch\u00fcttungssumme um drei Prozent erh\u00f6ht. Die Aktion\u00e4re der Porsche AG <DE000PAG9113> k\u00f6nnen sich auf eine besonders deutliche Erh\u00f6hung freuen: Laut EY steigert der Autobauer seine Aussch\u00fcttung um 129 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro.<\/p>\n\n

Schlechtere Wirtschaftsaussichten lie\u00dfen offen, wie lang der Dividendenboom noch anhalten werde, sagte Meyer. \"Die konjunkturelle Lage ist d\u00fcster, sowohl die wirtschaftlichen als auch die politischen Risiken werden eher gr\u00f6\u00dfer als kleiner.\" Immer mehr Dax-Konzerne k\u00fcndigten angesichts sinkender Quartalsgewinne harte Sparprogramme an. \"Sollte der Druck auf die Gewinne in diesem Jahr anhalten, werden wohl auch die Dividendenaussch\u00fcttungen auf den Pr\u00fcfstand gestellt werden\", prognostizierte Meyer.<\/p>\n\n

F\u00fcr Aktion\u00e4re von kleineren und mittelgro\u00dfen Konzernen f\u00e4llt der Geldregen in diesem Jahr in der Summe teils geringer aus. Die 50 Unternehmen im MDax sch\u00fctten der DSW zufolge gesch\u00e4tzt insgesamt 5,734 Milliarden Euro an die Anteilseigner aus - ein Minus von 13,4 Prozent im Vorjahresvergleich. Mit einem Plus von 48,8 Prozent steigt zwar die Aussch\u00fcttungssumme der SDax-Konzerne auf gesch\u00e4tzt 3,841 Milliarden Euro, sie entf\u00e4llt aber auf 70 Unternehmen. Nicht einmal die H\u00e4lfte der im MDax und SDax-notierten Unternehmen erh\u00f6hten ihre Dividende, erl\u00e4uterte R\u00f6hl. Gezahlt werden die Dividenden f\u00fcr das abgelaufene Gesch\u00e4ftsjahr jeweils nach der Hauptversammlung.\/evy\/DP\/jha<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1263965","published":"1713164649","author":"Lars Gierling"},{"id":"1263931","archiveID":"21","title":"Chartanalyse: Kurzfristig schwankend","headline":"Chartanalyse:","subheadline":"Kurzfristig schwankend","description":"\n\n\n\n\n\n\n\n
<\/td>\nNY-Roh\u00f6l<\/strong><\/td>\nICE-Brent<\/strong><\/td>\nICE-Gas\u00f6l<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n
Widerstand:<\/strong><\/td>\n86.00<\/td>\n91.00<\/td>\n840.00<\/td>\n<\/tr>\n
<\/strong><\/td>\n85.45<\/td>\n90.60<\/td>\n835.00<\/td>\n<\/tr>\n
<\/strong><\/td>\n <\/td>\n <\/td>\n <\/td>\n<\/tr>\n
Unterst\u00fctzung:<\/strong><\/td>\n85.00<\/td>\n90.00<\/td>\n830.00<\/td>\n<\/tr>\n
<\/strong><\/td>\n84.50<\/td>\n89.50<\/td>\n825.00<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n

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ICE Brent: Kurzfristig schwankend<\/strong>Momentum sinkt etwas oberhalb der Mittellinie. RSI schwankt leicht unter der \u00fcberkauften Zone mit Abw\u00e4rtsknick. Stochastik sinkt nach Verkaufssignal. MACD-Linien haben sich dicht gen\u00e4hert in Richtung auf ein m\u00f6gliches Verkaufssignal.MA7\/21 hat seine Steigung nach Kaufsignal stark verringert, der MA7 tendiert seitw\u00e4rts. Die Preise liegen knapp \u00fcber dem MA7.MA50\/100\/200 steigt fortgesetzt an mit Kaufsignalen, die Bars befinden sich weit oberhalb.Die Bollinger 10 \u2013 B\u00e4nder haben die Preise im oberen Bereich knapp \u00fcber der Mittellinie. Der Bandbereich ist stark verengt und zeigt damit abgenommene Richtungsdynamik an. Die Bollinger 40 \u2013 B\u00e4nder haben die Bars weiterhin in der N\u00e4he der oberen Begrenzung.Die Candlesticks haben eine gro\u00dfe Sternschnuppe gebildet, die auf ein vorl\u00e4ufiges Top hindeutet. Die Preise liegen im Seitw\u00e4rtskanal zwischen 91 $\/bl und 91 $\/bl.Damit sind die Signale nicht einheitlich und Schwankungen sind kurzfristig zu erwarten.<\/p>\n

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<\/div>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/chartanalyse-558","published":"1713162600","author":"Bernd Mittag"},{"id":"1263961","archiveID":"701","title":"Devisen: Eurokurs zum US-Dollar kaum ver\u00e4ndert ","headline":"Devisen: Eurokurs zum US-Dollar kaum ver\u00e4ndert","subheadline":"","description":"\n

\n FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro hat sich am Montag nur wenig bewegt. Die Gemeinschaftsw\u00e4hrung setzte damit die Kursverluste der vergangenen Handelstage vorerst nicht weiter fort. Am Morgen wurde der Euro bei 1,0652 US-Dollar gehandelt und damit etwa zum gleichen Kurs wie am Freitagabend. Die Europ\u00e4ische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Freitagnachmittag ebenfalls auf 1,0652 Dollar festgesetzt. Der Angriff des Irans auf Israel vom Wochenende zeigte bisher keine gr\u00f6\u00dferen Auswirkungen am Devisenmarkt. <\/p>\n\n

Am Freitag war der Euro noch deutlich gefallen und hatte den tiefsten Kurs seit Anfang November erreicht. Ursache hierf\u00fcr ist die Aussicht auf einen wachsenden Zinsunterschied zwischen der Eurozone und den USA. W\u00e4hrend die EZB auf eine erste Zinssenkung im Juni zusteuert, scheint die US-Zentralbank Fed mit einer Lockerung ihrer straffen Geldpolitik noch abwarten zu wollen. <\/p>\n\n

Im Handelsverlauf d\u00fcrfte sich das Interesse der Anleger wieder st\u00e4rker auf US-Konjunkturdaten richten. Am Nachmittag werden unter anderem Daten zum Umsatz im amerikanischen Einzelhandel erwartet.\/jkr\/stk<\/p>\n\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1263961","published":"1713158511","author":"Lars Gierling"},{"id":"1263959","archiveID":"699","title":"ROUNDUP\/Trump vor Gericht: Erster Strafprozess gegen Ex-Pr\u00e4sident startet ","headline":"ROUNDUP\/Trump vor Gericht: Erster Strafprozess gegen Ex-Pr\u00e4sident startet","subheadline":"","description":"\n

\n NEW YORK (dpa-AFX) - Mit Donald Trump sitzt ab diesem Montag erstmals in der Geschichte der Vereinigten Staaten ein fr\u00fcherer US-Pr\u00e4sident bei einem Strafprozess auf der Anklagebank. Das mit gro\u00dfer Spannung erwartete Verfahren soll vor einem Gericht in New York mit der Auswahl der Geschworenen beginnen. Der 77-J\u00e4hrige ist in dem Verfahren in Zusammenhang mit Schweigegeldzahlungen an einen Pornostar unter anderem wegen F\u00e4lschung von Gesch\u00e4ftsunterlagen angeklagt. Trump hat auf nicht schuldig pl\u00e4diert.<\/p>\n\n

Der Prozess k\u00f6nnte nach Gerichtsangaben bis zu acht Wochen dauern. Im Falle einer Verurteilung k\u00f6nnte Trump eine mehrj\u00e4hrige Gef\u00e4ngnisstrafe drohen, die auch auf Bew\u00e4hrung ausgesprochen werden k\u00f6nnte.<\/p>\n\n

Hintergrund des Falls ist, dass Trump 2016 kurz vor seiner Wahl zum Pr\u00e4sidenten 130 000 US-Dollar Schweigegeld an die Pornodarstellerin Stormy Daniels zahlen lie\u00df. Sie hatte behauptet, sie habe Sex mit ihm gehabt. Trump bestreitet eine Aff\u00e4re, nicht aber, dass Geld geflossen ist. Schweigevereinbarungen zwischen zwei Parteien sind nicht grunds\u00e4tzlich illegal. Trump wird aber vorgeworfen, er habe die Zahlungen unrechtm\u00e4\u00dfig verbucht, auf illegale Weise zu verschleiern versucht und damit andere Gesetzesverst\u00f6\u00dfe vertuschen wollen.<\/p>\n\n

Die Anw\u00e4lte des Republikaners, der im November erneut zum US-Pr\u00e4sidenten gew\u00e4hlt werden will, hatten bis zuletzt noch versucht, das Verfahren abzuwenden, zu verlegen oder zu verz\u00f6gern. Eigentlich war der Prozessauftakt bereits f\u00fcr den 25. M\u00e4rz angesetzt gewesen, doch Richter Juan Merchan hatte eine von Verteidigung und Anklage beantragte Verschiebung gew\u00e4hrt, um die Sichtung von neuem Beweismaterial m\u00f6glich zu machen. Weitere Verschiebungen hatte Merchan jedoch abgelehnt.<\/p>\n\n

Derzeit sind in den USA noch drei weitere Strafprozesse gegen Trump in der Vorbereitung, unter anderem wegen versuchten Wahlbetrugs und der Mitnahme geheimer Regierungsdokumente. Zudem gibt es zahlreiche Zivilprozesse. Der Ex-Pr\u00e4sident und sein Anwaltsteam versuchen, die Verfahren mit allen Mitteln zu blockieren oder zu verz\u00f6gern und waren damit teilweise auch schon erfolgreich.<\/p>\n\n

In dem Schweigegeld-Prozess geht es um weniger schwerwiegende Vorw\u00fcrfe als in den anderen F\u00e4llen, Experten zufolge ist es aber der Prozess, der wom\u00f6glich als erster abgeschlossen werden k\u00f6nnte. Trump bestreitet alle Vorw\u00fcrfe gegen ihn und sieht sich nach eigenen Angaben als Opfer einer politisch motivierten Justiz.\/cah\/DP\/zb<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1263959","published":"1713158400","author":"Lars Gierling"},{"id":"1263963","archiveID":"699","title":"ROUNDUP: Klima-Expertenrat \u00e4u\u00dfert sich zum Treibhausgas-Aussto\u00df 2023 ","headline":"ROUNDUP: Klima-Expertenrat \u00e4u\u00dfert sich zum Treibhausgas-Aussto\u00df 2023","subheadline":"","description":"\n

\n BERLIN (dpa-AFX) - Vor dem Hintergrund der Warnung von Verkehrsminister Volker Wissing vor Wochenend-Fahrverboten legen Klima-Experten einen Bericht zu den deutschen Treibhausgas-Emissionen vor. Der Termin an diesem Montag hat rechtliche Bedeutung: Wenn Sektoren wie der Verkehrsbereich mehr aussto\u00dfen als erlaubt, muss das zust\u00e4ndige Ministerium nach geltendem Gesetz binnen drei Monaten ein Sofortprogramm vorlegen, um gegenzusteuern. Mit diesem Argument hatte FDP-Politiker Wissing zuletzt Druck f\u00fcr eine z\u00fcgige Reform des Klimaschutzgesetzes gemacht, die diese Pflicht abschaffen soll - und gedroht, dass andernfalls drastische Einschr\u00e4nkungen wie Fahrverbote f\u00fcr Autos mit Verbrennermotor n\u00f6tig sein k\u00f6nnten.<\/p>\n\n

Der stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende Andreas Jung sagte dazu, die FDP veranstalte ein \"Schmierentheater\". \"Volker Wissing sch\u00fcrt Verunsicherung, um davon abzulenken, dass er seine Hausaufgaben beim Klimaschutz nicht macht\", sagte er den \"Stuttgarter Nachrichten\" und der \"Stuttgarter Zeitung\". Das Klimaschutzgesetz verpflichte keineswegs zu Fahrverboten, \"wohl aber zu Generationengerechtigkeit beim Klimaschutz\".<\/p>\n\n

Auch Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Gr\u00fcne) \u00e4u\u00dferte sich kritisch \u00fcber Wissings Drohung. \"Fahrverbote lehnen wir ab\", sagte er der \"Bild\"-Zeitung (Montag).<\/p>\n\n

FDP-Generalsekret\u00e4r Bijan Djir-Sarai mahnte, die Gr\u00fcnen m\u00fcssten ihre Blockade beim Klimaschutzgesetz z\u00fcgig aufgeben. \"Aus dem planwirtschaftlichen Klimaschutzgesetz der \u00c4ra Merkel muss endlich ein marktwirtschaftliches und praxistaugliches werden\", sagte er der \"Bild\"-Zeitung. Ansonsten drohe \"massiver Ferienfrust\" bei Millionen B\u00fcrgern.<\/p>\n\n

Der Expertenrat f\u00fcr Klimafragen pr\u00fcft die vom Umweltbundesamt (UBA) vorgelegten Emissionsdaten f\u00fcr das vergangene Jahr. Das geh\u00f6rt zu den gesetzlich festgeschriebenen Aufgaben des unabh\u00e4ngigen Wissenschaftler-Gremiums. Der Vorsitzende Hans-Martin Henning und seine Stellvertreterin Brigitte Knopf stellen ihre Ergebnisse in Berlin vor.<\/p>\n\n

Das Bundesamt ging in seinem Mitte M\u00e4rz vorgestellten Bericht davon aus, dass der deutsche Aussto\u00df an Treibhausgasen im vergangenen Jahr um 10,1 Prozent gesunken ist, f\u00fchrte dies aber eher auf die schw\u00e4chelnde Wirtschaft als auf Fortschritte beim Klimaschutz zur\u00fcck. Die Bereiche Geb\u00e4ude und Verkehr verfehlten laut UBA im vergangenen Jahr erneut ihre Klimaziele.<\/p>\n\n

Die Ampel-Koalition aus SPD, Gr\u00fcnen und FDP will das zugrundeliegende Klimaschutzgesetz eigentlich reformieren. Damit w\u00e4re k\u00fcnftig st\u00e4rker die Emissionsbilanz aller Wirtschaftsbereiche ausschlaggebend und nicht mehr einzelne Sektoren. Insbesondere die FDP dringt auf diese im Grundsatz bereits vereinbarte Reform, die Gr\u00fcnen f\u00fcrchten eine Aufweichung des Klimaschutzes. Das Kabinett hatte die Novelle im vergangenen Juni auf den Weg gebracht, die Verhandlungen der Ampel-Fraktionen im Bundestag dazu ziehen sich aber in die L\u00e4nge.<\/p>\n\n

In dem Gesetz sind die Klimaschutzziele Deutschlands verbindlich geregelt. Es sieht in der aktuellen Fassung vor, dass die Emission von Treibhausgasen bis 2030 um 65 Prozent im Vergleich zu 1990 reduziert wird. F\u00fcr einzelne Sektoren wie Industrie, Energiewirtschaft, Verkehr und Geb\u00e4ude wurden zul\u00e4ssige Jahresemissionsmengen festgelegt.<\/p>\n\n

Sollte das novellierte Klimaschutzgesetz bis zum Ablauf der Drei-Monats-Frist am 15. Juli nicht in Kraft getreten sein, m\u00fcssten allein f\u00fcr den Verkehr rund 22 Millionen Tonnen sogenannte CO2-\u00c4quivalente ad hoc zus\u00e4tzlich eingespart werden - so jedenfalls die Warnung des Verkehrsministers. Das ist nach seiner Darstellung nur durch weitreichende Eingriffe wie Wochenend-Fahrverbote m\u00f6glich. Diese Warnung hatte er am Donnerstag in einem Brief an die Ampel-Fraktionsvorsitzenden formuliert.<\/p>\n\n

FDP-Chef Lindner appellierte am Samstag an die Gr\u00fcnen, die Reform des Klimaschutzgesetzes nicht zu blockieren. Sollten die Gr\u00fcnen ihre Blockade nicht aufgeben, w\u00e4ren in Deutschland \"drakonische Freiheitseinschr\u00e4nkungen bis hin zu Fahrverboten f\u00fcr Verbrennungsmotoren\" denkbar, sagte er. Koalitionspolitiker von Gr\u00fcnen und SPD sowie Verb\u00e4nde warfen Wissing Ablenkungsman\u00f6ver und Panikmache vor.\/sku\/DP\/zb<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1263963","published":"1713158399","author":"Lars Gierling"},{"id":"1263951","archiveID":"5","title":"ICE: ICE Brent und Nymex Roh\u00f6l wenig bewegt","headline":"ICE:","subheadline":"ICE Brent und Nymex Roh\u00f6l wenig bewegt","description":"

Im fr\u00fchen Handel zeigen sich ICE Brent und Nymex Roh\u00f6l wenig bewegt. Die Marktteilnehmer warten auf Hinweise, wie Israel auf den Angriff des Iran am Wochenende reagieren wird. Der Iran feuerte am Abend des 13. April Hunderte Drohnen und Raketen auf Israel ab. Nach Angaben der israelischen Streitkr\u00e4fte wurden fast alle abgefangen, bevor sie den israelischen Luftraum erreichten.Iran, die USA und regionale M\u00e4chte scheinen eine weitere Versch\u00e4rfung der Feindseligkeiten vermeiden zu wollen. Teherans Au\u00dfenminister Hossein Amir-Abdollahian sagte, Iran betrachte seine Operation als beendet. Die USA dr\u00e4ngen Israel, die Verteidigung als Sieg zu erkl\u00e4ren, offenbar in dem Bem\u00fchen, die Regierung des israelischen Ministerpr\u00e4sidenten Benjamin Netanjahu davon abzuhalten, sich zu Vergeltungsma\u00dfnahmen gezwungen zu f\u00fchlen.In Israel trifft sich das Kriegskabinett, um die n\u00e4chsten Schritte zu besprechen.Die Sorge wegen eines iranischen Angriffs auf Israel sorgte in der letzten Woche f\u00fcr einen Kursanstieg, so dass der Angriff am Wochenende schon weitgehend eingepreist war.<\/p>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/ice-2113","published":"1713157920","author":"Bernd Mittag"},{"id":"1263930","archiveID":"15","title":"Settlementtabelle ","headline":"Settlementtabelle","subheadline":"","description":"\n\n\n\n\n
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Settlement:<\/h5>\n<\/td>\n
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ICE-Gas\u00f6l:<\/h5>\n<\/td>\n
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ICE-Brent:<\/h5>\n<\/td>\n
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NY-Heiz\u00f6l:<\/h5>\n<\/td>\n
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NY-Gasoline:<\/h5>\n<\/td>\n
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NY-Roh\u00f6l:<\/h5>\n<\/td>\n
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ECB-Ref-Rate:<\/h5>\n<\/td>\n<\/tr>\n
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12.04.2024<\/strong><\/p>\n<\/td>\n

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839.50<\/strong><\/p>\n<\/td>\n

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90.45<\/strong><\/p>\n<\/td>\n

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268.51<\/strong><\/p>\n<\/td>\n

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280.29<\/strong><\/p>\n<\/td>\n

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85.66<\/strong><\/p>\n<\/td>\n

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1.0652<\/strong><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n

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Diff.Vortag:<\/strong><\/p>\n<\/td>\n

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+17.25<\/p>\n<\/td>\n

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+0.71<\/p>\n<\/td>\n

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+2.53<\/p>\n<\/td>\n

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+2.88<\/p>\n<\/td>\n

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+0.64<\/p>\n<\/td>\n

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-0.0077<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n

<\/p>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/settlementtabelle-560","published":"1713157500","author":"Bernd Mittag"},{"id":"1263957","archiveID":"699","title":"\u00d6PNV-Streik in NRW wird am Dienstag fortgesetzt ","headline":"\u00d6PNV-Streik in NRW wird am Dienstag fortgesetzt","subheadline":"","description":"\n

\n D\u00dcSSELDORF (dpa-AFX) - Die Streiks im Nahverkehr in Nordrhein-Westfalen werden am Dienstag ganzt\u00e4gig fortgesetzt. Wie Verdi-NRW am Montagmorgen mitteilte, legen mit dem Beginn der Fr\u00fchschicht am Dienstag erneut Besch\u00e4ftigte ausgew\u00e4hlter Betriebsh\u00f6fe in Nordrhein-Westfalen bis zum Ende der Sp\u00e4tschicht ihre Arbeit nieder. Auf verschiedenen Bus- und Stra\u00dfenbahnlinien m\u00fcssen sich die Fahrg\u00e4ste auf Ausf\u00e4lle und Versp\u00e4tungen einstellen. Von dem Streik am Dienstag betroffen sind: Geilenkirchen (Westverkehr), der Rhein-Erft-Kreis (REVG), M\u00f6nchengladbach und Viersen (NEW mobil), Gelsenkirchen (Bogestra), Essen (Ruhrbahn), L\u00fcdenscheid und Plettenberg (MVG) sowie Bielefeld (moBiel) und G\u00fctersloh (Stadtbus G\u00fctersloh). Bereits am Montag sind die ersten Streikma\u00dfnahmen des Erzwingungsstreiks angelaufen.<\/p>\n\n

\"Mit sogenannten Wirkungsstreiks wollen wir den wirtschaftlichen Druck auf die Arbeitgeber aufrechterhalten. Unsere nadelstichartigen Streikma\u00dfnahmen gelten nicht den Fahrg\u00e4sten, sondern den Unternehmen\", betonte Verhandlungsf\u00fchrer Heinz Rech. Der Gewerkschaft gehe es bei dem Streik um die Entlastung des Personals. Daf\u00fcr fordert Verdi unter anderem Entlastungstage f\u00fcr alle Besch\u00e4ftigten. Zudem soll durch die Forderungen mit Blick auf die Verkehrswende die Attraktivit\u00e4t gesteigert werden.\/anm\/DP\/zb<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1263957","published":"1713157473","author":"Lars Gierling"},{"id":"1263948","archiveID":"16","title":"Fr\u00fch-Indikationen ","headline":"Fr\u00fch-Indikationen","subheadline":"","description":"\n\n\n\n\n
07:00<\/strong><\/td>\nICE-Gasoil<\/strong><\/td>\n$<\/strong><\/td>\n-7.25<\/strong><\/span><\/td>\n\/<\/strong><\/span><\/td>\n-5.75<\/strong><\/span><\/td>\n<\/tr>\n
07:00<\/strong><\/td>\nARA-Gasoil<\/strong><\/td>\n$<\/strong><\/td>\n829.25<\/strong><\/td>\n\/<\/strong><\/td>\n\n

832.75<\/strong><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n

07:00<\/strong><\/td>\n*HEL-\u00d8-TKW-Indikation:<\/strong><\/td>\n\u20ac-Cent<\/strong><\/td>\n-10<\/strong><\/span><\/td>\n\/<\/strong><\/td>\n+10<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n

*Auf Basis von fr\u00fchen Importkostenkalkulationen (Importparit\u00e4ten) ermittelte Differenz<\/p>\n

f\u00fcr HEL um 06:30\/08:00 Uhr zu den O.M.R.-Notierungen des Vortages "mean".<\/p>\n

Regionale Abweichungen sind m\u00f6glich.<\/p>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/frueh-indikationen-561","published":"1713157200","author":"Bernd Mittag"},{"id":"1263954","archiveID":"699","title":"ROUNDUP: UN-Chef sieht Nahen Osten am Rande des Abgrunds - Nacht im \u00dcberblick ","headline":"ROUNDUP: UN-Chef sieht Nahen Osten am Rande des Abgrunds - Nacht im \u00dcberblick","subheadline":"","description":"\n

\n TEL AVIV\/NEW YORK (dpa-AFX) - Nach dem beispiellosen Angriff des Irans auf Israel beh\u00e4lt sich der j\u00fcdische Staat eine milit\u00e4rische Reaktion vor. Der Iran habe \"jede rote Linie \u00fcberschritten\", sagte Israels Vertreter bei den Vereinten Nationen, Gilad Erdan, bei einer Sondersitzung des UN-Sicherheitsrats am Sonntag in New York. Sein Land habe nun wiederum das Recht, Vergeltung zu \u00fcben. Eine Entscheidung dar\u00fcber habe das israelische Kriegskabinett bei mehr als dreist\u00fcndigen Beratungen am Nachmittag aber noch nicht gef\u00e4llt, berichtete die Zeitung \"Times of Israel\". In den kommenden Tagen sollten weitere Gespr\u00e4che gef\u00fchrt werden, meldete auch das Nachrichtenportal \"Axios\" unter Berufung auf einen israelischen Beamten. Bei der Sitzung seien mehrere Optionen f\u00fcr einen m\u00f6glichen Vergeltungsschlag er\u00f6rtern worden.<\/p>\n\n

Warnungen vor Fl\u00e4chenbrand in Nahost<\/p>\n\n

UN-Generalsekret\u00e4r Ant\u00f3nio Guterres rief zur dringenden Deeskalation auf. \"Der Nahe Osten steht am Rande des Abgrunds\", sagte Guterres bei der Sicherheitsratssitzung. \"Die Menschen in der Region stehen vor der realen Gefahr eines verheerenden gro\u00dfen Konflikts. Jetzt ist die Zeit, zu entsch\u00e4rfen und zu deeskalieren. Jetzt ist die Zeit f\u00fcr maximale Zur\u00fcckhaltung\", sagte er. \"Weder die Region noch die Welt k\u00f6nnen sich mehr Krieg leisten.\"<\/p>\n\n

Die Staats- und Regierungschefs der sieben f\u00fchrenden demokratischen Industriestaaten (G7) verurteilten den iranischen Gro\u00dfangriff aufs Sch\u00e4rfste und bekr\u00e4ftigten ihre volle Unterst\u00fctzung f\u00fcr Israels Sicherheit. \"Mit seinem Vorgehen hat der Iran einen weiteren Schritt zur Destabilisierung der Region getan und riskiert, eine unkontrollierbare regionale Eskalation zu provozieren\", hie\u00df es in einer gemeinsamen Erkl\u00e4rung nach einer von der italienischen Pr\u00e4sidentschaft einberufenen Videoschalte der G7-Gruppe am Sonntagabend.<\/p>\n\n

Der Iran hatte in der Nacht zum Sonntag erstmals in der Geschichte der Islamischen Republik seinen erkl\u00e4rten Erzfeind Israel direkt angegriffen. Israels Armee berichtete von rund 300 Raketen, Drohnen und Marschflugk\u00f6rpern, die fast alle abgefangen worden seien. Der Iran stellte den Angriff als Vergeltungsschlag f\u00fcr die T\u00f6tung hochrangiger Offiziere in Syrien dar. Am 1. April waren bei einem mutma\u00dflich von Israel gef\u00fchrten Luftangriff auf das iranische Botschaftsgel\u00e4nde in Syriens Hauptstadt Damaskus zwei Brigadegener\u00e4le get\u00f6tet worden.<\/p>\n\n

Der iranische UN-Botschafter Amir Saeid Iravani sagte bei der Sondersitzung des m\u00e4chtigsten UN-Gremiums, die Islamische Republik habe ihr Recht auf Selbstverteidigung ausge\u00fcbt: \"Diese Aktionen waren notwendig und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig.\" Israels Vertreter Erdan hielt dagegen: \"Wir sind kein Frosch im kochenden Wasser. Wir sind ein Land der L\u00f6wen. Nach so einer massiven und direkten Attacke auf Israel darf die ganze Welt - und Israel am allermeisten - nicht tatenlos bleiben. Wir werden unsere Zukunft verteidigen.\"<\/p>\n\n

USA: M\u00fcssen sorgf\u00e4ltig \u00fcber Risiken einer Eskalation nachdenken<\/p>\n\n

US-Pr\u00e4sident Joe Biden hielt den israelischen Ministerpr\u00e4sidenten Benjamin Netanjahu nach Darstellung aus Washington dazu an, einen m\u00f6glichen Vergeltungsschlag gegen den Iran und dessen Folgen sorgf\u00e4ltig abzuw\u00e4gen. Biden habe Netanjahu in einem Telefonat am Samstagabend (Ortszeit) \"sehr deutlich\" gemacht, dass man \"sorgf\u00e4ltig und strategisch \u00fcber die Risiken einer Eskalation nachdenken\" m\u00fcsse, sagte ein hochrangiger US-Regierungsvertreter am Sonntag in Washington. Die USA als Israels wichtigster Verb\u00fcndeter hatten dabei geholfen, Irans Gro\u00dfangriff gegen Israel abzuwehren.<\/p>\n\n

Iran warnt vor Gegenangriff<\/p>\n\n

Irans Nationaler Sicherheitsrat warnte Israel vor einer milit\u00e4rischen Antwort. \"Wenn das zionistische Regime weiterhin B\u00f6sartigkeiten gegen den Iran fortsetzen will, wird es eine Antwort erhalten, die mindestens zehnmal gr\u00f6\u00dfer ist als der j\u00fcngste Angriff\", zitierte das Portal \"Nur News\" aus einer Mitteilung des Rats. Iran habe die geringste Form der Bestrafung f\u00fcr Israel gew\u00e4hlt und lediglich Milit\u00e4reinrichtungen attackiert.<\/p>\n\n

Der israelische Armeesprecher Daniel Hagari bezeichnete den Drohnen- und Raketenangriff auf Israel indes als beispiellosen Angriff, der auf eine ebenso beispiellose Verteidigung gesto\u00dfen sei. Israel hatte dabei Unterst\u00fctzung der USA, Gro\u00dfbritanniens, Frankreichs und Jordaniens. Allein die US-Streitkr\u00e4fte h\u00e4tten mehr als 80 Drohnen und mindestens sechs ballistische Raketen zerst\u00f6rt, mit denen Israel attackiert werden sollte, teilte das US-Regionalkommando Centcom am Montagmorgen auf der Plattform X (vormals Twitter) mit.<\/p>\n\n

\"Wir sind weiterhin in h\u00f6chster Alarmbereitschaft und beurteilen die Lage\", betonte Hagari. \"In den letzten Stunden haben wir Einsatzpl\u00e4ne f\u00fcr Angriffs- und Verteidigungsma\u00dfnahmen genehmigt.\" Vor der Sitzung des Kriegskabinetts hatte der israelische Au\u00dfenminister Israel Katz in einem Interview des Armeesenders erkl\u00e4rt: \"Wir haben gesagt: Wenn der Iran Israel angreift, werden wir im Iran angreifen. Und dieses Bekenntnis ist immer noch g\u00fcltig.\"<\/p>\n\n

Bericht: Hamas legt Gegenvorschlag f\u00fcr Geisel-Deal vor<\/p>\n\n

Hagari sagte weiter, Israel habe nicht seine Mission im Gazastreifen aus den Augen verloren, \"unsere Geiseln aus den H\u00e4nden des iranischen Stellvertreters Hamas zu befreien\". Die Hamas habe einen Kompromissvorschlag der Vermittler f\u00fcr einen Geisel-Deal abgelehnt. Die Islamistenorganisation und der Iran wollten den Nahen Osten in Aufruhr versetzen, so Hagari.<\/p>\n\n

Unterdessen berichtete die israelische Zeitung \"Haaretz\" in der Nacht zum Montag, die Hamas habe den Vermittlern einen Gegenvorschlag f\u00fcr ein Geisel-Abkommen vorgelegt. Dieser sehe erst nach Ablauf einer 42-t\u00e4gigen Feuerpause die Freilassung israelischer Geiseln im Austausch gegen pal\u00e4stinensische H\u00e4ftlinge aus israelischen Gef\u00e4ngnissen sowie einen schrittweisen R\u00fcckzug der israelischen Truppen aus Gaza vor, schrieb die Zeitung unter Berufung auf pal\u00e4stinensische und arabische Quellen. Das israelische Milit\u00e4r w\u00fcrde demnach in einer ersten sechsw\u00f6chigen Phase die K\u00e4mpfe einstellen und sich aus den st\u00e4dtischen Zentren an die Peripherie des abgeriegelten K\u00fcstengebiets zur\u00fcckziehen.<\/p>\n\n

Zugleich w\u00fcrde pal\u00e4stinensischen Vertriebenen die R\u00fcckkehr in den n\u00f6rdlichen Gazastreifen erm\u00f6glicht, hie\u00df es. W\u00e4hrend dieser Zeit wolle die Hamas nach allen Geiseln in dem umk\u00e4mpften Gebiet suchen und herausfinden, in welchem Zustand sie sind. In einer zweiten Phase m\u00fcsste sich Israels Armee auf israelisches Gebiet zur\u00fcckziehen. Erst dann w\u00fcrde der Austausch von israelischen Geiseln gegen pal\u00e4stinensische H\u00e4ftlinge beginnen, hie\u00df es.<\/p>\n\n

Israels F\u00fchrung war bisher davon ausgegangen, dass noch knapp 100 der rund 130 in Gaza verbliebenen Geiseln am Leben sind. Nun wird aber bef\u00fcrchtet, dass deutlich mehr tot sein k\u00f6nnten. Israel will sich die M\u00f6glichkeit offenhalten, die K\u00e4mpfe nach einer Feuerpause fortzusetzen.\/ln\/DP\/stk<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1263954","published":"1713155704","author":"Lars Gierling"},{"id":"1263952","archiveID":"699","title":"ROUNDUP\/Selenskyj an Westen: Helft den Terror stoppen - Die Nacht im \u00dcberblick ","headline":"ROUNDUP\/Selenskyj an Westen: Helft den Terror stoppen - Die Nacht im \u00dcberblick","subheadline":"","description":"\n

\n KIEW (dpa-AFX) - In der Ukraine schlagen immer mehr Raketen und Kampfdrohnen mit eigentlich unter Sanktionen fallenden Bauteilen aus dem Westen ein. Der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj fordert daher eine konsequentere Umsetzung der Sanktionen gegen Russland, um die Angriffe des Nachbarstaats zu stoppen. \"Leider ist die Hilfe f\u00fcr die Ukraine immer noch begrenzt, und der russische Staat hat immer noch Zugang zu wichtigen Komponenten, die f\u00fcr die Herstellung von Raketen und Drohnen ben\u00f6tigt werden\", sagte Selenskyj am Sonntag in seiner abendlichen Videoansprache. Jede Rakete, die die Ukraine treffe, enthalte viele Chips oder Elektronik, die Russland aus dem Ausland beziehe und \u00fcber Nachbarstaaten einf\u00fchre. \"All das muss und kann gestoppt werden: die Duldung von Terror, die F\u00e4higkeit der Terroristen, Verb\u00fcndete in der ganzen Welt zu finden, und der russische Terror selbst - alle seine Erscheinungsformen.\"<\/p>\n\n

Selenskyj forderte vom Westen mehr Unterst\u00fctzung beim Kampf gegen die russischen Luft- und Raketenangriffe und verwies auf die weitgehend erfolgreiche Abwehr der iranischen Angriffe auf Israel in der Nacht zum Sonntag. \"Die ganze Welt sieht, was echte Verteidigung ist, und sie sieht, dass sie m\u00f6glich ist\", sagte Selenskyj. Die Welt habe auch gesehen, dass Israel bei der Verteidigung nicht allein war und von Verb\u00fcndeten unterst\u00fctzt wurde. \"Und wenn die Ukraine sagt, dass ihre Verb\u00fcndeten nicht die Augen vor den russischen Raketen und Drohnen verschlie\u00dfen sollten, dann bedeutet das, dass sie handeln m\u00fcssen, und zwar mit Nachdruck.\"<\/p>\n\n

Es sei keine Zeit mehr zu verlieren, appellierte er an den Westen. \"Es ist nicht die Rhetorik, die den Himmel sch\u00fctzt, es sind nicht die Gedanken, die die Produktion von Raketen und Drohnen f\u00fcr den Terror einschr\u00e4nken\", sagte Selenskyj. Je l\u00e4nger die Hilfe auf sich warten lasse, desto mehr Zuversicht gewinne das russische Milit\u00e4r. \"Die Ukraine, der Nahe Osten und alle anderen Teile der Welt haben gleicherma\u00dfen einen gerechten und dauerhaften Frieden verdient.\"<\/p>\n\n

Viele Verletzte durch Raketentr\u00fcmmer<\/p>\n\n

In der Region Dnipro im S\u00fcdosten der Ukraine sind am Sonntag mindestens 15 Menschen durch herabfallende Tr\u00fcmmer eines abgeschossenen russischen Marschflugk\u00f6rpers verletzt worden. Zudem wurden rund 30 Wohnh\u00e4user besch\u00e4digt, wie die regionale Milit\u00e4rverwaltung auf Telegram mitteilte. Weiter s\u00fcdlich seien in der Stadt Nikopol mindestens vier Menschen durch russischen Artilleriebeschuss verletzt worden. Mehrere H\u00e4user seien in Brand geraten. Die Angaben konnten zun\u00e4chst nicht unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcft werden.<\/p>\n\n

Die Ukraine wehrt seit \u00fcber zwei Jahren eine russische Invasion ab. Neben milit\u00e4rischen Zielen greifen russische Einheiten immer wieder zivile Ziele an.<\/p>\n\n

Kiew bef\u00fcrchtet russische Sabotage an Kernkraftwerk<\/p>\n\n

Die ukrainische Milit\u00e4rf\u00fchrung bef\u00fcrchtet in den kommenden Tagen in dem von russischen Truppen besetzten Atomkraftwerk Saporischschja eine sogenannte Operation unter falscher Flagge. Die Verantwortung f\u00fcr die nicht n\u00e4her beschriebene Aktion der Besatzer solle der Ukraine anschlie\u00dfend in die Schuhe geschoben werden, schrieb der Generalstab in Kiew am Sonntag auf Facebook. \"Russland ist der einzige Terrorist auf der Welt, der ein Kernkraftwerk als Geisel h\u00e4lt und es benutzt, um die Ukraine und die ganze Welt zu erpressen.\" Niemand au\u00dfer Russland habe die Welt jemals so nahe an den Rand einer vors\u00e4tzlichen atomaren Katastrophe gebracht.<\/p>\n\n

Das mit einer Leistungsf\u00e4higkeit von knapp sechs Gigawatt potenziell gr\u00f6\u00dfte Atomkraftwerk Europas wurde kurz nach Beginn von Moskaus Angriffskrieg gegen die Ukraine von russischen Truppen besetzt - und sp\u00e4ter vermint. Mehrfach geriet es unter Beschuss, worauf international die Sorge vor einer Atomkatastrophe wuchs. Beide Kriegsparteien werfen sich gegenseitig immer wieder vor, einen Vorfall am AKW provozieren zu wollen. Alle sechs Reaktoren sind inzwischen im Kaltzustand.\/cha\/DP\/zb<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1263952","published":"1713155703","author":"Lars Gierling"},{"id":"1263949","archiveID":"699","title":"ROUNDUP\/UN-Chef vor Sicherheitsrat: 'Naher Osten am Rande des Abgrunds' ","headline":"ROUNDUP\/UN-Chef vor Sicherheitsrat: 'Naher Osten am Rande des Abgrunds'","subheadline":"","description":"\n

\n NEW YORK (dpa-AFX) - Nach dem Angriff des Irans auf Israel hat UN-Generalsekret\u00e4r Ant\u00f3nio Guterres vor dem Weltsicherheitsrat dringend zur Deeskalation aufgerufen. \"Der Nahe Osten steht am Rande des Abgrunds\", sagte Guterres am Sonntag bei einer Sondersitzung des m\u00e4chtigsten UN-Gremiums in New York. \"Die Menschen in der Region stehen vor der realen Gefahr eines verheerenden gro\u00dfen Konflikts. Jetzt ist die Zeit, zu entsch\u00e4rfen und zu deeskalieren. Jetzt ist die Zeit f\u00fcr maximale Zur\u00fcckhaltung.\" Die Welt habe \"eine gemeinsame Verantwortung, auf Frieden hinzuarbeiten\", sagte Guterres weiter. \"Weder die Region noch die Welt k\u00f6nnen sich mehr Krieg leisten.\"<\/p>\n\n

Die Sondersitzung war auf Bitten Israels einberufen worden. Zuvor hatte der Iran in der Nacht zum Sonntag erstmals in der Geschichte der Islamischen Republik seinen Erzfeind Israel direkt angegriffen. Israels Armee berichtete von rund 300 Raketen, Drohnen und Marschflugk\u00f6rpern, die fast alle abgefangen worden seien. Der Iran stellte die Operation mit dem Titel \"Aufrichtiges Versprechen\" als Vergeltungsschlag f\u00fcr die T\u00f6tung hochrangiger Offiziere in Syrien dar. Am 1. April waren bei einem mutma\u00dflich von Israel gef\u00fchrten Luftangriff auf das iranische Botschaftsgel\u00e4nde in der syrischen Hauptstadt Damaskus zwei Brigadegener\u00e4le get\u00f6tet worden.<\/p>\n\n

Der iranische UN-Botschafter Amir Saeid Iravani sagte, die Islamische Republik habe ihr Recht auf Selbstverteidigung ausge\u00fcbt: \"Diese Aktionen waren notwendig und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig.\" Israels Vertreter Gilad Erdan hielt dagegen, der Iran habe \"jede rote Linie \u00fcberschritten\" und sein Land habe nun wiederum das Recht, Vergeltung zu \u00fcben. \"Wir sind kein Frosch im kochenden Wasser. Wir sind ein Land der L\u00f6wen. Nach so einer massiven und direkten Attacke auf Israel darf die ganze Welt - und Israel am allermeisten - nicht tatenlos bleiben. Wir werden unsere Zukunft verteidigen\", sagte Erdan.<\/p>\n\n

Auch andere Botschafter, darunter die Vertreter Frankreichs, Gro\u00dfbritanniens und der USA, verurteilten den iranischen Angriff. \"Der Sicherheitsrat hat eine Verpflichtung, dieses Handeln des Irans nicht unbeantwortet zu lassen\", sagte der stellvertretende US-Botschafter Robert Wood.\/cah\/DP\/zb<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1263949","published":"1713154502","author":"Lars Gierling"},{"id":"1263946","archiveID":"699","title":"Berichte: Israel noch ohne Entscheidung zu Reaktion auf Irans Angriff ","headline":"Berichte: Israel noch ohne Entscheidung zu Reaktion auf Irans Angriff","subheadline":"","description":"\n

\n TEL AVIV (dpa-AFX) - Israels Staatsf\u00fchrung hat Medienberichten zufolge noch nicht entschieden, wie sie auf den iranischen Angriff vom Wochenende reagieren soll. Das Kriegskabinett habe bei mehr als dreist\u00fcndigen Beratungen am Sonntagnachmittag keinen Beschluss \u00fcber das weitere Vorgehen gefasst, berichtete die Zeitung \"Times of Israel\". In den kommenden Tagen sollten weitere Gespr\u00e4che gef\u00fchrt werden, meldete auch das Nachrichtenportal \"Axios\" unter Berufung auf einen israelischen Beamten. Bei der Sitzung seien mehrere Optionen f\u00fcr einen m\u00f6glichen israelischen Vergeltungsschlag er\u00f6rtern worden.<\/p>\n\n

Der Iran hatte in der Nacht zum Sonntag erstmals in der Geschichte der Islamischen Republik seinen erkl\u00e4rten Erzfeind Israel direkt angegriffen. Israels Armee berichtete von rund 300 Raketen, Drohnen und Marschflugk\u00f6rpern, die fast alle abgefangen worden seien. Der Iran stellte die Operation mit dem Titel \"Aufrichtiges Versprechen\" als Vergeltungsschlag f\u00fcr die T\u00f6tung hochrangiger Offiziere in Syrien dar. Am 1. April waren bei einem mutma\u00dflich von Israel gef\u00fchrten Luftangriff auf das iranische Botschaftsgel\u00e4nde in Damaskus zwei Brigadegener\u00e4le get\u00f6tet worden.<\/p>\n\n

Der iranische UN-Botschafter Amir Saeid Iravani sagte bei einer Sondersitzung des UN-Sicherheitsrats, die Islamische Republik habe ihr Recht auf Selbstverteidigung ausge\u00fcbt: \"Diese Aktionen waren notwendig und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig.\" Israels Vertreter Gilad Erdan hielt dagegen, der Iran habe \"jede rote Linie \u00fcberschritten\" und sein Land habe nun wiederum das Recht, Vergeltung zu \u00fcben. Irans Nationaler Sicherheitsrat warnte Israel vor einer milit\u00e4rischen Antwort auf die Vergeltungsschl\u00e4ge.<\/p>\n\n

US-Pr\u00e4sident Joe Biden hielt Israels Ministerpr\u00e4sidenten Benjamin Netanjahu nach Darstellung aus Washington dazu an, einen m\u00f6glichen Schlag gegen den Iran und dessen Folgen sorgf\u00e4ltig abzuw\u00e4gen. In dem Telefonat zwischen den beiden am Samstagabend (Ortszeit) habe Biden Netanjahu \"sehr deutlich\" gemacht, dass man \"sorgf\u00e4ltig und strategisch \u00fcber die Risiken einer Eskalation nachdenken\" m\u00fcsse, sagte ein hochrangiger US-Regierungsvertreter am Sonntag.\/ln\/DP\/zb<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1263946","published":"1713153471","author":"Lars Gierling"},{"id":"1263944","archiveID":"699","title":"Israelische Zeitung: Hamas legt Gegenvorschlag f\u00fcr Geisel-Deal vor ","headline":"Israelische Zeitung: Hamas legt Gegenvorschlag f\u00fcr Geisel-Deal vor","subheadline":"","description":"\n

\n TEL AVIV\/GAZA (dpa-AFX) - Bei den indirekten Verhandlungen im Gaza-Krieg soll die islamistische Hamas den Vermittlern einen Gegenvorschlag f\u00fcr einen Geisel-Deal vorgelegt haben. Dieser sehe erst nach Ablauf einer 42-t\u00e4gigen Feuerpause die Freilassung israelischer Geiseln im Austausch gegen pal\u00e4stinensische H\u00e4ftlinge aus israelischen Gef\u00e4ngnissen sowie einen schrittweisen R\u00fcckzug der israelischen Truppen aus dem Gazastreifen vor, berichtete die israelische Zeitung \"Haaretz\" in der Nacht zum Montag unter Berufung auf pal\u00e4stinensische und arabische Quellen. Einen Kompromissvorschlag der USA, der die Freilassung von 40 Geiseln gegen 900 pal\u00e4stinensische H\u00e4ftlinge bereits w\u00e4hrend einer sechsw\u00f6chigen Waffenruhe vorsah, hatte die Terrororganisation zuvor abgelehnt.<\/p>\n\n

Der Gegenvorschlag der Hamas sieht laut \"Haaretz\" vor, dass das israelische Milit\u00e4r in einer ersten sechsw\u00f6chigen Phase die K\u00e4mpfe einstellt und sich aus den st\u00e4dtischen Zentren an die Peripherie des abgeriegelten K\u00fcstengebiets zur\u00fcckzieht. Zugleich w\u00fcrde pal\u00e4stinensischen Vertriebenen die R\u00fcckkehr in den n\u00f6rdlichen Gazastreifen erm\u00f6glicht, hie\u00df es. W\u00e4hrend dieser Zeit w\u00fcrde die Hamas nach allen Geiseln in dem umk\u00e4mpften Gebiet suchen und herausfinden, in welchem Zustand sie sind. In einer zweiten Phase m\u00fcsste sich die israelische Armee auf israelisches Gebiet zur\u00fcckziehen. Erst dann w\u00fcrde der Austausch von israelischen Geiseln gegen pal\u00e4stinensische H\u00e4ftlinge beginnen, hie\u00df es.<\/p>\n\n

F\u00fcr jeden israelischen Zivilisten m\u00fcsste Israel im Gegenzug 30 pal\u00e4stinensische H\u00e4ftlinge aus Gef\u00e4ngnissen freigelassen, hie\u00df es. F\u00fcr jede israelische Soldatin oder jeden Soldaten m\u00fcssten 50 Pal\u00e4stinenser aus israelischen Gef\u00e4ngnissen freikommen, darunter 30, die lebenslange Haftstrafen verb\u00fc\u00dfen. Die israelischen Soldaten sowie tote Geiseln w\u00fcrden in einer dritten und letzten Phase \u00fcbergeben, wenn die Belagerung des Gazastreifens durch die israelische Armee beendet sei und der Wiederaufbau des Gebiets beginne.<\/p>\n\n

Israel war bisher davon ausgegangen, dass noch knapp 100 der rund 130 im Gazastreifen verbliebenen Geiseln am Leben sind. Nun wird aber bef\u00fcrchtet, dass deutlich mehr tot sein k\u00f6nnten. Israel will sich die M\u00f6glichkeit offenhalten, die K\u00e4mpfe in Gaza nach einer Feuerpause fortzusetzen.\/ln\/DP\/zb<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1263944","published":"1713153385","author":"Lars Gierling"},{"id":"1263932","archiveID":"699","title":"Ministerium: Rund 244 000 Rentner m\u00fcssen keine Steuern mehr zahlen ","headline":"Ministerium: Rund 244 000 Rentner m\u00fcssen keine Steuern mehr zahlen","subheadline":"","description":"\n

\n BERLIN (dpa-AFX) - Rund 244 000 Rentnerinnen und Rentner m\u00fcssen in diesem Jahr keine Steuern mehr zahlen, weil sie von der Erh\u00f6hung des Grundfreibetrags profitieren. Das teilte ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums auf Anfrage mit, zuerst hatte die \"S\u00fcddeutsche Zeitung\" berichtet. Zugleich k\u00e4men aber auch 114 000 Rentnerinnen und Rentner wegen der im Juli anstehenden Rentenerh\u00f6hung neu als Steuerpflichtige hinzu.<\/p>\n\n

\"Zusammen genommen w\u00fcrden somit 2024 rund 6,3 Millionen Menschen in der Kategorie \"Steuerpflichtige mit Renteneink\u00fcnften\" verbleiben\", f\u00fchrte der Sprecher aus. Insgesamt gibt es rund 21 Millionen Rentner in Deutschland.<\/p>\n\n

Der Grundfreibetrag gilt f\u00fcr alle Steuerpflichtigen und bezeichnet das Jahreseinkommen, bis zu dem keine Steuer gezahlt werden muss. Er war zum Ausgleich der Inflation zum Jahreswechsel um 696 Euro auf 11 604 Euro erh\u00f6ht worden. Finanzminister Christian Lindner (FDP) strebt r\u00fcckwirkend eine noch st\u00e4rkere Erh\u00f6hung an - dar\u00fcber wird derzeit innerhalb der Ampel-Koalition noch diskutiert. Dies ist nach Angaben des Sprechers in den Zahlen des Finanzministeriums noch nicht ber\u00fccksichtigt.<\/p>\n\n

Die Renten in Deutschland steigen zum 1. Juli um 4,57 Prozent. Die Besteuerung der Renten wurde mit einer Reform 2004 umgestellt. Schrittweise wird ein immer gr\u00f6\u00dferer Teil der Rente steuerpflichtig, w\u00e4hrend die Beitr\u00e4ge in der Berufsphase steuerfrei gestellt werden. Je sp\u00e4ter der Rentenbeginn, desto h\u00f6her ist der besteuerte Anteil der Renteneink\u00fcnfte. Viele Renten bleiben deshalb steuerfrei, wenn die Rentner keine weiteren Eink\u00fcnfte haben.\/sku\/DP\/zb<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1263932","published":"1713153085","author":"Lars Gierling"},{"id":"1263940","archiveID":"699","title":"Scholz setzt China-Besuch in Shanghai fort ","headline":"Scholz setzt China-Besuch in Shanghai fort","subheadline":"","description":"\n

\n BERLIN (dpa-AFX) - Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) setzt seinen China-Besuch an diesem Montag in der Finanz- und Wirtschaftsmetropole Shanghai fort. Dort wird er an der Tongji-Universit\u00e4t mit Studenten diskutieren und ein Innovationszentrum des deutschen Kunststoffherstellers Covestro besuchen. Au\u00dferdem ist ein Abendessen mit dem Parteisekret\u00e4r von Shanghai, Chen Jining, geplant.<\/p>\n\n

Shanghai ist die zweite Station des dreit\u00e4gigen Besuchs des Kanzlers in China. Am Sonntag hatte er in der Megacity Chongqing, die mit 32 Millionen Einwohnern als gr\u00f6\u00dfte Stadt der Welt gilt, unter anderem eine Produktionsst\u00e4tte f\u00fcr Wasserstoffgetriebe der Firma Bosch besucht. Am Dienstag geht es weiter nach Peking zu politischen Gespr\u00e4chen mit Pr\u00e4sident Xi Jinping und Ministerpr\u00e4sident Li Qiang.\/mfi\/DP\/he<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1263940","published":"1713153009","author":"Lars Gierling"},{"id":"1263936","archiveID":"699","title":"Umstrittenes Gesetz zu Ruanda wieder im britischen Unterhaus ","headline":"Umstrittenes Gesetz zu Ruanda wieder im britischen Unterhaus","subheadline":"","description":"\n

\n LONDON (dpa-AFX) - Im Streit \u00fcber Abschiebungen irregul\u00e4rer Migranten nach Ruanda diskutiert das britische Parlament erneut \u00fcber ein umstrittenes Gesetz zu dem Vorhaben. Es wird erwartet, dass das Unterhaus die Einw\u00e4nde des Oberhauses mit Regierungsmehrheit verwerfen wird. Danach d\u00fcrfte das sogenannte Pingpong zwischen den beiden Kammern weitergehen. Der konservative Premierminister Rishi Sunak hofft trotzdem darauf, dass das Gesetz in dieser Woche vom Parlament angenommen wird.<\/p>\n\n

Die Regierung will Migrantinnen und Migranten, die ohne die notwendigen Papiere in Gro\u00dfbritannien ankommen, umgehend nach Ruanda abschieben. Dabei soll keine R\u00fccksicht auf pers\u00f6nliche Umst\u00e4nde genommen werden. Das oberste Gericht in London hatte das Vorhaben als rechtswidrig abgelehnt. Daher will die Regierung nun das ostafrikanische Land per Gesetz zum sicheren Drittstaat erkl\u00e4ren und damit Einw\u00e4nde vor britischen Gerichten verhindern.<\/p>\n\n

Premier Sunak steht in seiner Konservativen Partei unter erheblichem Druck, gegen die in den vergangenen Jahren stark gestiegene Migration vorzugehen. Seiner Meinung nach dient das Gesetz der Abschreckung. Gegner des Vorhabens, die darin einem Bruch internationaler Vereinbarungen zum Asylschutz sehen, sind der Ansicht, dass bei hohen Kosten f\u00fcr die Steuerzahler nur wenige irregul\u00e4re Migranten abgeschoben w\u00fcrden.\/bvi\/DP\/he<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1263936","published":"1713153006","author":"Lars Gierling"},{"id":"1263942","archiveID":"699","title":"Faeser informiert sich in Bulgarien und Rum\u00e4nien \u00fcber EU-Grenzschutz ","headline":"Faeser informiert sich in Bulgarien und Rum\u00e4nien \u00fcber EU-Grenzschutz","subheadline":"","description":"\n

\n BERLIN (dpa-AFX) - Bundesinnenministerin Nancy Faeser reist an diesem Montag nach Bulgarien, um mit ihrem Kollegen, Kalin Stojanow, \u00fcber den Schutz der Au\u00dfengrenzen der Europ\u00e4ischen Union zu sprechen. Geplant ist auch ein gemeinsamer Besuch an der bulgarisch-t\u00fcrkischen Grenze. Der SPD-Politikerin geht es erstens um kurzfristige Ma\u00dfnahmen, damit die Zahl unerlaubter Einreisen nicht wieder steigt. Sie war nach der Einf\u00fchrung zus\u00e4tzlicher Grenzkontrollen an den Grenzen zu Tschechien, Polen und der Schweiz gesunken.<\/p>\n\n

Zweitens sollen an den EU-Au\u00dfengrenzen Vorbereitungen getroffen werden, damit die Regeln der nach jahrelangem Streit beschlossenen Reform des Gemeinsamen Europ\u00e4ischen Asylsystems in rund zwei Jahren greifen. Die Reform, die am vergangenen Mittwoch vom Europ\u00e4ischen Parlament verabschiedet wurde, sieht vor, dass die Asylgesuche von Menschen aus Herkunftsstaaten mit einer EU-weiten Anerkennungsquote von weniger als 20 Prozent bereits in Auffanglagern an den Au\u00dfengrenzen gepr\u00fcft werden.<\/p>\n\n

Anschlie\u00dfend reist Faeser weiter nach Rum\u00e4nien, wo sie unter anderem das Lagezentrum der Grenzpolizei in Bukarest besuchen will.<\/p>\n\n

Vor allem einige Bundestagsabgeordnete der Gr\u00fcnen haben sich mit dem Votum Deutschlands f\u00fcr die Asylreform sehr schwergetan. Faeser hat dagegen betont, wie wichtig es sei, zu einer neuen Systematik zu kommen, auch weil R\u00fcck\u00fcberstellungen von Asylbewerbern, f\u00fcr deren Antr\u00e4ge und Aufnahme eigentlich ein anderes europ\u00e4isches Land zust\u00e4ndig ist, oft nicht erfolgreich sind, beispielsweise weil Staaten wie Italien der Aufnahme nicht zustimmen.\/abc\/DP\/he<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1263942","published":"1713153005","author":"Lars Gierling"},{"id":"1263934","archiveID":"699","title":"Fr\u00fchjahrstagung von IWF und Weltbank in Washington beginnt ","headline":"Fr\u00fchjahrstagung von IWF und Weltbank in Washington beginnt","subheadline":"","description":"\n

\n WASHINGTON (dpa-AFX) - \u00dcberschattet von internationalen Krisen und den anhaltend hohen Verbraucherpreisen beginnen der Internationale W\u00e4hrungsfonds (IWF) und die Weltbank ihre j\u00e4hrliche Fr\u00fchjahrstagung. Themen bei den Beratungen ab Montag in der US-Hauptstadt Washington d\u00fcrften die Entwicklung der Weltwirtschaft, die Umsetzung der Reformpl\u00e4ne bei der Weltbank, die Finanzierung von Programmen f\u00fcr besonders arme L\u00e4nder und die Folgen der strengen Geldpolitik zur Bek\u00e4mpfung der Inflation sein.<\/p>\n\n

Aus Deutschland nehmen unter anderem Finanzminister Christian Lindner (FDP) und die Bundesministerin f\u00fcr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Svenja Schulze (SPD), teil. Der IWF will am Dienstag seine neue Prognose zur Entwicklung der Weltwirtschaft vorlegen. IWF-Chefin Kristalina Georgiewa hatte bereits vor historisch schwachen Wachstumsaussichten in den kommenden Jahren gewarnt. Spannend d\u00fcrfte werden, ob der IWF die Konjunkturprognose f\u00fcr Deutschland weiter herabstufen wird. F\u00fcr das laufende Jahr stellte der IWF im Januar ein Wirtschaftswachstum von 0,5 Prozent in Aussicht.\/nau\/DP\/he<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1263934","published":"1713153004","author":"Lars Gierling"},{"id":"1263938","archiveID":"699","title":"Expertenrat f\u00fcr Klimafragen \u00e4u\u00dfert sich zum Treibhausgas-Aussto\u00df 2023 ","headline":"Expertenrat f\u00fcr Klimafragen \u00e4u\u00dfert sich zum Treibhausgas-Aussto\u00df 2023","subheadline":"","description":"\n

\n BERLIN (dpa-AFX) - Der Expertenrat f\u00fcr Klimafragen ver\u00f6ffentlicht an diesem Montag (10.15 Uhr) seinen Pr\u00fcfbericht zu den deutschen Treibhausgas-Emissionen f\u00fcr das vergangene Jahr. Die Pr\u00fcfung der im vergangenen Monat vom Umweltbundesamt (UBA) vorgelegten Daten geh\u00f6rt zu den gesetzlich festgeschriebenen Aufgaben des unabh\u00e4ngigen Wissenschaftler-Gremiums. Der Vorsitzende Hans-Martin Henning und seine Stellvertreterin Brigitte Knopf stellen ihre Ergebnisse in Berlin vor.<\/p>\n\n

Das Umweltbundesamt ging in seinem Mitte M\u00e4rz vorgestellten Bericht davon aus, dass der deutsche Aussto\u00df an Treibhausgasen im vergangenen Jahr um 10,1 Prozent gesunken ist, f\u00fchrte dies aber eher auf die schw\u00e4chelnde Wirtschaft als auf Fortschritte beim Klimaschutz zur\u00fcck. Die Bereiche Geb\u00e4ude und Verkehr verfehlten laut UBA im vergangenen Jahr erneut ihre Klimaziele.<\/p>\n\n

Die Ampel-Koalition aus SPD, Gr\u00fcnen und FDP will das zugrundeliegende Klimaschutzgesetz eigentlich reformieren. Damit w\u00e4re k\u00fcnftig st\u00e4rker die Emissionsbilanz aller Wirtschaftsbereiche ausschlaggebend und nicht mehr einzelne Sektoren. Insbesondere die FDP dringt auf diese im Grundsatz bereits vereinbarte Reform, die Gr\u00fcnen f\u00fcrchten eine Aufweichung des Klimaschutzes. Zuletzt hatte Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) Druck gemacht und vor Einschnitten f\u00fcr Autofahrer bis hin zu Wochenend-Fahrverboten gewarnt, falls das Gesetz nicht z\u00fcgig angepasst wird.\/hrz\/DP\/he<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1263938","published":"1713153002","author":"Lars Gierling"},{"id":"1263928","archiveID":"699","title":"Unternehmen in Deutschland zahlen Rekord-Dividende ","headline":"Unternehmen in Deutschland zahlen Rekord-Dividende","subheadline":"","description":"\n

\n FRANKFURT (dpa-AFX) - Trotz sinkender Gewinne sch\u00fctten die Konzerne der obersten deutschen B\u00f6rsenliga in diesem Jahr einer Studie zufolge eine Rekordsumme an die Aktion\u00e4re aus. Der Geldsegen f\u00e4llt mit insgesamt 53,8 Milliarden Euro so gro\u00df aus wie noch nie seit der ersten Analyse im Jahr 2012, wie das Beratungsunternehmen EY errechnet hat. Das sind 2,4 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. 23 der 40 Dax-Konzerne erh\u00f6hen in diesem Jahr die Aussch\u00fcttungssumme.<\/p>\n\n

Gr\u00f6\u00dfter Zahler ist laut EY in diesem Jahr der Autobauer Mercedes-Benz (5,5 Milliarden Euro) - trotz eines leichten R\u00fcckgangs der Aussch\u00fcttungssumme um 0,7 Prozent. Dicht gefolgt vom M\u00fcnchner Versicherungskonzern Allianz mit einem Plus von 18 Prozent auf 5,4 Milliarden Euro. Den dritten Platz belegt mit 4,5 Milliarden Euro Volkswagen. Der Autobauer hat die Aussch\u00fcttungssumme an seine Aktion\u00e4re um drei Prozent erh\u00f6ht. Gezahlt werden die Dividenden f\u00fcr das vergangene Gesch\u00e4ftsjahr jeweils nach der Hauptversammlung.<\/p>\n\n

Die Aktion\u00e4re der Porsche AG k\u00f6nnen sich auf eine besonders deutliche Erh\u00f6hung freuen: Laut Studie steigert der Autobauer seine Aussch\u00fcttung um 129 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro. Weniger als im Vorjahr erhalten die Anteilseigner von insgesamt neun Unternehmen, mit leeren H\u00e4nden stehen die Aktion\u00e4re von f\u00fcnf Unternehmen da. Die anderen Dax-Konzerne habe ihre Aussch\u00fcttungspolitik nicht ge\u00e4ndert.<\/p>\n\n

Dax-Konzerne k\u00fcndigen Sparprogramme an<\/p>\n\n

Die Dividendensumme stieg, obwohl die Dax-Konzerne insgesamt im vergangenen Jahr weniger verdienten. Die Konzernergebnisse sanken den Angaben zufolge zusammengerechnet um sechs Prozent auf 120,9 Milliarden Euro. Allerdings liege die Aussch\u00fcttungsquote - also der Anteil der Dividendenzahlungen am gesamten Gewinn - \"mit 44,5 Prozent immer noch unterhalb des 5-Jahres-Durchschnitts von 47,6 Prozent und damit auf einem soliden und vertretbaren Niveau\", erl\u00e4uterte EY-Partner Mathieu Meyer.<\/p>\n\n

Schlechtere Wirtschaftsaussichten lie\u00dfen offen, wie lang der Dividendenboom noch anhalten werde, sagte Meyer. \"Die konjunkturelle Lage ist d\u00fcster, sowohl die wirtschaftlichen als auch die politischen Risiken werden eher gr\u00f6\u00dfer als kleiner.\" Immer mehr Dax-Konzerne k\u00fcndigten angesichts sinkender Quartalsgewinne harte Sparprogramme an. \"Sollte der Druck auf die Gewinne in diesem Jahr anhalten, werden wohl auch die Dividendenaussch\u00fcttungen auf den Pr\u00fcfstand gestellt werden\", prognostizierte Meyer.<\/p>\n\n

Die Auswertung von Anfang April ber\u00fccksichtigt EY zufolge unter anderem alle Einladungen zu den Hauptversammlungen mit den Dividenden-Ank\u00fcndigungen der Dax-Konzerne.\/evy\/DP\/ngu<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1263928","published":"1713146703","author":"Lars Gierling"},{"id":"1263924","archiveID":"699","title":"Armeesprecher: Beispielloser Angriff mit beispielloser Verteidigung ","headline":"Armeesprecher: Beispielloser Angriff mit beispielloser Verteidigung","subheadline":"","description":"\n

\n TEL AVIV (dpa-AFX) - Der israelische Armeesprecher Daniel Hagari hat den iranischen Drohnen- und Raketenangriff auf Israel als beispiellosen Angriff bezeichnet, der auf eine beispiellose Verteidigung gesto\u00dfen sei. \"Dies war das erste Mal, dass eine solche Koalition gegen die Bedrohung durch den Iran und seine Stellvertreter im Nahen Osten zusammenarbeitete\", sagte er \u00fcber die Zusammenarbeit mit internationalen Verb\u00fcndeten bei der Abwehr der Raketen, \"angef\u00fchrt von den Vereinigten Staaten - zusammen mit Gro\u00dfbritannien, Frankreich und anderen Partnern.\"<\/p>\n\n

\"Wir sind weiterhin in h\u00f6chster Alarmbereitschaft und beurteilen die Lage\", betonte Hagari. \"In den letzten Stunden haben wir Einsatzpl\u00e4ne f\u00fcr Angriffs- und Verteidigungsma\u00dfnahmen genehmigt.\"<\/p>\n\n

Gleichzeitig habe Israel nicht die Mission in Gaza aus den Augen verloren, \"unsere Geiseln aus den H\u00e4nden des iranischen Stellvertreters Hamas zu befreien.\" Die Hamas habe k\u00fcrzlich den Vorschlag der Vermittler zur Freilassung von Geiseln abgelehnt. \"Hamas und Iran wollen den Nahen Osten in Aufruhr versetzen und die Region eskalieren lassen\", sagte der Armeesprecher.\/czy\/DP\/zb<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1263924","published":"1713127400","author":"Lars Gierling"},{"id":"1263920","archiveID":"699","title":"UN-Chef vor Sicherheitsrat: 'Naher Osten am Rande des Abgrunds' ","headline":"UN-Chef vor Sicherheitsrat: 'Naher Osten am Rande des Abgrunds'","subheadline":"","description":"\n

\n NEW YORK (dpa-AFX) - Nach dem Angriff des Irans auf Israel hat UN-Generalsekret\u00e4r Ant\u00f3nio Guterres vor dem Sicherheitsrat dringend zur Deeskalation aufgerufen. \"Der Nahe Osten steht am Rande des Abgrunds\", sagte Guterres am Sonntag bei einer Sondersitzung des Gremiums in New York. \"Die Menschen in der Region stehen vor der realen Gefahr eines verheerenden gro\u00dfen Konflikts. Jetzt ist die Zeit, zu entsch\u00e4rfen und zu deeskalieren. Jetzt ist die Zeit f\u00fcr maximale Zur\u00fcckhaltung.\"<\/p>\n\n

Die Sondersitzung war auf Bitten Israels einberufen worden. Zuvor hatte der Iran in der Nacht zum Sonntag erstmals in der Geschichte der Islamischen Republik seinen Erzfeind Israel direkt angegriffen. Die Revolutionsgarden feuerten nach eigenen Angaben Dutzende Drohnen und Raketen ab. Die Operation mit dem Titel \"Aufrichtiges Versprechen\" wurde als Vergeltungsschlag f\u00fcr die T\u00f6tung hochrangiger Offiziere in Syrien dargestellt. Am 1. April waren bei einem mutma\u00dflich von Israel gef\u00fchrten Luftangriff auf das iranische Botschaftsgel\u00e4nde in der syrischen Hauptstadt Damaskus zwei Brigadegener\u00e4le get\u00f6tet worden.<\/p>\n\n

\"Wir haben eine gemeinsame Verantwortung, auf Frieden hinzuarbeiten\", sagte Guterres vor dem Sicherheitsrat. \"Weder die Region noch die Welt k\u00f6nnen sich mehr Krieg leisten.\"\/cah\/DP\/zb<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1263920","published":"1713127389","author":"Lars Gierling"},{"id":"1263926","archiveID":"699","title":"Israels Au\u00dfenminister: Iran muss einen Preis bezahlen ","headline":"Israels Au\u00dfenminister: Iran muss einen Preis bezahlen","subheadline":"","description":"\n

\n TEL AVIV (dpa-AFX) - Der israelische Au\u00dfenminister Israel Katz hat nach Gespr\u00e4chen mit seinem britischen Kollegen David Cameron und Frankreichs Au\u00dfenminister St\u00e9phane S\u00e9journ\u00e9 betont, der Iran m\u00fcsse einen Preis f\u00fcr seinen Angriff auf Israel zahlen. Er habe ihnen gesagt, dass es f\u00fcr sie an der Zeit sei, das iranische Regime zu schw\u00e4chen, schrieb Katz am Sonntagabend auf der Plattform X (ehemals Twitter). Darunter z\u00e4hlte er die Einstufung der Iranischen Revolutionsgarden als Terrororganisation und scharfe Sanktionen gegen das iranische Raketenprogramm. In einem weiteren Gespr\u00e4ch mit dem \u00e4gyptischen Au\u00dfenminister habe er ebenfalls betont, dass die gem\u00e4\u00dfigten Staaten der Region handeln m\u00fcssten, um die iranische Aggression zu stoppen.\/czy\/DP\/zb<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1263926","published":"1713127363","author":"Lars Gierling"},{"id":"1263922","archiveID":"699","title":"WDH\/ROUNDUP 5\/Nach Irans Gro\u00dfangriff: Schl\u00e4gt Israel zur\u00fcck? ","headline":"WDH\/ROUNDUP 5\/Nach Irans Gro\u00dfangriff: Schl\u00e4gt Israel zur\u00fcck?","subheadline":"","description":"\n

\n (Nach neuen Angaben des Rettungsdienstes Alter des verletzten M\u00e4dchens im zweiten Absatz mit sieben angegeben und lebensgef\u00e4hrlich verletzt.)<\/p>\n\n

TEL AVIV\/TEHERAN\/WASHINGTON (dpa-AFX) - Der erste direkte Angriff des Irans auf Israel bringt die Erzfeinde an den Rand eines Krieges. Schon am Sonntag gab es international Bem\u00fchungen, die Lage zu entsch\u00e4rfen. US-Pr\u00e4sident Joe Biden und die Staats- und Regierungschefs der Gruppe wirtschaftsstarker Demokratien (G7) berieten in einer Schalte \u00fcber die Krise und verurteilten den Gro\u00dfangriff aufs Sch\u00e4rfste. Der Iran riskiere, eine \"unkontrollierbare regionale Eskalation zu provozieren\", hie\u00df es in einer gemeinsamen Erkl\u00e4rung. Dies m\u00fcsse vermieden werden. In New York war eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates anberaumt.<\/p>\n\n

Die iranische Armee griff am Samstag israelische Ziele mit mehr als 300 Raketen und Drohnen an. Das israelische Milit\u00e4r wehrte nach eigenen Angaben die Attacke erfolgreich ab. Israel hatte Unterst\u00fctzung der USA, Gro\u00dfbritanniens, Frankreichs und Jordaniens. In der Negev-W\u00fcste wurde ein siebenj\u00e4hriges Beduinenm\u00e4dchen schwer verletzt. Nach Angaben der Armee waren die Sachsch\u00e4den gering.<\/p>\n\n

Das israelische Kriegskabinett wollte am Sonntag \u00fcber das weitere Vorgehen beraten. Israels Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanjahu schrieb auf der Plattform X (vormals Twitter): \"Wir haben abgeschossen, wir haben gebremst. Gemeinsam werden wir siegen.\"<\/p>\n\n

Die F\u00fchrung in Teheran \u00fcbte mit der Operation \"Aufrichtiges Versprechen\" Vergeltung f\u00fcr einen mutma\u00dflich israelischen Angriff am 1. April auf ein iranisches Botschaftsgeb\u00e4ude in Syriens Hauptstadt Damaskus. Zwei Brigadegener\u00e4le der Revolutionsgarden wurden dabei get\u00f6tet.<\/p>\n\n

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), der derzeit China besucht, verurteilte den Angriff. \"Wir werden alles daf\u00fcr tun, dass es nicht zu einer weiteren Eskalation kommt\", sagte Scholz in der Metropole Chongqing. Deutsche Politiker versicherten Israel Solidarit\u00e4t. Im Au\u00dfenministerium in Berlin kam ein Krisenstab zusammen.<\/p>\n\n

Israels Armeesprecher: 99 Prozent der Geschosse abgefangen<\/p>\n\n

Der israelische Armeesprecher Daniel Hagari sagte, 99 Prozent der mehr als 300 abgefeuerten Geschosse seien abgefangen worden. Der Einsatz von mehr als 120 ballistischen Raketen sei eine klare Eskalation gewesen. Nur wenige seien nach Israel vorgedrungen. \"Sie schlugen im Bereich der Flugbasis Nevatim ein und verursachten nur leichten Schaden an der Infrastruktur.\"<\/p>\n\n

Von 170 unbemannten iranischen Flugk\u00f6rpern seien \"null auf das israelische Gebiet vorgedrungen. Dutzende seien von israelischen Kampfjets der Luftabwehr sowie \"der Luftwaffe und Luftabwehr unserer Partner\" abgeschossen worden. Von mehr als 30 Marschflugk\u00f6rpern sei keiner eingedrungen. Der britische Premierminister Rishi Sunak best\u00e4tigte den Einsatz britischer Jets, die \"eine Reihe\" Angriffsdrohnen abgeschossen h\u00e4tten.<\/p>\n\n

Israels Kriegskabinett ber\u00e4t - Au\u00dfenminister: Greift der Iran an, greifen wir an<\/p>\n\n

Vor der Sitzung des Kriegskabinetts am Nachmittag sagte Au\u00dfenminister Israel Katz in einem Interview des Armeesenders: \"Wir haben gesagt: Wenn der Iran Israel angreift, werden wir im Iran angreifen. Und dieses Bekenntnis ist immer noch g\u00fcltig.\" Ein Armeesprecher k\u00fcndigte an: \"Wir werden dem Iran mit Taten antworten, nicht mit Worten.\"<\/p>\n\n

Biden telefoniert mit Netanjahu<\/p>\n\n

US-Pr\u00e4sident Biden telefonierte noch in der Nacht mit Netanjahu. Das Wei\u00dfe Haus teilte mit, Biden habe den Angriff \"auf das Sch\u00e4rfste\" verurteilt und das \"eiserne Bekenntnis\" der USA zu Israels Sicherheit bekr\u00e4ftigt. Der Sender CNN berichtete unter Berufung auf einen ranghohen Regierungsvertreter, Biden habe Netanjahu gesagt, die USA w\u00fcrden sich nicht an \"offensiven Operationen gegen den Iran beteiligen\". \"Wir wollen nicht, dass die Situation eskaliert. Wir sind nicht auf einen gr\u00f6\u00dferen Krieg mit dem Iran aus\", sagte der Kommunikationsdirektor des Nationalen Sicherheitsrates der US-Regierung, John Kirby.<\/p>\n\n

Iran: Vergeltung h\u00e4tte h\u00e4rter ausfallen k\u00f6nnen - Warnung an die USA<\/p>\n\n

Die Revolutionsgarden haben nach den Worten von Irans Pr\u00e4sident Ebrahim Raisi dem Erzfeind eine \"Lektion\" erteilt. Er warnte auch Israels Verb\u00fcndete vor Gegenangriffen. Der Vergeltungsschlag auf Israel h\u00e4tte nach Darstellung der iranischen Revolutionsgarden auch deutlich h\u00e4rter ausfallen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n

\"Wir haben eine Operation begrenzt in Ausma\u00df und Gr\u00f6\u00dfe gegen das zionistische Regime ausgef\u00fchrt\", sagte der Kommandeur Hussein Salami laut der Nachrichtenagentur Tasnim. Die Revolutionsgarden h\u00e4tten sich entschieden, k\u00fcnftig anders mit Israel umzugehen. \"Diese neue Gleichung besagt, ab jetzt werden wir, wann immer das zionistische Regime unsere Interessen, Besitzt\u00fcmer, Individuen und B\u00fcrger angreift, von der Islamischen Republik Iran aus Vergeltung \u00fcben.\" Bislang setzte der Iran vor allem auf verb\u00fcndete, nicht staatliche Akteure in arabischen L\u00e4ndern.<\/p>\n\n

G7 bem\u00fchen sich um Stabilisierung<\/p>\n\n

Die Staats- und Regierungschefs der G7 bekr\u00e4ftigten ihre Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Sicherheit Israels und forderten den Iran und seine Stellvertreter in der Region auf, ihre Angriffe einzustellen. \"Wir sind bereit, weitere Ma\u00dfnahmen zu ergreifen, jetzt und als Reaktion auf weitere destabilisierende Initiativen.\" EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen sagte, die G7 w\u00fcrden sich weiter bem\u00fchen, die Situation zu stabilisieren. \"Mit Blick nach vorne werden wir \u00fcber zus\u00e4tzliche Sanktionen gegen den Iran beraten, insbesondere, was die Drohnen- und Raketenprogramme des Irans angeht.\"<\/p>\n\n

Die Au\u00dfenminister der Europ\u00e4ischen Union kommen am Dienstag zu au\u00dferplanm\u00e4\u00dfigen Gespr\u00e4chen zusammen. \"Wir appellieren an alle Parteien, \u00e4u\u00dferste Zur\u00fcckhaltung zu \u00fcben\", teilte EU-Chefdiplomat Josep Borrell im Namen der Staatengemeinschaft mit.<\/p>\n\n

Auch der t\u00fcrkische Au\u00dfenminister Hakan Fidan rief in einem Telefonat mit seinem iranischen Kollegen Hussein Amirabdollahian zur Deeskalation auf, wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu unter Berufung auf Diplomaten berichtete. Die Au\u00dfenminister Russlands und des Irans warnten nach einem Telefonat vor \"neuen gef\u00e4hrlichen Provokationen\". Diese k\u00f6nnten nach Meinung des russischen Au\u00dfenministers Sergej Lawrow und von Amirabdollahian zu verst\u00e4rkten Spannungen in Nahost f\u00fchren, berichtete das russische Au\u00dfenamt am Sonntag \u00fcber den Inhalt des Telefonats der beiden Minister.<\/p>\n\n

Scholz verurteilt Irans Angriff scharf - UN-Generalsekret\u00e4r warnt vor Eskalation<\/p>\n\n

UN-Generalsekret\u00e4r Ant\u00f3nio Guterres sagte: \"Ich bin zutiefst beunruhigt \u00fcber die sehr reale Gefahr einer verheerenden Eskalation in der gesamten Region.\"<\/p>\n\n

Bundeskanzler Scholz verurteilte die Angriffe auf Israel \"mit aller Sch\u00e4rfe\". Regierungssprecher Steffen Hebestreit sagte im Namen des Kanzlers in der chinesischen Metropole Chongqing: \"In diesen schweren Stunden steht Deutschland eng an der Seite Israels.\" Bundespr\u00e4sident Frank-Walter Steinmeier sicherte Israels Staatsoberhaupt Izchak Herzog Deutschlands Solidarit\u00e4t zu.<\/p>\n\n

Bundesinnenministerin Nancy Faeser versprach Anstrengungen f\u00fcr die Sicherheit von israelischen und j\u00fcdischen Einrichtungen. Deren Schutz habe h\u00f6chste Priorit\u00e4t, sagte die SPD-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur.<\/p>\n\n

Die Lufthansa-Gruppe stellt mehrere Flugverbindungen in den Nahen Osten vor\u00fcbergehend ein. Betroffen sind regul\u00e4re Fl\u00fcge von und nach Tel Aviv in Israel sowie nach Erbil im Irak und Amman in Jordanien, wie das Unternehmen mitteilte.\/rom\/DP\/he<\/p>\n\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1263922","published":"1713127297","author":"Lars Gierling"},{"id":"1263918","archiveID":"699","title":"Irans Sicherheitsrat warnt Israel vor Gegenangriff ","headline":"Irans Sicherheitsrat warnt Israel vor Gegenangriff","subheadline":"","description":"\n

\n TEHERAN (dpa-AFX) - Irans Nationaler Sicherheitsrat hat Israel vor einer milit\u00e4rischen Antwort auf die Vergeltungsschl\u00e4ge gewarnt. \"Wenn das zionistische Regime weiterhin B\u00f6sartigkeiten gegen den Iran fortsetzen will, wird es eine Antwort erhalten, die mindestens zehnmal gr\u00f6\u00dfer ist als der j\u00fcngste Angriff\", zitierte das Portal Nur News unter Berufung auf eine Mitteilung des Rats. Iran habe die kleinste Form der Bestrafung f\u00fcr Israel gew\u00e4hlt und lediglich Milit\u00e4reinrichtungen attackiert, hie\u00df es in der Mitteilung weiter.<\/p>\n\n

Bei der Operation mit dem Titel \"Aufrichtiges Versprechen\" hatte Irans Milit\u00e4r in der Nacht zu Sonntag mit einem massiven Raketen- und Drohnenangriff Vergeltung f\u00fcr die T\u00f6tung hochrangiger Offiziere in Syrien ge\u00fcbt. Am 1. April waren bei einem mutma\u00dflich israelischen Luftangriff auf Irans Botschaftsgel\u00e4nde in der syrischen Hauptstadt Damaskus zwei Brigadegener\u00e4le get\u00f6tet worden.<\/p>\n\n

Das m\u00e4chtige Gremium befasst sich mit Fragen rund um die nationale Sicherheit. Neben dem Pr\u00e4sidenten als Vorsitzenden geh\u00f6ren dem Rat mit rund einem Dutzend Mitgliedern mehrere Minister und Gener\u00e4le an. Der Rat trifft Entscheidung \u00fcber dem Parlament, die nach Zustimmung durch den Religionsf\u00fchrer final sind.\/arb\/DP\/zb<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1263918","published":"1713127181","author":"Lars Gierling"},{"id":"1263916","archiveID":"699","title":"ROUNDUP: Hisbollah nennt iranischen Angriff 'tapfer und weise' ","headline":"ROUNDUP: Hisbollah nennt iranischen Angriff 'tapfer und weise'","subheadline":"","description":"\n

\n BEIRUT (dpa-AFX) - Die pro-iranische Hisbollah-Miliz hat den iranischen Angriff gegen Israel am Sonntag als \"tapfere und weise Entscheidung\" bezeichnet. In einer am Sonntag ver\u00f6ffentlichten Stellungnahme begl\u00fcckw\u00fcnschte die Schiitenmiliz den Iran zu dem Angriff mit Drohnen und Raketen. Die Islamische Republik habe trotz Drohungen, Druck und Einsch\u00fcchterungsma\u00dfnahmen von ihrem nat\u00fcrlichen Recht Gebrauch gemacht, hie\u00df es darin weiter.<\/p>\n\n

In der Nacht waren auch aus Hisbollah-Stellungen im Libanon Raketen in den Norden Israels abgefeuert worden. Als Reaktion griffen Kampfflugzeuge der israelischen Luftwaffe am Sonntag Ziele im Osten des Libanon an.<\/p>\n\n

Am Sonntagabend berichtete ein israelischer Armeesprecher zudem \u00fcber Angriffe auf milit\u00e4rische Einrichtungen sowie einen Beobachtungsposten der Hisbollah im S\u00fcdlibanon. Stundenlang h\u00e4tten israelische Soldaten Ziele in der Region angegriffen, um dort Bedrohungen f\u00fcr Israel zu entfernen, hie\u00df es.\/czy\/DP\/zb<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1263916","published":"1713123314","author":"Lars Gierling"},{"id":"1263912","archiveID":"699","title":"WDH\/USA: M\u00fcssen sorgf\u00e4ltig \u00fcber Risiken einer Eskalation nachdenken ","headline":"WDH\/USA: M\u00fcssen sorgf\u00e4ltig \u00fcber Risiken einer Eskalation nachdenken","subheadline":"","description":"\n

\n (Wiederholung vom Wochenende)<\/p>\n\n

WASHINGTON (dpa-AFX) - US-Pr\u00e4sident Joe Biden hat Israels Ministerpr\u00e4sidenten Benjamin Netanjahu nach Darstellung aus Washington dazu angehalten, einen m\u00f6glichen israelischen Vergeltungsschlag gegen den Iran und dessen Folgen sorgf\u00e4ltig abzuw\u00e4gen. In dem Telefonat zwischen den beiden am Samstagabend (Ortszeit) habe Biden Netanjahu \"sehr deutlich\" gemacht, dass man \"sorgf\u00e4ltig und strategisch \u00fcber die Risiken einer Eskalation nachdenken\" m\u00fcsse, sagte ein hochrangiger US-Regierungsvertreter am Sonntag in Washington. Dies sei etwas, wor\u00fcber man mit der israelischen Seite und anderen st\u00e4ndig im Dialog sei. Biden habe ebenso deutlich gemacht, dass die USA Israel dabei helfen w\u00fcrden, sich zu verteidigen.<\/p>\n\n

Israel habe der US-Regierung in vergangenen Gespr\u00e4chen klargemacht, nicht auf eine signifikante Eskalation mit dem Iran aus zu sein, sagte der US-Regierungsvertreter. \"Das ist nicht das, wonach sie suchen. Sie wollen sich selbst sch\u00fctzen und sich verteidigen\", sagte er. Der direkte Angriff des Irans auf Israel am Wochenende sch\u00fcrt Sorgen vor einem Fl\u00e4chenbrand in Nahost. Schon am Sonntag gab es international Bem\u00fchungen, die Lage zu entsch\u00e4rfen. Biden und die Staats- und Regierungschefs der Gruppe wirtschaftsstarker Demokratien (G7) berieten in einer Schalte \u00fcber die Krise und verurteilten den Gro\u00dfangriff aufs Sch\u00e4rfste.\/tr\u00f6\/DP\/zb<\/p>\n\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1263912","published":"1713122816","author":"Lars Gierling"},{"id":"1263914","archiveID":"699","title":"USA: M\u00fcssen sorgf\u00e4ltig \u00fcber Risiken einer Eskalation nachdenken ","headline":"USA: M\u00fcssen sorgf\u00e4ltig \u00fcber Risiken einer Eskalation nachdenken","subheadline":"","description":"\n

\n WASHINGTON (dpa-AFX) - US-Pr\u00e4sident Joe Biden hat Israels Ministerpr\u00e4sidenten Benjamin Netanjahu nach Darstellung aus Washington dazu angehalten, einen m\u00f6glichen israelischen Vergeltungsschlag gegen den Iran und dessen Folgen sorgf\u00e4ltig abzuw\u00e4gen. In dem Telefonat zwischen den beiden am Samstagabend (Ortszeit) habe Biden Netanjahu \"sehr deutlich\" gemacht, dass man \"sorgf\u00e4ltig und strategisch \u00fcber die Risiken einer Eskalation nachdenken\" m\u00fcsse, sagte ein hochrangiger US-Regierungsvertreter am Sonntag in Washington. Dies sei etwas, wor\u00fcber man mit der israelischen Seite und anderen st\u00e4ndig im Dialog sei. Biden habe ebenso deutlich gemacht, dass die USA Israel dabei helfen w\u00fcrden, sich zu verteidigen.<\/p>\n\n

Israel habe der US-Regierung in vergangenen Gespr\u00e4chen klargemacht, nicht auf eine signifikante Eskalation mit dem Iran aus zu sein, sagte der US-Regierungsvertreter. \"Das ist nicht das, wonach sie suchen. Sie wollen sich selbst sch\u00fctzen und sich verteidigen\", sagte er. Der direkte Angriff des Irans auf Israel am Wochenende sch\u00fcrt Sorgen vor einem Fl\u00e4chenbrand in Nahost. Schon am Sonntag gab es international Bem\u00fchungen, die Lage zu entsch\u00e4rfen. Biden und die Staats- und Regierungschefs der Gruppe wirtschaftsstarker Demokratien (G7) berieten in einer Schalte \u00fcber die Krise und verurteilten den Gro\u00dfangriff aufs Sch\u00e4rfste.\/tr\u00f6\/DP\/zb<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1263914","published":"1713122790","author":"Lars Gierling"}]