[{"id":"1274222","archiveID":"699","title":"ROUNDUP\/Trotz Uneinigkeit: EU-Chefdiplomat blockt Treffen in Ungarn ","headline":"ROUNDUP\/Trotz Uneinigkeit: EU-Chefdiplomat blockt Treffen in Ungarn","subheadline":"","description":"\n

\n BR\u00dcSSEL (dpa-AFX) - EU-Chefdiplomat Josep Borrell hat in Reaktion auf die Reisen des ungarischen Regierungschefs Viktor Orban nach Moskau und Peking den Boykott eines von Ungarn geplanten Au\u00dfenministertreffens in Budapest angek\u00fcndigt. Er werde stattdessen nach Ende der Sommerpause zu einem Treffen nach Br\u00fcssel einladen, k\u00fcndigte der Spanier in Br\u00fcssel an.<\/p>\n\n

Borrell traf die Entscheidung nach einem EU-Au\u00dfenministertreffen in Br\u00fcssel und gegen den erkl\u00e4rten Willen von L\u00e4ndern wie Deutschland, Spanien und Luxemburg. Unklar blieb zun\u00e4chst, welche konkreten Folgen sie haben wird. Borrell sagte, er habe versucht, Einigkeit unter den EU-Staaten \u00fcber das Vorgehen herzustellen. Dies sei aber leider nicht m\u00f6glich gewesen.<\/p>\n\n

Bei dem Au\u00dfenministertreffen in Br\u00fcssel hatte sich am Montag eine ganze Reihe von Teilnehmern gegen Borrells Vorschlag f\u00fcr einen Boykott des Treffens ausgesprochen, das die derzeitige ungarische EU-Ratspr\u00e4sidentschaft eigentlich Ende August in Budapest organisieren wollte. So sprach etwa Luxemburgs Au\u00dfenminister Xavier Bettel von Schwachsinn und warb daf\u00fcr, nach Budapest zu reisen und dort der ungarischen Regierung klar und deutlich seine Meinung zu sagen. Klar gegen den Borrell-Vorsto\u00df \u00e4u\u00dferten sich auch L\u00e4nder wie Spanien und Slowenien.<\/p>\n\n

Hinter den Kulissen \u00e4u\u00dferten sich nach Angaben von Diplomaten auch Bundesau\u00dfenministerin Annalena Baerbock (Gr\u00fcne) sowie Vertreter von L\u00e4ndern wie Frankreich und Italien \u00e4hnlich. Auf der anderen Seite standen hingegen unter anderem L\u00e4nder aus Nordosteuropa wie Polen. Litauen und Schweden hatten als Reaktion auf die Alleing\u00e4nge Orbans bereits vor Tagen angek\u00fcndigt, vor\u00fcbergehend keine Ministerinnen und Minister zu Treffen nach Ungarn zu schicken.<\/p>\n\n

Als Kompromissvorschlag stand am Montag nach Angaben von Polens Au\u00dfenminister Radoslaw Sikorski kurzzeitig im Raum, das von Ungarn geplante Au\u00dfenministertreffen in der von Russland angegriffenen Ukraine zu organisieren. Dies scheiterte aber daran, dass Ungarn h\u00e4tte zustimmen m\u00fcssen.<\/p>\n\n

Diskussion l\u00e4uft seit Tagen<\/p>\n\n

\u00dcber m\u00f6gliche Reaktionen der EU auf Orbans Treffen mit Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin, Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping und Ex-US-Pr\u00e4sident Donald Trump wird bereits seit Tagen diskutiert. Als besonders \u00e4rgerlich gelten sie, weil Ungarn derzeit die rotierende EU-Ratspr\u00e4sidentschaft innehat. Es wird bef\u00fcrchtet, dass im Ausland der Eindruck entsteht, Orban spreche bei Treffen im Namen der Europ\u00e4ischen Union. Inhaltlich wird vor allem kritisiert, dass vor allem die Reise zu Putin als Entgegenkommen gewertet werden konnte.<\/p>\n\n

Orban spricht von \"Friedensmission\"<\/p>\n\n

Borrell nannte das Vorgehen Orbans bei dem Au\u00dfenministertreffen \"v\u00f6llig inakzeptabel\" und erinnerte an den in den EU-Vertr\u00e4gen festgeschriebenen Grundsatz der loyalen Zusammenarbeit, nachdem sich die Union und die Mitgliedstaaten gegenseitig unterst\u00fctzen. Dabei bezog er auch \u00c4u\u00dferungen von Ungarns Au\u00dfenminister Peter Szijjarto ein. Dieser hatte j\u00fcngst in einer Rede im UN-Sicherheitsrat den Eindruck erweckt, als w\u00fcrde die EU den Krieg in der Ukraine durch ihre Politik und ihre Waffenlieferungen befeuern.<\/p>\n\n

Orban spricht von einer \"Friedensmission\". Der Ungar vertritt seit langem den Standpunkt, dass der politische Kurs von EU und Nato zu einer Ausweitung des Krieges \u00fcber die Ukraine hinaus f\u00fchren k\u00f6nnte. Aus Sicht der Ukraine sind Verhandlungen allerdings sinnlos, solange Russland keinerlei Bereitschaft zeigt, sich aus den besetzten Gebieten zur\u00fcckzuziehen.<\/p>\n\n

Ungarischer Minister l\u00e4sst die Muskeln spielen<\/p>\n\n

In einem Brief an EU-Ratspr\u00e4sident Charles Michel schrieb Orban nach seinen Reisen, die EU sollte jetzt die Initiative ergreifen und mit China Gespr\u00e4che \u00fcber eine m\u00f6gliche gro\u00dfe Friedenskonferenz f\u00fchren. Gleichzeitig sollten die wegen des Ukraine-Kriegs eingestellte diplomatische Kommunikation mit Russland wieder aufgenommen werden.<\/p>\n\n

Die deutsche Au\u00dfenministerin Baerbock ging auf diese Forderungen bei dem Au\u00dfenministertreffen nicht ein. Sie kritisierte die Reisen als \"Ego-Trips\", die bei vielen Akteuren auf der Welt Irritationen ausgel\u00f6st h\u00e4tten.<\/p>\n\n

Szijjarto ver\u00f6ffentlichte zum Au\u00dfenministertreffen ein Foto von sich, das ihn in einem engen T-Shirt und mit durchtrainiertem Oberk\u00f6rper zeigt. Dazu schrieb er, er reise mit politischer kugelsicherer Weste nach Br\u00fcssel und sei auf ein politisches \"Feuergefecht\" vorbereitet. Den Amtskollegen warf er vor, \u00fcber das Scheitern der eigenen Ukraine-Politik frustriert zu sein. Zudem wies er darauf hin, dass es seit der \"Friedensmission\" von Orban zahlreiche andere Gespr\u00e4che gegeben habe - so unter anderem zwischen den Verteidigungsministern der USA und Russlands sowie zwischen dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj und Trump.\/aha\/DP\/nas<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1274222","published":"1721668561","author":"Lars Gierling"},{"id":"1274236","archiveID":"699","title":"KORREKTUR\/ROUNDUP 2: Unter 1.200 Euro Rente f\u00fcr jeden f\u00fcnften lange Versicherten ","headline":"KORREKTUR\/ROUNDUP 2: Unter 1.200 Euro Rente f\u00fcr jeden f\u00fcnften lange Versicherten","subheadline":"","description":"\n

\n (Im ersten Satz des ersten Absatzes muss es hei\u00dfen \"bekommen (...) \u00fcberwiesen\", da es sich um den \"Rentenzahlbetrag\" handelt, der auf das Konto \u00fcberwiesen wird. Im vierten Satz wurde au\u00dferdem die Zahl 5,4 durch 5,24 ersetzt. Dies ist nach Angaben der Deutschen Rentenversicherung die korrekte Anzahl der Altersrenten mit mindestens 45 Versicherungsjahren. Zudem wurde in der \u00dcberschrift die ausgefallene Ziffer \"2\" erg\u00e4nzt.)<\/p>\n\n

BERLIN (dpa-AFX) - Nach 45 Versicherungsjahren bekommen Menschen in Deutschland im Schnitt eine Rente von 1.604 Euro \u00fcberwiesen. Rund jeder F\u00fcnfte aus der Gruppe der besonders langj\u00e4hrig Versicherten erreicht allerdings keine 1.200 Euro. Das zeigt eine Antwort der Bundesregierung an Sahra Wagenknecht, Chefin der nach ihr benannten Bundestagsgruppe BSW, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt. Bei rund 1,08 von 5,24 Millionen Altersrenten mit mindestens 45 Versicherungsjahren lag der Rentenzahlbetrag Ende vergangenen Jahres demnach unter 1.200 Euro im Monat.<\/p>\n\n

Bei den Versicherungsjahren werden neben Jahren der Besch\u00e4ftigung, in denen Rentenbeitr\u00e4ge gezahlt werden, auch andere Lebensphasen wie Wehrdienst, Studium oder Zeiten der Kindererziehung angerechnet.<\/p>\n\n

\"Deutsche sollten sich Niedrig-Renten nicht mehr bieten lassen\"<\/p>\n\n

\"1.604 Euro Durchschnittsrente nach mindestens 45 Arbeitsjahren - dieser Wert zeigt, wie leistungsschwach die deutsche Rentenversicherung ist\", sagte Wagenknecht der dpa. \"Dass jeder f\u00fcnfte Rentner nach 45 Arbeitsjahren sogar weniger als 1.200 Euro Rente bekommt, ist ein politischer Skandal.\"<\/p>\n\n

Der anstehende Bundestagswahlkampf wird nach der Erwartung Wagenknechts auch eine Volksabstimmung \u00fcber die gesetzliche Rente, wie die fr\u00fchere Linksfraktionschefin sagte. \"Die Deutschen sollten sich derart niedrige Renten, die dann auch noch hoch besteuert werden, nicht l\u00e4nger bieten lassen\", sagte sie. In den ostdeutschen L\u00e4ndern liegen die Anteile der besonders lange Versicherten mit kleiner Rente den Angaben zufolge h\u00f6her als im Westen.<\/p>\n\n

Sozialministerium: 1.604 Euro sind Durchschnittswert<\/p>\n\n

Das Bundessozialministerium wirbt f\u00fcr einen differenzierten Blick auf das Thema: Die 1.604 Euro Rente nach 45 Versicherungsjahren seien ein Durchschnittswert, sagte ein Sprecher in Berlin. Dort fl\u00f6ssen auch niedrige Renten ein.<\/p>\n\n

Niedrige Renten haben mehrere Ursachen. Viele Selbstst\u00e4ndige, Beamte oder Hausfrauen k\u00f6nnen zum Beispiel eine sehr kleine gesetzliche Altersrente beziehen, weil sie irgendwann in ihrem Leben mindestens f\u00fcnf Jahre lang Beitr\u00e4ge in die Rentenversicherung eingezahlt haben, wie das Bundesinstitut f\u00fcr Bev\u00f6lkerungsforschung erl\u00e4utert. F\u00fcnf Jahre sind die Mindestdauer f\u00fcr eine Rente. Als rentenmindernd bei vielen westdeutschen Frauen gelten zudem l\u00e4ngere Arbeitspausen, mehr Teilzeit und niedrigere L\u00f6hne.<\/p>\n\n

\"Dann ergibt sich ein ganz anderes Bild\"<\/p>\n\n

Die Rente sei zwar die wichtigste Alterseinkunft. Daneben gebe es aber auch noch Pensionen, Betriebs- oder Privatrenten. \"Die m\u00fcssen auch ber\u00fccksichtigt werden. Dann ergibt sich ein ganz anderes Bild\", sagte der Ministeriumssprecher.<\/p>\n\n

Aus der Rentenh\u00f6he k\u00f6nne nicht auf die H\u00f6he des Einkommens insgesamt geschlossen werden, hei\u00dft es auch in der Antwort des Ministeriums an Wagenknecht. Verwiesen wird daneben auf den Haushaltskontext - also F\u00e4lle von meist Partnerinnen mit kleiner Rente, aber ausk\u00f6mmlicher Gesamtsituation.<\/p>\n\n

SPD-Sozialpolitiker: \"Renten recht ordentlich gestiegen\"<\/p>\n\n

\"In den letzten Jahren sind die Renten mit den L\u00f6hnen recht ordentlich gestiegen\", sagte Martin Rosemann, Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion f\u00fcr Arbeit und Soziales, der dpa. Er betonte, die aktuelle Reformgesetzgebung (\"Rentenpaket II\") sorge daf\u00fcr, dass die Renten auch in Zukunft mit den L\u00f6hnen stiegen.<\/p>\n\n

Durch die gute Situation auf dem Arbeitsmarkt und Reformen in der Vergangenheit stehe auch die gesetzliche Rentenversicherung gut da. Klar sei aber auch, dass die Rentenh\u00f6he immer einen Spiegel der Erwerbsbiografie darstelle. \"Deshalb war die Einf\u00fchrung des gesetzlichen Mindestlohns und seine Erh\u00f6hung auf 12 Euro wichtig.\"<\/p>\n\n

Unterschiede zwischen den Bundesl\u00e4ndern<\/p>\n\n

Weitere Zahlen aus der Regierungsantwort an Wagenknecht: Die durchschnittliche Rente nach 45 Versicherungsjahren lag im Dezember 2023 im Westen bei 1.663, im Osten bei 1.471 Euro. Vorn lagen Hamburg mit 1.721 und Nordrhein-Westfalen mit 1.709 Euro. Alle westdeutschen L\u00e4nder sowie Berlin lagen \u00fcber 1.600 Euro. Darunter: Brandenburg (1.500 Euro), Sachsen (1.458), Mecklenburg-Vorpommern (1.455), Sachsen-Anhalt (1.452 Euro) und als Schlusslicht Th\u00fcringen (1.437 Euro) - die ostdeutschen Fl\u00e4chenl\u00e4nder.<\/p>\n\n

Wagenknecht hatte speziell nach den Renten nach mindestens 45 Jahren gefragt. Bei den Durchschnittsrenten sieht es anders aus: Sie sind im Osten h\u00f6her als im Westen - denn viele haben hier l\u00e4nger gearbeitet, vor allem Frauen.<\/p>\n\n

\u00d6sterreich als Vorbild?<\/p>\n\n

Wagenknecht fordert, Deutschland m\u00f6ge sich ein Beispiel an einem Nachbarland nehmen - \u00d6sterreich. Dort liege die Durchschnittsrente f\u00fcr langj\u00e4hrig Versicherte 800 Euro h\u00f6her. \"Was dort geht, muss auch bei uns m\u00f6glich sein\", sagte Wagenknecht. \"Wir brauchen h\u00f6here Renten nach dem Vorbild \u00d6sterreichs und eine Rentensteuerbremse.\" Im Vergleich zum EU-Schnitt sei das Rentenniveau in Deutschland rund zehn Prozentpunkte zu niedrig.<\/p>\n\n

Was f\u00e4llt beim Rentenvergleich mit \u00d6sterreich auf? Tats\u00e4chlich sp\u00fcrbar fr\u00fchere und h\u00f6here Renten. Als Hauptgrund gilt eine Rentenreform vor rund 20 Jahren: Fast alle Erwerbst\u00e4tigen zahlen im Nachbarland in die gesetzliche Rentenkasse ein, auch die Staatsbesch\u00e4ftigten. Sowohl der Steuerzuschuss f\u00fcr die Rente als auch die Beitragss\u00e4tze sind noch h\u00f6her als in Deutschland, und zwar deutlich. Eine Rente bekommt man in \u00d6sterreich auch erst nach 15 Jahren. Auch deshalb sind die Durchschnittsrenten h\u00f6her. Der Beitragssatz ist in \u00d6sterreich h\u00f6her als in Deutschland. Der Arbeitgeber zahlt dabei mehr als der Arbeitnehmer, die Aufteilung ist nicht parit\u00e4tisch.\/bw\/jr\/DP\/he<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1274236","published":"1721666506","author":"Lars Gierling"},{"id":"1274208","archiveID":"699","title":"KORREKTUR\/ROUNDUP: Unter 1.200 Euro Rente f\u00fcr jeden f\u00fcnften lange Versicherten ","headline":"KORREKTUR\/ROUNDUP: Unter 1.200 Euro Rente f\u00fcr jeden f\u00fcnften lange Versicherten","subheadline":"","description":"\n

\n (Im ersten Satz des ersten Absatzes muss es hei\u00dfen \"bekommen (...) \u00fcberwiesen\", da es sich um den \"Rentenzahlbetrag\" handelt, der auf das Konto \u00fcberwiesen wird. Im vierten Satz wurde au\u00dferdem die Zahl 5,4 durch 5,24 ersetzt. Dies ist nach Angaben der Deutschen Rentenversicherung die korrekte Anzahl der Altersrenten mit mindestens 45 Versicherungsjahren.)<\/p>\n\n

BERLIN (dpa-AFX) - Nach 45 Versicherungsjahren bekommen Menschen in Deutschland im Schnitt eine Rente von 1.604 Euro \u00fcberwiesen. Rund jeder F\u00fcnfte aus der Gruppe der besonders langj\u00e4hrig Versicherten erreicht allerdings keine 1.200 Euro. Das zeigt eine Antwort der Bundesregierung an Sahra Wagenknecht, Chefin der nach ihr benannten Bundestagsgruppe BSW, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt. Bei rund 1,08 von 5,24 Millionen Altersrenten mit mindestens 45 Versicherungsjahren lag der Rentenzahlbetrag Ende vergangenen Jahres demnach unter 1.200 Euro im Monat.<\/p>\n\n

Bei den Versicherungsjahren werden neben Jahren der Besch\u00e4ftigung, in denen Rentenbeitr\u00e4ge gezahlt werden, auch andere Lebensphasen wie Wehrdienst, Studium oder Zeiten der Kindererziehung angerechnet.<\/p>\n\n

\"Deutsche sollten sich Niedrig-Renten nicht mehr bieten lassen\"<\/p>\n\n

\"1.604 Euro Durchschnittsrente nach mindestens 45 Arbeitsjahren - dieser Wert zeigt, wie leistungsschwach die deutsche Rentenversicherung ist\", sagte Wagenknecht der dpa. \"Dass jeder f\u00fcnfte Rentner nach 45 Arbeitsjahren sogar weniger als 1.200 Euro Rente bekommt, ist ein politischer Skandal.\"<\/p>\n\n

Der anstehende Bundestagswahlkampf wird nach der Erwartung Wagenknechts auch eine Volksabstimmung \u00fcber die gesetzliche Rente, wie die fr\u00fchere Linksfraktionschefin sagte. \"Die Deutschen sollten sich derart niedrige Renten, die dann auch noch hoch besteuert werden, nicht l\u00e4nger bieten lassen\", sagte sie. In den ostdeutschen L\u00e4ndern liegen die Anteile der besonders lange Versicherten mit kleiner Rente den Angaben zufolge h\u00f6her als im Westen.<\/p>\n\n

Sozialministerium: 1.604 Euro sind Durchschnittswert<\/p>\n\n

Das Bundessozialministerium wirbt f\u00fcr einen differenzierten Blick auf das Thema: Die 1.604 Euro Rente nach 45 Versicherungsjahren seien ein Durchschnittswert, sagte ein Sprecher in Berlin. Dort fl\u00f6ssen auch niedrige Renten ein.<\/p>\n\n

Niedrige Renten haben mehrere Ursachen. Viele Selbstst\u00e4ndige, Beamte oder Hausfrauen k\u00f6nnen zum Beispiel eine sehr kleine gesetzliche Altersrente beziehen, weil sie irgendwann in ihrem Leben mindestens f\u00fcnf Jahre lang Beitr\u00e4ge in die Rentenversicherung eingezahlt haben, wie das Bundesinstitut f\u00fcr Bev\u00f6lkerungsforschung erl\u00e4utert. F\u00fcnf Jahre sind die Mindestdauer f\u00fcr eine Rente. Als rentenmindernd bei vielen westdeutschen Frauen gelten zudem l\u00e4ngere Arbeitspausen, mehr Teilzeit und niedrigere L\u00f6hne.<\/p>\n\n

\"Dann ergibt sich ein ganz anderes Bild\"<\/p>\n\n

Die Rente sei zwar die wichtigste Alterseinkunft. Daneben gebe es aber auch noch Pensionen, Betriebs- oder Privatrenten. \"Die m\u00fcssen auch ber\u00fccksichtigt werden. Dann ergibt sich ein ganz anderes Bild\", sagte der Ministeriumssprecher.<\/p>\n\n

Aus der Rentenh\u00f6he k\u00f6nne nicht auf die H\u00f6he des Einkommens insgesamt geschlossen werden, hei\u00dft es auch in der Antwort des Ministeriums an Wagenknecht. Verwiesen wird daneben auf den Haushaltskontext - also F\u00e4lle von meist Partnerinnen mit kleiner Rente, aber ausk\u00f6mmlicher Gesamtsituation.<\/p>\n\n

SPD-Sozialpolitiker: \"Renten recht ordentlich gestiegen\"<\/p>\n\n

\"In den letzten Jahren sind die Renten mit den L\u00f6hnen recht ordentlich gestiegen\", sagte Martin Rosemann, Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion f\u00fcr Arbeit und Soziales, der dpa. Er betonte, die aktuelle Reformgesetzgebung (\"Rentenpaket II\") sorge daf\u00fcr, dass die Renten auch in Zukunft mit den L\u00f6hnen stiegen.<\/p>\n\n

Durch die gute Situation auf dem Arbeitsmarkt und Reformen in der Vergangenheit stehe auch die gesetzliche Rentenversicherung gut da. Klar sei aber auch, dass die Rentenh\u00f6he immer einen Spiegel der Erwerbsbiografie darstelle. \"Deshalb war die Einf\u00fchrung des gesetzlichen Mindestlohns und seine Erh\u00f6hung auf 12 Euro wichtig.\"<\/p>\n\n

Unterschiede zwischen den Bundesl\u00e4ndern<\/p>\n\n

Weitere Zahlen aus der Regierungsantwort an Wagenknecht: Die durchschnittliche Rente nach 45 Versicherungsjahren lag im Dezember 2023 im Westen bei 1.663, im Osten bei 1.471 Euro. Vorn lagen Hamburg mit 1.721 und Nordrhein-Westfalen mit 1.709 Euro. Alle westdeutschen L\u00e4nder sowie Berlin lagen \u00fcber 1.600 Euro. Darunter: Brandenburg (1.500 Euro), Sachsen (1.458), Mecklenburg-Vorpommern (1.455), Sachsen-Anhalt (1.452 Euro) und als Schlusslicht Th\u00fcringen (1.437 Euro) - die ostdeutschen Fl\u00e4chenl\u00e4nder.<\/p>\n\n

Wagenknecht hatte speziell nach den Renten nach mindestens 45 Jahren gefragt. Bei den Durchschnittsrenten sieht es anders aus: Sie sind im Osten h\u00f6her als im Westen - denn viele haben hier l\u00e4nger gearbeitet, vor allem Frauen.<\/p>\n\n

\u00d6sterreich als Vorbild?<\/p>\n\n

Wagenknecht fordert, Deutschland m\u00f6ge sich ein Beispiel an einem Nachbarland nehmen - \u00d6sterreich. Dort liege die Durchschnittsrente f\u00fcr langj\u00e4hrig Versicherte 800 Euro h\u00f6her. \"Was dort geht, muss auch bei uns m\u00f6glich sein\", sagte Wagenknecht. \"Wir brauchen h\u00f6here Renten nach dem Vorbild \u00d6sterreichs und eine Rentensteuerbremse.\" Im Vergleich zum EU-Schnitt sei das Rentenniveau in Deutschland rund zehn Prozentpunkte zu niedrig.<\/p>\n\n

Was f\u00e4llt beim Rentenvergleich mit \u00d6sterreich auf? Tats\u00e4chlich sp\u00fcrbar fr\u00fchere und h\u00f6here Renten. Als Hauptgrund gilt eine Rentenreform vor rund 20 Jahren: Fast alle Erwerbst\u00e4tigen zahlen im Nachbarland in die gesetzliche Rentenkasse ein, auch die Staatsbesch\u00e4ftigten. Sowohl der Steuerzuschuss f\u00fcr die Rente als auch die Beitragss\u00e4tze sind noch h\u00f6her als in Deutschland, und zwar deutlich. Eine Rente bekommt man in \u00d6sterreich auch erst nach 15 Jahren. Auch deshalb sind die Durchschnittsrenten h\u00f6her. Der Beitragssatz ist in \u00d6sterreich h\u00f6her als in Deutschland. Der Arbeitgeber zahlt dabei mehr als der Arbeitnehmer, die Aufteilung ist nicht parit\u00e4tisch.\/bw\/jr\/DP\/nas<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1274208","published":"1721666430","author":"Lars Gierling"},{"id":"1274192","archiveID":"699","title":"KORREKTUR: Unter 1.200 Euro Rente f\u00fcr jeden f\u00fcnften lange Versicherten ","headline":"KORREKTUR: Unter 1.200 Euro Rente f\u00fcr jeden f\u00fcnften lange Versicherten","subheadline":"","description":"\n

\n (Im vierten Satz des ersten Absatzes wurde die Zahl 5,4 durch 5,24 ersetzt. Dies ist nach Angaben der Deutschen Rentenversicherung die korrekte Anzahl der Altersrenten mit mindestens 45 Versicherungsjahren.)<\/p>\n\n

BERLIN (dpa-AFX) - Rund jede und jeder F\u00fcnfte mit mindestens 45 Versicherungsjahren kommt in Deutschland lediglich auf eine Rente unter 1.200 Euro. Das zeigt eine Antwort der Bundesregierung an Sahra Wagenknecht, Chefin der nach ihr benannten Bundestagsgruppe BSW, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt. Unter 1.200 Euro im Monat lag der Rentenzahlbetrag Ende vergangenen Jahres bei rund 1,08 von 5,24 Millionen Altersrenten mit mindestens 45 Versicherungsjahren.<\/p>\n\n

Ostdeutsche mit langer Einzahldauer \u00f6fter betroffen<\/p>\n\n

In den ostdeutschen L\u00e4ndern liegen die Anteile der besonders lange Versicherten mit kleiner Rente sogar h\u00f6her als im Westen. So beziehen in Brandenburg rund 71.000 Menschen eine Rente nach 45 Jahren unter 1.200 Euro, 212.000 dieser besonders lange versicherten Rentnerinnen und Rentner liegen dar\u00fcber. In Sachsen liegt das Verh\u00e4ltnis bei 145.000 zu 363.000, in Th\u00fcringen sind es 74.000 mit niedrigerer und 189.000 mit h\u00f6herer Rente.<\/p>\n\n

Schlusslicht Th\u00fcringen<\/p>\n\n

Auch nach der Durchschnittsrente nach mindestens 45 Versicherungsjahren fragte Wagenknecht - die Antwort: bundesweit 1.604 Euro. Im Westen sind es - Stand Dezember 2023 - 1.663 Euro, im Osten 1.471 Euro. Angef\u00fchrt von Hamburg mit 1.721 und Nordrhein-Westfalen mit 1.709 Euro liegen alle westdeutschen L\u00e4nder sowie Berlin \u00fcber 1.600 Euro.<\/p>\n\n

Darunter: Brandenburg (1.500 Euro), Sachsen (1.458), Mecklenburg-Vorpommern (1.455), Sachsen-Anhalt (1.452 Euro) und als Schlusslicht Th\u00fcringen (1.437 Euro) - die ostdeutschen Fl\u00e4chenl\u00e4nder. Allerdings hatte Wagenknecht nur nach den Renten nach mindestens 45 Jahren gefragt. Anders die Durchschnittsrenten: Sie sind im Osten h\u00f6her als im Westen - denn viele haben hier l\u00e4nger gearbeitet, vor allem Frauen.<\/p>\n\n

\"Deutsche sollten sich Niedrig-Renten nicht mehr bieten lassen\"<\/p>\n\n

\"1.604 Euro Durchschnittsrente nach mindestens 45 Arbeitsjahren - dieser Wert zeigt, wie leistungsschwach die deutsche Rentenversicherung ist\", sagte Wagenknecht der dpa. \"Dass jeder f\u00fcnfte Rentner nach 45 Arbeitsjahren sogar weniger als 1.200 Euro Rente bekommt, ist ein politischer Skandal.\"<\/p>\n\n

Der anstehende Bundestagswahlkampf wird nach der Erwartung Wagenknechts auch eine Volksabstimmung \u00fcber die gesetzliche Rente, wie die fr\u00fchere Linksfraktionschefin sagte. \"Die Deutschen sollten sich derart niedrige Renten, die dann auch noch hoch besteuert werden, nicht l\u00e4nger bieten lassen\", sagte sie.<\/p>\n\n

Warum sind Renten niedrig?<\/p>\n\n

Niedrige Renten haben mehrere Ursachen. Zum einen beziehen auch viele Selbstst\u00e4ndige, Beamte oder Hausfrauen eine gesetzliche Altersrente, weil sie irgendwann in ihrem Leben mindestens f\u00fcnf Jahre lang Beitr\u00e4ge in die Rentenversicherung eingezahlt haben, wie das Bundesinstitut f\u00fcr Bev\u00f6lkerungsforschung erl\u00e4utert. F\u00fcnf Jahre sind die Mindestdauer f\u00fcr eine Rente. Die daraus folgenden Bez\u00fcge bleiben gering.<\/p>\n\n

Rentenmindernd bei vielen westdeutschen Frauen zudem: L\u00e4ngere Arbeitspausen, mehr Teilzeit, niedrigere L\u00f6hne. Das Bundesarbeitsministerium betont in seiner Antwort an Wagenknecht zudem, aus der Rentenh\u00f6he k\u00f6nne nicht auf die H\u00f6he des Einkommens insgesamt geschlossen werden. Bei vielen Seniorinnen und Senioren kommen weitere Einkommen dazu. Das Ministerium verwies ferner auf den Haushaltskontext - also F\u00e4lle von meist Partnerinnen mit kleiner Rente, aber ausk\u00f6mmlicher Gesamtsituation.<\/p>\n\n

\u00d6sterreich als Vorbild?<\/p>\n\n

Wagenknecht fordert, Deutschland m\u00f6ge sich ein Beispiel an einem Nachbarland nehmen - \u00d6sterreich. Dort liege die Durchschnittsrente f\u00fcr langj\u00e4hrig Versicherte 800 Euro h\u00f6her. \"Was dort geht, muss auch bei uns m\u00f6glich sein\", sagte Wagenknecht. \"Wir brauchen h\u00f6here Renten nach dem Vorbild \u00d6sterreichs und eine Rentensteuerbremse.\" Im Vergleich zum EU-Schnitt sei das Rentenniveau in Deutschland rund zehn Prozentpunkte zu niedrig.<\/p>\n\n

Was f\u00e4llt beim Rentenvergleich mit \u00d6sterreich auf? Tats\u00e4chlich sp\u00fcrbar fr\u00fchere und h\u00f6here Renten. Als Hauptgrund gilt eine Rentenreform vor rund 20 Jahren: Fast alle Erwerbst\u00e4tigen zahlen im Nachbarland in die gesetzliche Rentenkasse ein, auch die Staatsbesch\u00e4ftigten. Sowohl der Steuerzuschuss f\u00fcr die Rente als auch die Beitragss\u00e4tze sind noch h\u00f6her als in Deutschland, und zwar deutlich. Eine Rente bekommt man in \u00d6sterreich auch erst nach 15 Jahren. Auch deshalb sind die Durchschnittsrenten h\u00f6her. Der Beitragssatz ist in \u00d6sterreich h\u00f6her als in Deutschland. Der Arbeitgeber zahlt dabei mehr als der Arbeitnehmer, die Aufteilung ist nicht parit\u00e4tisch.\/bw\/DP\/zb<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1274192","published":"1721666344","author":"Lars Gierling"},{"id":"1274226","archiveID":"699","title":"Brisanter Vorsto\u00df: EU-L\u00e4nder werben f\u00fcr Kontakte zu Syrien ","headline":"Brisanter Vorsto\u00df: EU-L\u00e4nder werben f\u00fcr Kontakte zu Syrien","subheadline":"","description":"\n

\n BR\u00dcSSEL (dpa-AFX) - Angesichts des anhaltenden Zustroms von Fl\u00fcchtlingen aus Syrien wirbt eine Gruppe von EU-Staaten f\u00fcr engere Kontakte zur Regierung unter Staatschef Baschar al-Assad. Konkret schl\u00e4gt das B\u00fcndnis mit L\u00e4ndern wie Italien und \u00d6sterreich unter anderem die Ernennung eines Syrien-Beauftragten vor. Dieser k\u00f6nnte die diplomatischen Beziehungen zu allen syrischen Parteien st\u00e4rken, hei\u00dft es in einem Diskussionspapier, das bei einem EU-Au\u00dfenministertreffen in Br\u00fcssel vorgestellt wurde.<\/p>\n\n

Neben Italien und \u00d6sterreich stehen Kroatien, Tschechien, Zypern, Griechenland, Slowenien und die Slowakei dahinter. Deutschland hat sich nicht angeschlossen.<\/p>\n\n

In dem Papier hei\u00dft es unter anderem, die anhaltende humanit\u00e4re Krise in dem B\u00fcrgerkriegsland versch\u00e4rfe die Migrationsstr\u00f6me nach Europa. Die EU m\u00fcsse dazu beitragen, menschenw\u00fcrdige Lebensbedingungen in Syrien zu schaffen, um eine freiwillige und sichere R\u00fcckkehr von Fl\u00fcchtlingen zu gew\u00e4hrleisten. Das zehn Punkte umfassende Papier soll ein Vorschlag f\u00fcr \"realistische, proaktive und wirksame europ\u00e4ische Syrienpolitik\" sein.<\/p>\n\n

Perspektiven f\u00fcr r\u00fcckkehrwillige Syrer?<\/p>\n\n

Zu in der Vergangenheit verh\u00e4ngten EU-Sanktionen schreiben die Autoren, diese h\u00e4tten nicht den erw\u00fcnschten Erfolg gebracht und sich eher negativ auf die breite Bev\u00f6lkerung als auf die Entscheidungstr\u00e4ger ausgewirkt. Aus ihrer Sicht k\u00f6nnte unter anderem eine Unterst\u00fctzung der privaten Wirtschaft neue Arbeitspl\u00e4tze und Perspektiven f\u00fcr Menschen schaffen, die nach in Syrien zur\u00fcckkehren wollen.<\/p>\n\n

In den vergangenen Monaten kamen vor allem syrische Fl\u00fcchtlinge verst\u00e4rkt auf Zypern und damit in der EU an. Mit oft kaum fahrtauglichen Booten setzten die Menschen vom Libanon aus nach Zypern \u00fcber, manche kamen dabei ums Leben. Bereits im Mai hatten Zypern und sieben weitere EU-Staaten bei einer Migrationskonferenz eine Neubewertung der Situation in Syrien gefordert. Nicht alle Regionen dort seien Kriegsregionen, es gebe auch sichere Gegenden, in die Gefl\u00fcchtete zur\u00fcckkehren k\u00f6nnten, hie\u00df es.<\/p>\n\n

Nach der Zusage von EU-Finanzhilfen in H\u00f6he von einer Milliarde Euro an den Libanon gingen die Neuank\u00fcnfte von Syrern auf Zypern zun\u00e4chst zur\u00fcck. In Deutschland gilt f\u00fcr Syrien aufgrund der Situation im Land seit Jahren ein Abschiebestopp.<\/p>\n\n

Menschen im Land hungern<\/p>\n\n

Der B\u00fcrgerkrieg in Syrien hatte im Fr\u00fchjahr 2011 mit Protesten gegen die Regierung von Staatschef Baschar al-Assad begonnen. Die Regierung ging mit Gewalt dagegen vor. Es entwickelte sich ein B\u00fcrgerkrieg mit internationaler Beteiligung. Das Land versank in Chaos und Elend.<\/p>\n\n

Eine politische L\u00f6sung des Konflikts ist auch viele Jahre sp\u00e4ter noch immer nicht in Sicht. Nach fr\u00fcheren Sch\u00e4tzungen der Vereinten Nationen werden in dem Land in diesem Jahr 12,9 Millionen Menschen Hunger leiden. Jedes dritte Schulkind ging zuletzt ohne Fr\u00fchst\u00fcck zur Schule und acht von neun Schulkindern konnten ihren Mindestern\u00e4hrungsbedarf nicht decken.<\/p>\n\n

International erzielte Assad zuletzt wieder Achtungserfolge. So gelang es ihm, dass die Arabische Liga die im Zuge des B\u00fcrgerkriegs beschlossene Suspendierung seines Landes im vergangenen Jahr wieder aufhob.\/pul\/DP\/nas<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1274226","published":"1721665153","author":"Lars Gierling"},{"id":"1274202","archiveID":"699","title":"dpa-AFX \u00dcberblick: KONJUNKTUR vom 22.07.2024 - 17.00 Uhr ","headline":"dpa-AFX \u00dcberblick: KONJUNKTUR vom 22.07.2024 - 17.00 Uhr","subheadline":"","description":"\n

\n ROUNDU\/Hartn\u00e4ckige Konjunkturflaute: Chinas Zentralbank senkt Zinsen<\/p>\n\n

PEKING - Chinas Notenbank stemmt sich mit einer \u00fcberraschenden Lockerung der Geldpolitik gegen die andauernde Wirtschaftsschw\u00e4che des Landes. Wie die Zentralbank am Montag mitteilte, sinkt der einj\u00e4hrige Kreditzins von 3,45 auf 3,35 Prozent und die entsprechende f\u00fcnfj\u00e4hrige Loan Prime Rate von 3,95 auf 3,85 Prozent. Der mittelfristige Zins mit der Laufzeit von f\u00fcnf Jahren ist als Schl\u00fcsselzins vor allem f\u00fcr die Immobilienwirtschaft wichtig, da er ein Referenzzinssatz f\u00fcr Immobiliendarlehen ist.<\/p>\n\n

Bundesbank: Deutsche Konjunktur erholt sich langsamer als erwartet<\/p>\n\n

FRANKFURT - Die deutsche Wirtschaft hat sich im Fr\u00fchjahr nach Einsch\u00e4tzung der Bundesbank weniger als erwartet erholt. \"Das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) d\u00fcrfte im zweiten Quartal nur leicht gestiegen sein\", hei\u00dft es in dem am Montag ver\u00f6ffentlichten Monatsbericht der Bundesbank. Die Experten verwiesen auf eine entt\u00e4uschende Entwicklung in den Industriebetrieben in den Monaten April bis Juni. Hier h\u00e4tten Daten aus dem Monat Mai Hoffnungen auf eine baldige Verbesserung der Industriekonjunktur \"einen sp\u00fcrbaren D\u00e4mpfer\" versetzt.<\/p>\n\n

ROUNDUP: Unter 1.200 Euro Rente f\u00fcr jeden f\u00fcnften lange Versicherten<\/p>\n\n

BERLIN - Nach 45 Versicherungsjahren kommen Menschen in Deutschland im Schnitt auf eine Rente von 1.604 Euro brutto. Rund jeder F\u00fcnfte aus der Gruppe der besonders langj\u00e4hrig Versicherten erreicht allerdings keine 1.200 Euro. Das zeigt eine Antwort der Bundesregierung an Sahra Wagenknecht, Chefin der nach ihr benannten Bundestagsgruppe BSW, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt. Bei rund 1,08 von 5,40 Millionen Altersrenten mit mindestens 45 Versicherungsjahren lag der Rentenzahlbetrag Ende vergangenen Jahres demnach unter 1.200 Euro im Monat.<\/p>\n\n

ROUNDUP 2\/Nach Biden-R\u00fcckzug: Demokraten versammeln sich hinter Harris<\/p>\n\n

WASHINGTON - Nach dem dramatischen R\u00fcckzug von US-Pr\u00e4sident Joe Biden aus dem Rennen um eine weitere Amtszeit versammeln sich mehr und mehr US-Demokraten hinter seiner Stellvertreterin Kamala Harris. Die 59 Jahre gilt damit derzeit als aussichtsreichste Ersatzbewerberin f\u00fcr die Wahl am 5. November. Sie hat von Biden und zahlreichen weiteren Parteigr\u00f6\u00dfen \u00f6ffentlich ihre Unterst\u00fctzung erhalten und muss nun von ihrer Partei nominiert werden. Offen ist, ob die Partei Bidens Vorschlag folgt - und wen sich Harris als Vize an ihre Seite holen k\u00f6nnte. Der Nominierungsparteitag der Demokraten findet vom 19. bis 22. August in Chicago statt.<\/p>\n\n

Studie: Bald kaum noch neue Eigenheime in Metropolregionen<\/p>\n\n

FRANKFURT - In den deutschen Metropolregionen wird es einer Studie zufolge bald kaum noch Neubauvorhaben f\u00fcr Eigenheime geben. Gr\u00fcnde sind der fehlende Platz und die stark gestiegenen Kosten, die Eigenheime f\u00fcr viele Haushalte unerschwinglich machten, hei\u00dft es in einer Studie der Deutsche Bank <DE0005140008> Research. Um den gleichzeitig hohen Wohnraumbedarf zu decken, werde sich in den Ballungsr\u00e4umen der Trend zu gro\u00dfen Mehrfamilienh\u00e4usern und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig kleinen Wohnungen fortsetzen.<\/p>\n\n

Ukraine wendet Zahlungsausfall ab<\/p>\n\n

KIEW - Die durch den Abwehrkampf gegen den russischen Angriffskrieg klamme Ukraine hat mit privaten Gl\u00e4ubigern eine Umschuldung vereinbart und damit einen Zahlungsausfall abgewendet. \"Die getroffenen Vereinbarungen sehen eine Verringerung der ukrainischen Schulden vor, indem der Wert der Euroanleihen in der Anfangsphase nominal um 37 Prozent gesenkt wird\", teilte Finanzminister Serhij Martschenko mit. Die Schuldsumme sinke mit der Ausgabe neuer Anleihen und F\u00e4lligkeiten zwischen 2029 und 2036 um umgerechnet knapp acht Milliarden Euro.<\/p>\n\n

Erneuter D\u00e4mpfer f\u00fcr deutsche Exportwirtschaft im Handel mit Nicht-EU-Staaten<\/p>\n\n

WIESBADEN - Die deutsche Exportwirtschaft hat im Handel mit Staaten au\u00dferhalb der EU einen weiteren D\u00e4mpfer erhalten. Im Juni wurden in sogenannte Drittstaaten kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 58,0 Milliarden Euro geliefert, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Dies sind 2,6 Prozent weniger als im Mai, als noch Waren im Wert von 59,6 Milliarden Euro in Drittstaaten exportiert wurden. Im April hatte das Volumen 62,6 Milliarden Euro betragen. <\/p>\n\n

Mittleres Einkommen in Deutschland steigt weiter<\/p>\n\n

N\u00dcRNBERG - Das mittlere Einkommen f\u00fcr Vollzeitbesch\u00e4ftigte in Deutschland ist im vergangenen Jahr deutlich gewachsen. Das hat eine Untersuchung der Bundesagentur f\u00fcr Arbeit ergeben. Das sogenannte Medianentgelt sei 2023 um 4,1 Prozent oder 150 Euro auf 3796 Euro gestiegen. Es handelt sich nicht um einen Durchschnittsverdienst. Es beschreibt vielmehr das Einkommen, bei dem es genauso viele Menschen mit einem h\u00f6heren wie mit einem niedrigeren Einkommen gibt.<\/p>\n\n

Deutsche Unternehmen entt\u00e4uscht \u00fcber Pekings Wirtschaftskurs<\/p>\n\n

PEKING - Deutsche Unternehmen sind von den Ergebnissen eines wichtigen Treffens der Kommunistischen Partei Chinas zum k\u00fcnftigen Wirtschaftskurs der zweitgr\u00f6\u00dften Volkswirtschaft entt\u00e4uscht.<\/p>\n\n

Kundenhinweis:<\/p>\n

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-\u00dcberblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.<\/p>\n\n

\/jsl<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1274202","published":"1721660702","author":"Lars Gierling"},{"id":"1274212","archiveID":"699","title":"ROUNDUP: Unter 1.200 Euro Rente f\u00fcr jeden f\u00fcnften lange Versicherten ","headline":"ROUNDUP: Unter 1.200 Euro Rente f\u00fcr jeden f\u00fcnften lange Versicherten","subheadline":"","description":"\n

\n BERLIN (dpa-AFX) - Nach 45 Versicherungsjahren kommen Menschen in Deutschland im Schnitt auf eine Rente von 1.604 Euro brutto. Rund jeder F\u00fcnfte aus der Gruppe der besonders langj\u00e4hrig Versicherten erreicht allerdings keine 1.200 Euro. Das zeigt eine Antwort der Bundesregierung an Sahra Wagenknecht, Chefin der nach ihr benannten Bundestagsgruppe BSW, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt. Bei rund 1,08 von 5,40 Millionen Altersrenten mit mindestens 45 Versicherungsjahren lag der Rentenzahlbetrag Ende vergangenen Jahres demnach unter 1.200 Euro im Monat.<\/p>\n\n

Bei den Versicherungsjahren werden neben Jahren der Besch\u00e4ftigung, in denen Rentenbeitr\u00e4ge gezahlt werden, auch andere Lebensphasen wie Wehrdienst, Studium oder Zeiten der Kindererziehung angerechnet.<\/p>\n\n

\"Deutsche sollten sich Niedrig-Renten nicht mehr bieten lassen\"<\/p>\n\n

\"1.604 Euro Durchschnittsrente nach mindestens 45 Arbeitsjahren - dieser Wert zeigt, wie leistungsschwach die deutsche Rentenversicherung ist\", sagte Wagenknecht der dpa. \"Dass jeder f\u00fcnfte Rentner nach 45 Arbeitsjahren sogar weniger als 1.200 Euro Rente bekommt, ist ein politischer Skandal.\"<\/p>\n\n

Der anstehende Bundestagswahlkampf wird nach der Erwartung Wagenknechts auch eine Volksabstimmung \u00fcber die gesetzliche Rente, wie die fr\u00fchere Linksfraktionschefin sagte. \"Die Deutschen sollten sich derart niedrige Renten, die dann auch noch hoch besteuert werden, nicht l\u00e4nger bieten lassen\", sagte sie. In den ostdeutschen L\u00e4ndern liegen die Anteile der besonders lange Versicherten mit kleiner Rente den Angaben zufolge h\u00f6her als im Westen.<\/p>\n\n

Sozialministerium: 1.604 Euro sind Durchschnittswert<\/p>\n\n

Das Bundessozialministerium wirbt f\u00fcr einen differenzierten Blick auf das Thema: Die 1.604 Euro Rente nach 45 Versicherungsjahren seien ein Durchschnittswert, sagte ein Sprecher in Berlin. Dort fl\u00f6ssen auch niedrige Renten ein.<\/p>\n\n

Niedrige Renten haben mehrere Ursachen. Viele Selbstst\u00e4ndige, Beamte oder Hausfrauen k\u00f6nnen zum Beispiel eine sehr kleine gesetzliche Altersrente beziehen, weil sie irgendwann in ihrem Leben mindestens f\u00fcnf Jahre lang Beitr\u00e4ge in die Rentenversicherung eingezahlt haben, wie das Bundesinstitut f\u00fcr Bev\u00f6lkerungsforschung erl\u00e4utert. F\u00fcnf Jahre sind die Mindestdauer f\u00fcr eine Rente. Als rentenmindernd bei vielen westdeutschen Frauen gelten zudem l\u00e4ngere Arbeitspausen, mehr Teilzeit und niedrigere L\u00f6hne.<\/p>\n\n

\"Dann ergibt sich ein ganz anderes Bild\"<\/p>\n\n

Die Rente sei zwar die wichtigste Alterseinkunft. Daneben gebe es aber auch noch Pensionen, Betriebs- oder Privatrenten. \"Die m\u00fcssen auch ber\u00fccksichtigt werden. Dann ergibt sich ein ganz anderes Bild\", sagte der Ministeriumssprecher.<\/p>\n\n

Aus der Rentenh\u00f6he k\u00f6nne nicht auf die H\u00f6he des Einkommens insgesamt geschlossen werden, hei\u00dft es auch in der Antwort des Ministeriums an Wagenknecht. Verwiesen wird daneben auf den Haushaltskontext - also F\u00e4lle von meist Partnerinnen mit kleiner Rente, aber ausk\u00f6mmlicher Gesamtsituation.<\/p>\n\n

SPD-Sozialpolitiker: \"Renten recht ordentlich gestiegen\"<\/p>\n\n

\"In den letzten Jahren sind die Renten mit den L\u00f6hnen recht ordentlich gestiegen\", sagte Martin Rosemann, Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion f\u00fcr Arbeit und Soziales, der dpa. Er betonte, die aktuelle Reformgesetzgebung (\"Rentenpaket II\") sorge daf\u00fcr, dass die Renten auch in Zukunft mit den L\u00f6hnen stiegen.<\/p>\n\n

Durch die gute Situation auf dem Arbeitsmarkt und Reformen in der Vergangenheit stehe auch die gesetzliche Rentenversicherung gut da. Klar sei aber auch, dass die Rentenh\u00f6he immer einen Spiegel der Erwerbsbiografie darstelle. \"Deshalb war die Einf\u00fchrung des gesetzlichen Mindestlohns und seine Erh\u00f6hung auf 12 Euro wichtig.\"<\/p>\n\n

Unterschiede zwischen den Bundesl\u00e4ndern<\/p>\n\n

Weitere Zahlen aus der Regierungsantwort an Wagenknecht: Die durchschnittliche Rente nach 45 Versicherungsjahren lag im Dezember 2023 im Westen bei 1.663, im Osten bei 1.471 Euro. Vorn lagen Hamburg mit 1.721 und Nordrhein-Westfalen mit 1.709 Euro. Alle westdeutschen L\u00e4nder sowie Berlin lagen \u00fcber 1.600 Euro. Darunter: Brandenburg (1.500 Euro), Sachsen (1.458), Mecklenburg-Vorpommern (1.455), Sachsen-Anhalt (1.452 Euro) und als Schlusslicht Th\u00fcringen (1.437 Euro) - die ostdeutschen Fl\u00e4chenl\u00e4nder.<\/p>\n\n

Wagenknecht hatte speziell nach den Renten nach mindestens 45 Jahren gefragt. Bei den Durchschnittsrenten sieht es anders aus: Sie sind im Osten h\u00f6her als im Westen - denn viele haben hier l\u00e4nger gearbeitet, vor allem Frauen.<\/p>\n\n

\u00d6sterreich als Vorbild?<\/p>\n\n

Wagenknecht fordert, Deutschland m\u00f6ge sich ein Beispiel an einem Nachbarland nehmen - \u00d6sterreich. Dort liege die Durchschnittsrente f\u00fcr langj\u00e4hrig Versicherte 800 Euro h\u00f6her. \"Was dort geht, muss auch bei uns m\u00f6glich sein\", sagte Wagenknecht. \"Wir brauchen h\u00f6here Renten nach dem Vorbild \u00d6sterreichs und eine Rentensteuerbremse.\" Im Vergleich zum EU-Schnitt sei das Rentenniveau in Deutschland rund zehn Prozentpunkte zu niedrig.<\/p>\n\n

Was f\u00e4llt beim Rentenvergleich mit \u00d6sterreich auf? Tats\u00e4chlich sp\u00fcrbar fr\u00fchere und h\u00f6here Renten. Als Hauptgrund gilt eine Rentenreform vor rund 20 Jahren: Fast alle Erwerbst\u00e4tigen zahlen im Nachbarland in die gesetzliche Rentenkasse ein, auch die Staatsbesch\u00e4ftigten. Sowohl der Steuerzuschuss f\u00fcr die Rente als auch die Beitragss\u00e4tze sind noch h\u00f6her als in Deutschland, und zwar deutlich. Eine Rente bekommt man in \u00d6sterreich auch erst nach 15 Jahren. Auch deshalb sind die Durchschnittsrenten h\u00f6her. Der Beitragssatz ist in \u00d6sterreich h\u00f6her als in Deutschland. Der Arbeitgeber zahlt dabei mehr als der Arbeitnehmer, die Aufteilung ist nicht parit\u00e4tisch.\/bw\/jr\/DP\/he<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1274212","published":"1721659282","author":"Lars Gierling"},{"id":"1274216","archiveID":"701","title":"Devisen: Euro nach Biden-R\u00fcckzug kaum bewegt ","headline":"Devisen: Euro nach Biden-R\u00fcckzug kaum bewegt","subheadline":"","description":"\n

\n FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro hat sich am Montag nach den politischen Entwicklungen in den USA nur wenig bewegt. Die europ\u00e4ische Gemeinschaftsw\u00e4hrung wurde am Nachmittag bei 1,0878 US-Dollar gehandelt. Sie lag ein wenig unter dem Niveau vom Freitagabend. Die Europ\u00e4ische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,0888 (Freitag: 1,0890) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9184 (0,9182) Euro.<\/p>\n\n

Der R\u00fcckzug von US-Pr\u00e4sident Joe Biden aus dem Pr\u00e4sidentschaftswahlkampf f\u00fchrte nicht zu starken Kurbewegungen. Als aussichtsreichste Ersatzbewerberin vor der Abstimmung im November gilt die von Biden und zahlreichen weiteren Parteigr\u00f6\u00dfen unterst\u00fctzte gegenw\u00e4rtige Vizepr\u00e4sidentin Kamala Harris.<\/p>\n\n

Nach Einsch\u00e4tzung von Ulrich Leuchtmann, Devisenexperte bei der Commerzbank, ist keineswegs klar, wie sich ein m\u00f6glicher Wahlsieg von Donald Trump auf den Dollar auswirken w\u00fcrde. Diese h\u00e4nge vor allem davon ab, wie weit die US-Notenbank Fed ihre Unabh\u00e4ngigkeit wahren k\u00f6nne. Dies sei noch nicht ausgemacht und man solle sich f\u00fcr alles wappnen.<\/p>\n

<\/p>\n

Insgesamt sprachen Marktbeobachter von einem impulsarmen Wochenauftakt am Devisenmarkt. Es wurden keine wichtigen Konjunkturdaten aus den USA und der Eurozone ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n\n

Zu anderen wichtigen W\u00e4hrungen legte die EZB die Referenzkurse f\u00fcr einen Euro auf 0,84215 (0,84280) britische Pfund, 170,80 (171,61) japanische Yen und 0,9671 (0,9688) Schweizer Franken fest. Die Feinunze wurde am Nachmittag in London mit 2392 Dollar gehandelt. Das waren etwa 6 Dollar weniger als am Freitag.\/jsl\/nas<\/p>\n\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1274216","published":"1721658932","author":"Lars Gierling"},{"id":"1274190","archiveID":"699","title":"Scholz weist Kritik am Wehretat zur\u00fcck ","headline":"Scholz weist Kritik am Wehretat zur\u00fcck","subheadline":"","description":"\n

\n BAD REICHENHALL (dpa-AFX) - Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat bei einem Truppenbesuch die finanzielle Ausstattung der Bundeswehr f\u00fcr die kommenden Jahre gegen Kritik verteidigt. \"2017 waren es noch 37 Milliarden Euro, die wir f\u00fcr Verteidigung ausgegeben haben. Jetzt sind es im Haushalt der Bundeswehr unter Einsatz des Sonderverm\u00f6gens 75 Milliarden. Das ist quasi eine Verdoppelung\", sagte er bei einem Besuch der Gebirgsj\u00e4gerbrigade auf der Reiteralpe bei Bad Reichenhall.<\/p>\n\n

Die Gebirgsj\u00e4gerbrigade ist einer der spezialisiertesten und am besten ausgebildeten Verb\u00e4nde innerhalb der Bundeswehr und seit Jahrzehnten an deutschen Auslandseins\u00e4tzen beteiligt.<\/p>\n\n

Nach dem Haushaltskompromiss der Ampel-Koalition gab es Kritik an der nur geringen Erh\u00f6hung des Wehretats - unter anderem vom Bundeswehrverband.<\/p>\n\n

Scholz: Langfristige Perspektive f\u00fcr Bundeswehr<\/p>\n\n

Scholz betonte dagegen, dass der Wehretat in den kommenden Jahren weiter steigen werde: \"2028 wird der Bundeswehrhaushalt alleine 80 Milliarden betragen, weil wir dann nicht mehr auf das Sonderverm\u00f6gen zur\u00fcckgreifen k\u00f6nnen. Mit dieser langfristigen Perspektive kann die Bundeswehr sich auch ganz anders aufstellen als in der Vergangenheit.\"<\/p>\n\n

Jetzt sei es m\u00f6glich, Bestellungen und Planungen vorzubereiten, die sich auf das Jahrzehnt und bis in das n\u00e4chste Jahrzehnt richteten, sagte Scholz. \"Das ist eigentlich der gro\u00dfe qualitative Unterschied, weil wir jetzt daf\u00fcr Sorge tragen k\u00f6nnen, dass nicht kurzfristig beschafft werden muss, sondern langfristige Vereinbarungen eingegangen werden k\u00f6nnen.\" Dies sei sowohl wichtig f\u00fcr die, die die Bundeswehr ausstatten, also auch f\u00fcr die Truppe selber.<\/p>\n\n

Auf der rund 1700 Meter hoch gelegenen Reiteralpe, dem einzigen Hochgebirgs\u00fcbungsplatz der Bundeswehr, lie\u00df sich Scholz zeigen, wie sich die Soldaten auf Eins\u00e4tze und auf m\u00f6gliche K\u00e4mpfe im Gebirge vorbereiten. Bei anfangs widrigen, sp\u00e4ter besseren Wetterbedingungen demonstrierten die Gebirgsj\u00e4ger, wie sie im Gel\u00e4nde unterwegs sind, sich sichern und k\u00e4mpfen k\u00f6nnen. Es war der dritte Truppenbesuch des Kanzlers in diesem Jahr.\/ctt\/DP\/nas<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1274190","published":"1721658436","author":"Lars Gierling"},{"id":"1274214","archiveID":"699","title":"WDH\/Studie: Bald kaum noch neue Eigenheime in Metropolregionen ","headline":"WDH\/Studie: Bald kaum noch neue Eigenheime in Metropolregionen","subheadline":"","description":"\n

\n (Im zweiten Satz wurde der exakte Name der Quelle Deutsche Bank Research eingef\u00fcgt)<\/p>\n\n

FRANKFURT (dpa-AFX) - In den deutschen Metropolregionen wird es einer Studie zufolge bald kaum noch Neubauvorhaben f\u00fcr Eigenheime geben. Gr\u00fcnde sind der fehlende Platz und die stark gestiegenen Kosten, die Eigenheime f\u00fcr viele Haushalte unerschwinglich machten, hei\u00dft es in einer Studie der Deutsche Bank <DE0005140008> Research. Um den gleichzeitig hohen Wohnraumbedarf zu decken, werde sich in den Ballungsr\u00e4umen der Trend zu gro\u00dfen Mehrfamilienh\u00e4usern und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig kleinen Wohnungen fortsetzen.<\/p>\n\n

Die Analysten der Bank rechnen damit, dass neue Eigenheime k\u00fcnftig vor allem noch in kleineren Gemeinden entstehen. Es werde bundesweit ein Sockel von 20.000 bis 40.000 Fertigstellungen von Eigenheimen pro Jahr erwartet. Bislang markiert das Jahr 2009 mit 84.000 fertiggestellten Eigenheimen den statistischen Tiefstwert. In den vergangenen beiden Jahren wurden unter dem Eindruck h\u00f6herer Zinsen, hoher Baukosten und Heizungsregulierung bundesweit jeweils weniger als 100.000 Eigenheime gebaut.<\/p>\n\n

Gegen Eigenheime sprechen aus Sicht der Studie auch die Energiebilanzen. Neben dem geringeren Platz- und Materialbedarf verbrauchten Wohnungen in gro\u00dfen Mehrfamilienh\u00e4usern f\u00fcr den Betrieb nur halb so viel Energie wie solche in Zweifamilienh\u00e4usern. In Einfamilienh\u00e4usern liege der Energiebedarf und damit auch der Co2-Aussto\u00df sogar beim Zweieinhalbfachen. St\u00e4dte und Gemeinden seine zunehmend bem\u00fcht, die weitere Versiegelung von Fl\u00e4chen zu verhindern.<\/p>\n\n

Die Zahl der rund 16,3 Millionen Eigenheime in Deutschland ist in den vergangenen Jahren kaum noch gewachsen und d\u00fcrfte der Studie zufolge bald stagnieren und dann fallen. Gleichzeitig bleibe das Eigenheim eine begehrte Wohnform, was auf k\u00fcnftig steigende Preise und h\u00f6here Mieten in den Bestandsimmobilien deute.\/ceb\/DP\/nas<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1274214","published":"1721657942","author":"Lars Gierling"},{"id":"1274206","archiveID":"701","title":"Devisen: Eurokurs gefallen - EZB-Referenzkurs: 1,0888 US-Dollar ","headline":"Devisen: Eurokurs gefallen - EZB-Referenzkurs: 1,0888 US-Dollar","subheadline":"","description":"\n

\n FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro ist am Montag gefallen. Die Europ\u00e4ische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,0888 (Freitag: 1,0890) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9184 (0,9182) Euro.<\/p>\n\n

Zu anderen wichtigen W\u00e4hrungen legte die EZB die Referenzkurse f\u00fcr einen Euro auf 0,84215 (0,84280) britische Pfund, 170,80 (171,61) japanische Yen und 0,9671 (0,9688) Schweizer Franken fest.\/yyzz\/DP\/jsl<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1274206","published":"1721657800","author":"Lars Gierling"},{"id":"1274230","archiveID":"699","title":"S\u00f6der: Distanz der USA zu Europa und Deutschland wird gr\u00f6\u00dfer ","headline":"S\u00f6der: Distanz der USA zu Europa und Deutschland wird gr\u00f6\u00dfer","subheadline":"","description":"\n

\n M\u00dcNCHEN (dpa-AFX) - Unabh\u00e4ngig vom Ausgang der Wahlen in den USA rechnet CSU-Chef Markus S\u00f6der mit einer weiteren Distanzierung des Landes von Europa und Deutschland. \"Egal wer Pr\u00e4sident wird, am Ende gibt es auf Dauer eine gr\u00f6\u00dfere Distanz zu Europa und es gibt mehr Eigenverantwortung\", sagte Bayerns Ministerpr\u00e4sident nach einer Sitzung des CSU-Vorstands in M\u00fcnchen. Es bringe nicht, auf eine Hoffnung zu setzen, wer n\u00e4chster Pr\u00e4sident werden k\u00f6nne.<\/p>\n\n

Mit einem Pr\u00e4sidenten Donald Trump werde der Entfremdungsprozess von Europa vermutlich schneller erfolgen, sagte S\u00f6der. \"Aber auch mit den Demokraten wird es stattfinden.\"<\/p>\n\n

Deutsche und Europ\u00e4er d\u00fcrfen nicht blau\u00e4ugig sein<\/p>\n\n

\"Es hat auch keinen Sinn zu glauben, dass vielleicht das eine schlimmer oder schlechter wird. Wir m\u00fcssen uns als Deutsche und Europ\u00e4er vorbereiten\", sagte S\u00f6der. Er halte das Rennen f\u00fcr viel offener, als manche glauben. Es w\u00e4re aber ein gro\u00dfer Fehler blau\u00e4ugig zu warten, dass am Ende vielleicht ein besseres Ergebnis rauskomme, als man es derzeit bef\u00fcrchte.<\/p>\n\n

Die Bundesregierung in Berlin m\u00fcsse daher mit den USA im Gespr\u00e4ch bleiben, \"egal, wie schwierig ein Partner scheint\", betonte S\u00f6der. Zugleich m\u00fcsse Deutschland aber auch Fakten schaffen, in dem die Bundeswehr verst\u00e4rkt werde. \"Es ist ein fundamentaler Fehler, gerade in der jetzigen Situation die Bundeswehr zu schw\u00e4chen, indem man einen Haushalt macht, in dem die Bundeswehr eher zur\u00fcckf\u00e4llt, statt nach vorn kommt\".<\/p>\n\n

Sorge vor US-Z\u00f6llen auf Kernindustrien<\/p>\n\n

Deutschland und Europa m\u00fcssten sich zur besseren Vorbereitung auf die Zukunft auch wirtschaftlich enorm st\u00e4rken. \"Denn egal, wer das wird, kann m\u00f6glicherweise mit Z\u00f6llen unsere Kernindustrien Automobil, Chemie und Maschinenbau massiv treffen.\"<\/p>\n\n

Nach dem R\u00fcckzug von US-Pr\u00e4sident Joe Biden von einer weiteren Kandidatur f\u00fcr das h\u00f6chste Staatsamt in den USA ist noch offen, wer sich bei den Demokraten um die Pr\u00e4sidentschaft bewirbt. Ein viel gehandelter Name ist die bisherige Vizepr\u00e4sidentin Kamala Harris.\/had\/DP\/nas<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1274230","published":"1721656935","author":"Lars Gierling"},{"id":"1274204","archiveID":"699","title":"ROUNDUP: Bundesregierung h\u00e4lt sich aus US-Wahl-Spekulationen heraus ","headline":"ROUNDUP: Bundesregierung h\u00e4lt sich aus US-Wahl-Spekulationen heraus","subheadline":"","description":"\n

\n BERLIN (dpa-AFX) - Nach dem R\u00fcckzug von US-Pr\u00e4sident Joe Biden von einer weiteren Kandidatur f\u00fcr das h\u00f6chste Staatsamt h\u00e4lt sich die Bundesregierung aus allen Spekulationen heraus, wer ihn ersetzen k\u00f6nnte. \"Wir bereiten uns auf alle denkbaren M\u00f6glichkeiten vor\", sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Christiane Hoffmann lediglich. Jetzt gelte es zun\u00e4chst einmal abzuwarten, wie die Entscheidung der Demokratischen Partei \u00fcber die Kandidatur ausfalle und wie im November dann die Pr\u00e4sidentenwahl selbst ausgehe. Daf\u00fcr haben die Republikaner bereits den Ex-Pr\u00e4sidenten Donald Trump ins Rennen geschickt.<\/p>\n\n

Bundeskanzler Olaf Scholz hatte Biden am Sonntag Anerkennung f\u00fcr seinen Verzicht auf eine Kandidatur f\u00fcr eine zweite Amtszeit gezollt. Er nannte ihn einen Freund und w\u00fcrdigte, dass er f\u00fcr sein Land, Europa und die Welt viel erreicht habe. Zu Bidens Vorschlag, dass Vizepr\u00e4sidentin Kamala Harris seinen Platz einnehmen sollte, \u00e4u\u00dferte sich der SPD-Politiker aber nicht. Es ist aber generell auch nicht \u00fcblich, sich in Wahlk\u00e4mpfe befreundeter L\u00e4nder einzumischen. \"Es geht ja jetzt zun\u00e4chst mal darum, dass die US-Demokraten selber herausfinden und bestimmen, wer die Kandidatin oder der Kandidat sein soll\", betonte Hoffmann.<\/p>\n\n

Scholz und Harris haben sich bereits mehrfach getroffen, unter anderem bei der M\u00fcnchner Sicherheitskonferenz. Bei dem wichtigsten Expertentreffen zur Sicherheitspolitik waren beide in den letzten drei Jahren Stammg\u00e4ste. Zuletzt begegneten sie sich im Juni beim Ukraine-Friedensgipfel in der Schweiz.<\/p>\n\n

Scholz wollte Harris eigentlich auch schon vor seiner Wahl zum Kanzler im Juli 2021 bei einem Besuch in Washington als Finanzminister kennenlernen. Dass das nicht klappte, lag mutma\u00dflich auch an einem Wahlkampf: Die Bundestagswahl, bei der Scholz und seine SPD st\u00e4rkste Kraft wurden, fand keine drei Monate sp\u00e4ter statt.\/mfi\/DP\/nas<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1274204","published":"1721655098","author":"Lars Gierling"},{"id":"1274200","archiveID":"699","title":"ROUNDUP: Unter 1.200 Euro Rente f\u00fcr jeden f\u00fcnften lange Versicherten ","headline":"ROUNDUP: Unter 1.200 Euro Rente f\u00fcr jeden f\u00fcnften lange Versicherten","subheadline":"","description":"\n

\n BERLIN (dpa-AFX) - Nach 45 Versicherungsjahren kommen Menschen in Deutschland im Schnitt auf eine Rente von 1.604 Euro. Rund jeder F\u00fcnfte aus der Gruppe der besonders langj\u00e4hrig Versicherten erreicht allerdings keine 1.200 Euro. Das zeigt eine Antwort der Bundesregierung an Sahra Wagenknecht, Chefin der nach ihr benannten Bundestagsgruppe BSW, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt. Bei rund 1,08 von 5,40 Millionen Altersrenten mit mindestens 45 Versicherungsjahren lag der Rentenzahlbetrag Ende vergangenen Jahres demnach unter 1.200 Euro im Monat.<\/p>\n\n

Bei den Versicherungsjahren werden neben Jahren der Besch\u00e4ftigung, in denen Rentenbeitr\u00e4ge gezahlt werden, auch andere Lebensphasen wie Wehrdienst, Studium oder Zeiten der Kindererziehung angerechnet.<\/p>\n\n

\"Deutsche sollten sich Niedrig-Renten nicht mehr bieten lassen\"<\/p>\n\n

\"1.604 Euro Durchschnittsrente nach mindestens 45 Arbeitsjahren - dieser Wert zeigt, wie leistungsschwach die deutsche Rentenversicherung ist\", sagte Wagenknecht der dpa. \"Dass jeder f\u00fcnfte Rentner nach 45 Arbeitsjahren sogar weniger als 1.200 Euro Rente bekommt, ist ein politischer Skandal.\"<\/p>\n\n

Der anstehende Bundestagswahlkampf wird nach der Erwartung Wagenknechts auch eine Volksabstimmung \u00fcber die gesetzliche Rente, wie die fr\u00fchere Linksfraktionschefin sagte. \"Die Deutschen sollten sich derart niedrige Renten, die dann auch noch hoch besteuert werden, nicht l\u00e4nger bieten lassen\", sagte sie. In den ostdeutschen L\u00e4ndern liegen die Anteile der besonders lange Versicherten mit kleiner Rente den Angaben zufolge h\u00f6her als im Westen.<\/p>\n\n

Sozialministerium: 1.604 Euro sind Durchschnittswert<\/p>\n\n

Das Bundessozialministerium wirbt f\u00fcr einen differenzierten Blick auf das Thema: Die 1.604 Euro Rente nach 45 Versicherungsjahren seien ein Durchschnittswert, sagte ein Sprecher in Berlin. Dort fl\u00f6ssen auch niedrige Renten ein.<\/p>\n\n

Niedrige Renten haben mehrere Ursachen. Viele Selbstst\u00e4ndige, Beamte oder Hausfrauen k\u00f6nnen zum Beispiel eine sehr kleine gesetzliche Altersrente beziehen, weil sie irgendwann in ihrem Leben mindestens f\u00fcnf Jahre lang Beitr\u00e4ge in die Rentenversicherung eingezahlt haben, wie das Bundesinstitut f\u00fcr Bev\u00f6lkerungsforschung erl\u00e4utert. F\u00fcnf Jahre sind die Mindestdauer f\u00fcr eine Rente. Als rentenmindernd bei vielen westdeutschen Frauen gelten zudem l\u00e4ngere Arbeitspausen, mehr Teilzeit und niedrigere L\u00f6hne.<\/p>\n\n

\"Dann ergibt sich ein ganz anderes Bild\"<\/p>\n\n

Die Rente sei zwar die wichtigste Alterseinkunft. Daneben gebe es aber auch noch Pensionen, Betriebs- oder Privatrenten. \"Die m\u00fcssen auch ber\u00fccksichtigt werden. Dann ergibt sich ein ganz anderes Bild\", sagte der Ministeriumssprecher.<\/p>\n\n

Aus der Rentenh\u00f6he k\u00f6nne nicht auf die H\u00f6he des Einkommens insgesamt geschlossen werden, hei\u00dft es auch in der Antwort des Ministeriums an Wagenknecht. Verwiesen wird daneben auf den Haushaltskontext - also F\u00e4lle von meist Partnerinnen mit kleiner Rente, aber ausk\u00f6mmlicher Gesamtsituation.<\/p>\n\n

SPD-Sozialpolitiker: \"Renten recht ordentlich gestiegen\"<\/p>\n\n

\"In den letzten Jahren sind die Renten mit den L\u00f6hnen recht ordentlich gestiegen\", sagte Martin Rosemann, Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion f\u00fcr Arbeit und Soziales, der dpa. Er betonte, die aktuelle Reformgesetzgebung (\"Rentenpaket II\") sorge daf\u00fcr, dass die Renten auch in Zukunft mit den L\u00f6hnen stiegen.<\/p>\n\n

Durch die gute Situation auf dem Arbeitsmarkt und Reformen in der Vergangenheit stehe auch die gesetzliche Rentenversicherung gut da. Klar sei aber auch, dass die Rentenh\u00f6he immer einen Spiegel der Erwerbsbiografie darstelle. \"Deshalb war die Einf\u00fchrung des gesetzlichen Mindestlohns und seine Erh\u00f6hung auf 12 Euro wichtig.\"<\/p>\n\n

Unterschiede zwischen den Bundesl\u00e4ndern<\/p>\n\n

Weitere Zahlen aus der Regierungsantwort an Wagenknecht: Die durchschnittliche Rente nach 45 Versicherungsjahren lag im Dezember 2023 im Westen bei 1.663, im Osten bei 1.471 Euro. Vorn lagen Hamburg mit 1.721 und Nordrhein-Westfalen mit 1.709 Euro. Alle westdeutschen L\u00e4nder sowie Berlin lagen \u00fcber 1.600 Euro. Darunter: Brandenburg (1.500 Euro), Sachsen (1.458), Mecklenburg-Vorpommern (1.455), Sachsen-Anhalt (1.452 Euro) und als Schlusslicht Th\u00fcringen (1.437 Euro) - die ostdeutschen Fl\u00e4chenl\u00e4nder.<\/p>\n\n

Wagenknecht hatte speziell nach den Renten nach mindestens 45 Jahren gefragt. Bei den Durchschnittsrenten sieht es anders aus: Sie sind im Osten h\u00f6her als im Westen - denn viele haben hier l\u00e4nger gearbeitet, vor allem Frauen.<\/p>\n\n

\u00d6sterreich als Vorbild?<\/p>\n\n

Wagenknecht fordert, Deutschland m\u00f6ge sich ein Beispiel an einem Nachbarland nehmen - \u00d6sterreich. Dort liege die Durchschnittsrente f\u00fcr langj\u00e4hrig Versicherte 800 Euro h\u00f6her. \"Was dort geht, muss auch bei uns m\u00f6glich sein\", sagte Wagenknecht. \"Wir brauchen h\u00f6here Renten nach dem Vorbild \u00d6sterreichs und eine Rentensteuerbremse.\" Im Vergleich zum EU-Schnitt sei das Rentenniveau in Deutschland rund zehn Prozentpunkte zu niedrig.<\/p>\n\n

Was f\u00e4llt beim Rentenvergleich mit \u00d6sterreich auf? Tats\u00e4chlich sp\u00fcrbar fr\u00fchere und h\u00f6here Renten. Als Hauptgrund gilt eine Rentenreform vor rund 20 Jahren: Fast alle Erwerbst\u00e4tigen zahlen im Nachbarland in die gesetzliche Rentenkasse ein, auch die Staatsbesch\u00e4ftigten. Sowohl der Steuerzuschuss f\u00fcr die Rente als auch die Beitragss\u00e4tze sind noch h\u00f6her als in Deutschland, und zwar deutlich. Eine Rente bekommt man in \u00d6sterreich auch erst nach 15 Jahren. Auch deshalb sind die Durchschnittsrenten h\u00f6her. Der Beitragssatz ist in \u00d6sterreich h\u00f6her als in Deutschland. Der Arbeitgeber zahlt dabei mehr als der Arbeitnehmer, die Aufteilung ist nicht parit\u00e4tisch.\/bw\/jr\/DP\/nas<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1274200","published":"1721654852","author":"Lars Gierling"},{"id":"1274198","archiveID":"699","title":"ROUNDUP 2\/Nach Biden-R\u00fcckzug: Demokraten versammeln sich hinter Harris ","headline":"ROUNDUP 2\/Nach Biden-R\u00fcckzug: Demokraten versammeln sich hinter Harris","subheadline":"","description":"\n

\n (Neu: Details) <\/p>\n\n

WASHINGTON (dpa-AFX) - Nach dem dramatischen R\u00fcckzug von US-Pr\u00e4sident Joe Biden aus dem Rennen um eine weitere Amtszeit versammeln sich mehr und mehr US-Demokraten hinter seiner Stellvertreterin Kamala Harris. Die 59 Jahre gilt damit derzeit als aussichtsreichste Ersatzbewerberin f\u00fcr die Wahl am 5. November. Sie hat von Biden und zahlreichen weiteren Parteigr\u00f6\u00dfen \u00f6ffentlich ihre Unterst\u00fctzung erhalten und muss nun von ihrer Partei nominiert werden. Offen ist, ob die Partei Bidens Vorschlag folgt - und wen sich Harris als Vize an ihre Seite holen k\u00f6nnte. Der Nominierungsparteitag der Demokraten findet vom 19. bis 22. August in Chicago statt.<\/p>\n\n

Mit dem R\u00fcckzug Bidens nimmt der US-Wahlkampf gut drei Monate vor dem Wahltag neue Fahrt auf. Das Lager um den frisch gek\u00fcrten Kandidaten der Republikaner, Donald Trump, reagierte auf den R\u00fcckzug Bidens w\u00fctend. Gleichzeitig nutzen Trump und sein Vizekandidat J.D. Vance Bidens \u00f6ffentliches Eingest\u00e4ndnis auch, um dessen Eignung als amtierender Pr\u00e4sident infrage zu stellen.<\/p>\n\n

Demonstrative Einheit f\u00fcr Harris<\/p>\n\n

Nachdem Biden seiner Vize die volle Unterst\u00fctzung zugesagt hatte, sprachen sich auch eine Reihe weiterer Parteigr\u00f6\u00dfen z\u00fcgig f\u00fcr sie aus<\/p>\n

- darunter vor allem die ebenfalls als m\u00f6gliche Bewerber gehandelten<\/p>\n

Gouverneure Gavin Newsom (Kalifornien), Josh Shapiro (Pennsylvania) und Roy Cooper (North Carolina).<\/p>\n\n

Vom linken Fl\u00fcgel der Partei bekam Harris Unterst\u00fctzung von der Abgeordneten Alexandria Ocasio-Cortez. Auch Konkurrenz von der einflussreichen Gouverneurin von Michigan, Gretchen Whitmer, muss die Vizepr\u00e4sidentin nach deren Verzicht nicht f\u00fcrchten. Der ehemalige Pr\u00e4sident Barack Obama sprach dagegen nur von der Zuversicht, dass \"ein herausragender Kandidat\" gefunden werde. In seiner Stellungnahme verlor er \u00fcber Harris kein Wort.<\/p>\n\n

Ob Harris Trump schlagen kann, ist offen. Viele Demokraten hoffen darauf, dass Harris zumindest verhindern kann, dass die Republikaner am Ende auch beide Kammern des US-Parlaments kontrollieren. Denn bei der Wahl im Herbst werden auch alle Sitze des Repr\u00e4sentantenhauses sowie rund ein Drittel der Sitze im Senat neu vergeben.<\/p>\n\n

Trump sch\u00e4umt und stellt Eignung Bidens im Amt infrage<\/p>\n\n

Trump \u00e4u\u00dferte sich nach dem R\u00fcckzug Bidens erbost und setzte auf seiner Online-Plattform Truth Social mehrere Posts in Folge ab. Sein Team habe Zeit und Geld in \"den Kampf gegen den betr\u00fcgerischen Joe Biden\" investiert. \"Jetzt m\u00fcssen wir wieder von vorn anfangen\", schrieb Trump.<\/p>\n\n

\"Der korrupte Joe Biden war nicht in der Lage, f\u00fcr das Amt des Pr\u00e4sidenten zu kandidieren, und er ist sicherlich nicht in der Lage, das Amt zu bekleiden - und war es auch nie!\", schrieb er. In einem anderen Post \u00e4tzte er: \"Es ist ein neuer Tag und Joe Biden erinnert sich nicht daran, dass er gestern aus dem Rennen ausgestiegen ist!\"<\/p>\n\n

Der 78-J\u00e4hrige war beim Parteitag der Republikaner in Milwaukee vergangene Woche offiziell zum Kandidaten seiner Partei gek\u00fcrt worden, ebenso Vance als Vizekandidat. Auf dem Parteitag inszenierte sich Trump nach dem Attentat auf ihn als Politiker, den die Sch\u00fcsse ver\u00e4ndert h\u00e4tten und der nun das tief gespaltene Land einen wolle.<\/p>\n\n

Trump ist 18 Jahre und vier Monate \u00e4lter als Harris. Mit Bidens R\u00fcckzug ist Trump der \u00e4lteste Pr\u00e4sidentschaftskandidat in der Geschichte der USA.<\/p>\n\n

Die Krise der vergangenen Wochen<\/p>\n\n

Seit Bidens desastr\u00f6sem Auftritt bei einem Fernsehduell gegen Trump war die Kritik an seinem Alter immer gr\u00f6\u00dfer geworden. W\u00e4hrend des Schlagabtauschs hatte sich der m\u00e4chtigste Mann der Welt regelm\u00e4\u00dfig verhaspelt. Er verlor den Faden, starrte mit offenem Mund ins Leere und konnte h\u00e4ufig seine S\u00e4tze nicht richtig beenden.<\/p>\n\n

Biden selbst versuchte zun\u00e4chst, sich herauszureden. Seinen schwachen Auftritt begr\u00fcndete er mit M\u00fcdigkeit in Folge anstrengender Auslandsreisen. Bei diversen Auftritten versicherte er trotzig, er werde sich nicht zur\u00fcckziehen. Doch weitere Patzer folgten. Am Ende wurde der Druck aus den eigenen Reihen zu gro\u00df.<\/p>\n\n

In den vergangenen Tagen hatte sich Biden nach einer Infektion mit dem Coronavirus in sein Privathaus in Rehoboth, Delaware zur\u00fcckgezogen und keine \u00f6ffentlichen Termine absolviert. W\u00e4hrend seiner Zwangspause fasste er nun den Entschluss, sich dem Druck seiner Parteikollegen zu beugen.<\/p>\n\n

Respekt f\u00fcr Biden<\/p>\n\n

F\u00fchrende Demokraten sowie Staats- und Regierungschef aus der ganzen Welt zollten Biden Respekt f\u00fcr den bedeutenden Schritt.<\/p>\n\n

Der f\u00fchrende Demokrat im Senat, Chuck Schumer, w\u00fcrdigte Biden als gro\u00dfartigen Pr\u00e4sidenten und bemerkenswerten Menschen. \"Seine Entscheidung war gewiss nicht leicht, aber er hat wieder einmal sein Land, seine Partei und unsere Zukunft an die erste Stelle gesetzt\", schrieb der Senator in einer Stellungnahme. Der heutige Tag zeige, dass Biden \"ein wahrer Patriot und gro\u00dfer Amerikaner\" sei.<\/p>\n\n

First Lady Jill Biden (73) kommentierte den R\u00fcckzug ihres Ehemannes mit zwei Herzen auf der Plattform X.<\/p>\n\n

Ein Wahljahr wie keines zuvor<\/p>\n\n

Schon vor dieser gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichen Komplikation war dieses US-Wahljahr eines, das auf allen Ebenen heraussticht, vor allem mit Blick auf den republikanischen Kandidaten. Mit Trump bewirbt sich ein verurteilter Straft\u00e4ter um das h\u00f6chste Amt im Staat. Als erster Ex-Pr\u00e4sident der USA wurde er in einem Strafverfahren schuldig gesprochen - wegen der Verschleierung einer Schweigegeldzahlung an eine Pornodarstellerin. Im Wahlkampf hat das dem 78-J\u00e4hrigen bislang nicht geschadet. Es laufen noch andere Strafverfahren gegen ihn - allerdings d\u00fcrfte es vor dem Wahltag in diesen F\u00e4llen nicht mehr zum Prozess kommen.<\/p>\n\n

Zu einer Eskalation im Wahlkampf kam es vor gut einer Woche, als ein Sch\u00fctze auf einer Veranstaltung Trumps in Pennsylvania das Feuer er\u00f6ffnete. Trump wurde bei dem Attentat am Ohr verletzt, ein Zuschauer kam ums Leben, zwei weitere wurden verwundet.<\/p>\n\n

Bereits das j\u00fcngste US-Wahljahr 2020 war chaotisch gewesen. Trump akzeptierte seine Wahlniederlage gegen Biden damals nicht, sondern versuchte mit drastischen Mitteln, den Wahlausgang umzukehren. Sein Feldzug gipfelte damals in einem gewaltsamen Angriff seiner Anh\u00e4nger auf das US-Kapitol, bei dem mehrere Menschen ums Leben kamen.\/tr\u00f6\/DP\/ngu<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1274198","published":"1721653951","author":"Lars Gierling"},{"id":"1274188","archiveID":"699","title":"Bundesregierung h\u00e4lt sich aus US-Wahl-Spekulationen heraus ","headline":"Bundesregierung h\u00e4lt sich aus US-Wahl-Spekulationen heraus","subheadline":"","description":"\n

\n BERLIN (dpa-AFX) - Nach dem R\u00fcckzug von US-Pr\u00e4sident Joe Biden von einer weiteren Kandidatur f\u00fcr das h\u00f6chste Staatsamt h\u00e4lt sich die Bundesregierung aus allen Spekulationen heraus, wer ihn ersetzen k\u00f6nnte. \"Wir bereiten uns auf alle denkbaren M\u00f6glichkeiten vor\", sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Christiane Hoffmann lediglich. Jetzt gelte es zun\u00e4chst einmal abzuwarten, wie die Entscheidung der Demokratischen Partei \u00fcber die Kandidatur ausfalle und wie im November dann die Pr\u00e4sidentenwahl selbst ausgehe. Daf\u00fcr haben die Republikaner bereits den Ex-Pr\u00e4sidenten Donald Trump ins Rennen geschickt.<\/p>\n\n

Bundeskanzler Olaf Scholz hatte Biden am Sonntag Anerkennung f\u00fcr seinen Verzicht auf eine Kandidatur f\u00fcr eine zweite Amtszeit gezollt. Er nannte ihn einen Freund und w\u00fcrdigte, dass er f\u00fcr sein Land, Europa und die Welt viel erreicht habe. Zu Bidens Vorschlag, dass Vizepr\u00e4sidentin Kamala Harris seinen Platz einnehmen sollte, \u00e4u\u00dferte sich der SPD-Politiker aber nicht. Es ist aber generell auch nicht \u00fcblich, sich in Wahlk\u00e4mpfe befreundeter L\u00e4nder einzumischen. \"Es geht ja jetzt zun\u00e4chst mal darum, dass die US-Demokraten selber herausfinden und bestimmen, wer die Kandidatin oder der Kandidat sein soll\", betonte Hoffmann.<\/p>\n\n

Scholz und Harris haben sich bereits mehrfach getroffen, unter anderem bei der M\u00fcnchner Sicherheitskonferenz. Bei dem wichtigsten Expertentreffen zur Sicherheitspolitik waren beide in den letzten drei Jahren Stammg\u00e4ste. Zuletzt begegneten sie sich im Juni beim Ukraine-Friedensgipfel in der Schweiz.<\/p>\n\n

Scholz wollte Harris eigentlich auch schon vor seiner Wahl zum Kanzler im Juli 2021 bei einem Besuch in Washington als Finanzminister kennenlernen. Dass das nicht klappte, lag mutma\u00dflich auch an einem Wahlkampf: Die Bundestagswahl, bei der Scholz und seine SPD st\u00e4rkste Kraft wurden, fand keine drei Monate sp\u00e4ter statt.\/mfi\/DP\/ngu<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1274188","published":"1721652893","author":"Lars Gierling"},{"id":"1274194","archiveID":"699","title":"Studie: Bald kaum noch neue Eigenheime in Metropolregionen ","headline":"Studie: Bald kaum noch neue Eigenheime in Metropolregionen","subheadline":"","description":"\n

\n FRANKFURT (dpa-AFX) - In den deutschen Metropolregionen wird es einer Studie zufolge bald kaum noch Neubauvorhaben f\u00fcr Eigenheime geben. Gr\u00fcnde sind der fehlende Platz und die stark gestiegenen Kosten, die Eigenheime f\u00fcr viele Haushalte unerschwinglich machten, hei\u00dft es in einer Studie der Deutschen Bank. Um den gleichzeitig hohen Wohnraumbedarf zu decken, werde sich in den Ballungsr\u00e4umen der Trend zu gro\u00dfen Mehrfamilienh\u00e4usern und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig kleinen Wohnungen fortsetzen.<\/p>\n\n

Die Analysten der Bank rechnen damit, dass neue Eigenheime k\u00fcnftig vor allem noch in kleineren Gemeinden entstehen. Es werde bundesweit ein Sockel von 20.000 bis 40.000 Fertigstellungen von Eigenheimen pro Jahr erwartet. Bislang markiert das Jahr 2009 mit 84.000 fertiggestellten Eigenheimen den statistischen Tiefstwert. In den vergangenen beiden Jahren wurden unter dem Eindruck h\u00f6herer Zinsen, hoher Baukosten und Heizungsregulierung bundesweit jeweils weniger als 100.000 Eigenheime gebaut.<\/p>\n\n

Gegen Eigenheime sprechen aus Sicht der Studie auch die Energiebilanzen. Neben dem geringeren Platz- und Materialbedarf verbrauchten Wohnungen in gro\u00dfen Mehrfamilienh\u00e4usern f\u00fcr den Betrieb nur halb so viel Energie wie solche in Zweifamilienh\u00e4usern. In Einfamilienh\u00e4usern liege der Energiebedarf und damit auch der Co2-Aussto\u00df sogar beim Zweieinhalbfachen. St\u00e4dte und Gemeinden seine zunehmend bem\u00fcht, die weitere Versiegelung von Fl\u00e4chen zu verhindern.<\/p>\n\n

Die Zahl der rund 16,3 Millionen Eigenheime in Deutschland ist in den vergangenen Jahren kaum noch gewachsen und d\u00fcrfte der Studie zufolge bald stagnieren und dann fallen. Gleichzeitig bleibe das Eigenheim eine begehrte Wohnform, was auf k\u00fcnftig steigende Preise und h\u00f6here Mieten in den Bestandsimmobilien deute.\/ceb\/DP\/nas<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1274194","published":"1721651953","author":"Lars Gierling"},{"id":"1274186","archiveID":"8","title":"PRISMA: Wenig Nachfrage bei sinkenden Preisen","headline":"PRISMA:","subheadline":"Wenig Nachfrage bei sinkenden Preisen","description":"

Am Montagnachmittag berichten H\u00e4ndler von einer \u00e4u\u00dferst verhaltenen Nachfrage. Die Preise sinken vielerorts, insbesondere bei E5 Benzin ist der Preisr\u00fcckgang stark ausgepr\u00e4gt.<\/p>\n

Johannes Guhlke, Tel: +49 40 8221 0501<\/strong><\/p>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/prisma-1159","published":"1721651340","author":"Johannes Guhlke"},{"id":"1274232","archiveID":"699","title":"Ukrainischer Au\u00dfenminister reist zu Gespr\u00e4chen nach China ","headline":"Ukrainischer Au\u00dfenminister reist zu Gespr\u00e4chen nach China","subheadline":"","description":"\n

\n KIEW (dpa-AFX) - Der ukrainische Au\u00dfenminister Dmytro Kuleba hat einen mehrt\u00e4gigen Besuch in der Volksrepublik China angek\u00fcndigt. Die Reise von Dienstag bis Donnerstag erfolge auf Einladung des chinesischen Au\u00dfenministers Wang Yi, teilte das Ministerium in Kiew mit. Bei den Gespr\u00e4chen werde das Hauptthema das Ende des russischen Angriffskrieges und Chinas Rolle beim Erreichen eines dauerhaften und gerechten Friedens sein.<\/p>\n\n

Im Kreml wurde die Ank\u00fcndigung aus Kiew zur\u00fcckhaltend kommentiert. \"F\u00fcr uns sind unsere Beziehungen zu China die Hauptsache\", betonte Kremlsprecher Dmitri Peskow. Er hob dabei die strategische Partnerschaft zwischen den beiden Staaten hervor.<\/p>\n\n

Die Ukraine verteidigt sich seit mehr als zwei Jahren gegen die russische Invasion. Kiew hat dabei mehrfach versucht, Peking auf seine Seite zu ziehen. Westliche Staaten sehen China hingegen als einen Hauptunterst\u00fctzer Russlands an, wenngleich Vertreter der Volksrepublik immer die Neutralit\u00e4t des Landes beim russisch-ukrainischen Krieg betonen.\/ast\/DP\/mis<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1274232","published":"1721651216","author":"Lars Gierling"},{"id":"1274185","archiveID":"5","title":"ICE: Futures setzen Schw\u00e4che fort","headline":"ICE:","subheadline":"Futures setzen Schw\u00e4che fort","description":"

Am fr\u00fchen Nachmittag setzen die Futures die Schw\u00e4che fort und loten den Abw\u00e4rtsspielraum unterhalb der Unterst\u00fctzung bei 83 $\/bl f\u00fcr Brent und 745 $\/t f\u00fcr Gasoil aus.Bisher hat es keine Auswirkungen auf die Schifffahrt durch die j\u00fcngsten gestiegenen Spannungen im Nahen Osten gegeben. Israels Milit\u00e4r hat am Samstag den von den Huthi kontrollierten Hafen Hodeidah am Roten Meer im Jemen angegriffen als Vergeltung f\u00fcr einen Drohnenangriff der Huthi auf Tel Aviv einen Tag zuvor. Israels Luftangriffe zielten auf \u201edas Kraftwerk, das die K\u00fcstenstadt Hodeidah versorgt\u201c, sowie \u201eden Hafen und Treibstofftanks von Hodeidah\u201c, sagte Huthi-Sprecher Yahya Saree. Der von den Huthi betriebene Fernsehsender Al Masirah sendete Liveaufnahmen von Flammen und Rauch, die in den \u00d6llagern des Hafens w\u00fcteten.Saree versprach eine \u201eunvermeidliche\u201c und \u201egro\u00dfe\u201c Vergeltung f\u00fcr den Angriff Israels. Saree behauptete am Sonntag au\u00dferdem, dass die Huthis ballistische Raketen auf Eilat im S\u00fcden Israels abgefeuert haben. Die israelischen Verteidigungskr\u00e4fte sagten am Sonntag, sie h\u00e4tten eine \u201eBoden-Boden-Rakete abgefangen, die sich vom Jemen aus israelischem Territorium n\u00e4herte\u201c.D\u00e4mpfend wirken die Aussichten auf eine nachlassende Wirtschaft in China. Der IWF hatte zuletzt eine Abschw\u00e4chung des Wachstums in dem Land bis 2029 auf 3,3 Prozent gesch\u00e4tzt.Unterderssen haben China und die Philippinen ein Abkommen zur Bew\u00e4ltigung der Spannungen in einem umstrittenen Gebiet im S\u00fcdchinesischen Meer vereinbart, das m\u00f6glicherweise das Risiko milit\u00e4rischer Zusammenst\u00f6\u00dfe auf einer der wichtigsten Wasserstra\u00dfen der Welt verringert. Beide Seiten sagten, sie w\u00fcrden daran arbeiten, die Situation im S\u00fcdchinesischen Meer zu entsch\u00e4rfen, wo Chinas expansive Gebietsanspr\u00fcche es auch in Konflikt mit anderen s\u00fcdostasiatischen Nationen wie Vietnam, Malaysia, Indonesien und Brunei gebracht haben.Das S\u00fcdchinesische Meer birgt potenziell riesige Energiereserven, die von der US-Beh\u00f6rde EIA auf 11 Mrd. m\u00b3 \u00d6l und 190 Billionen ft\u00b3 (5,4 Billionen m\u00b3) Gas gesch\u00e4tzt werden, aber die Territorialstreitigkeiten haben neue Bohrungen in dem Gebiet verhindert. Etwa ein Drittel des weltweiten Seehandels, einschlie\u00dflich des gr\u00f6\u00dften Teils der \u00d6l- und Fl\u00fcssiggasausfuhren nach China, Japan und S\u00fcdkorea, wird \u00fcber diese Wasserstra\u00dfe abgewickelt.<\/p>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/ice-2350","published":"1721650860","author":"Bernd Mittag"},{"id":"1274218","archiveID":"699","title":"\u00d6konomen-Stimmen nach Biden-Verzicht auf Pr\u00e4sidentschaftskandidatur ","headline":"\u00d6konomen-Stimmen nach Biden-Verzicht auf Pr\u00e4sidentschaftskandidatur","subheadline":"","description":"\n

\n WASHINGTON (dpa-AFX) - Nach dem R\u00fcckzug von US-Pr\u00e4sident Joe Biden als Spitzenkandidat hoffen die US-Demokraten auf eine Wende im Wahlkampf gegen den Republikaner Donald Trump. Als aussichtsreichste Ersatzbewerberin vor der Abstimmung im November gilt die von Biden und zahlreichen weiteren Parteigr\u00f6\u00dfen unterst\u00fctzte gegenw\u00e4rtige Vizepr\u00e4sidentin Kamala Harris. Biden war zuletzt wegen Anzeichen von Altersschw\u00e4che nicht nur in der eigenen Partei massiv unter Druck geraten, auch seine Zustimmungswerte sanken weiter. Spender zogen sich zur\u00fcck.<\/p>\n\n

Die Einsch\u00e4tzung von Bank-\u00d6konomen zur politischen Entwicklung in den USA im \u00dcberblick:<\/p>\n\n

S\u00f6ren Hettler, Leiter Anlagestrategie und Privatkunden bei der DZ Bank<\/p>\n\n

\"Aus Sicht der Finanzm\u00e4rkte bedeuten die j\u00fcngsten Entwicklungen zun\u00e4chst einmal eine gewisse Unsicherheit. Sp\u00e4testens nach dem Attentatsversuch auf den Republikanischen Kandidaten hatten sich Spekulationen intensiviert, wonach Trump die Koffer f\u00fcr das Wei\u00dfe Haus schon einmal packen kann. Diese Einsch\u00e4tzung d\u00fcrfte nun ein neues Fragezeichen bekommen haben. Sollte sich tats\u00e4chlich herauskristallisieren, dass die Demokraten wieder bessere Chancen haben, den k\u00fcnftigen Pr\u00e4sidenten zu stellen, k\u00f6nnte dies f\u00fcr die sogenannten 'Trumpenomics' und den zugeh\u00f6rigen 'Trump Trade' einen D\u00e4mpfer bedeuten.\"<\/p>\n\n

Dirk Chlench, Analyst Landesbank Baden-W\u00fcrttemberg (LBBW)<\/p>\n\n

\"Die Demokraten haben jedoch mit der designierten Kandidatin Kamala Harris das Momentum auf ihrer Seite. Auch k\u00f6nnten die Demokraten angesichts einer 59-j\u00e4hrigen Spitzenkandidatin den Spie\u00df rumdrehen und nun ihrerseits aufgrund des hohen Alters von Donald Trump dessen geistige Fitness in Zweifel ziehen. Daher hat nach unserer Einsch\u00e4tzung die Wahrscheinlichkeit eines Trump-Wahlsieges nach dem Abgang von Joe Biden abgenommen. Bei einer erneuten Pr\u00e4sidentschaft von Donald Trump ist - entgegen seiner eigenen Intention - aus vielerlei Gr\u00fcnden mit einer noch st\u00e4rkeren Aufwertung des US-Dollar zu rechnen als von uns ohnehin schon prognostiziert. Eine absehbare Lockerung der Fiskalpolitik und die geplante Erh\u00f6hung der Importz\u00f6lle w\u00fcrden die Inflation anheizen und damit die US-Notenbank zu einer restriktiveren Geldpolitik veranlassen.\"<\/p>\n\n

Analysten der Dekabank<\/p>\n\n

\"US-Pr\u00e4sident Bidens R\u00fcckzug von der Pr\u00e4sidentschaftskandidatur und die voraussichtliche Nominierung von Kamala Harris schl\u00e4gt sich zwar in einem Rekordeingang neuer Wahlkampfspenden nieder (50 Millionen US-Dollar) und auf PredictIt geht Trumps Gewinnchance auf 60 Prozent zur\u00fcck (Harris 40 Prozent), doch bleibt das Team Trump\/Vance der klare Favorit f\u00fcr November. Allerdings d\u00fcrfte der R\u00fccktritt Bidens die Wahrscheinlichkeit einer republikanischen Mehrheit in beiden H\u00e4usern des Kongresses verringern. Dass der 'Trump-Trade' (steilere Zinskurve, festerer US-Dollar, Verkaufsdruck auf den Mega-Cap-Aktien) sich umkehren wird, erscheint aktuell nicht sehr wahrscheinlich.\"<\/p>\n\n

Analysten der Unicredit<\/p>\n\n

\"Die Demokraten m\u00fcssen sich vor dem Parteitag hinter einen Kandidaten versammeln, um einen chaotischen offenen Parteitag zu vermeiden. Die Delegierten von Herrn Biden werden mit ziemlicher Sicherheit f\u00fcr einen solchen Kandidaten stimmen. Frau Harris ist die klare Favoritin, und hochrangige Parteivertreter haben sich bereits f\u00fcr sie ausgesprochen (oder werden dies voraussichtlich tun). Im Falle ihrer Nominierung h\u00e4tte Frau Harris weiterhin Zugriff auf Bidens Wahlkampfgelder, da sie auf derselben Liste steht, w\u00e4hrend es f\u00fcr einen alternativen Kandidaten nicht so einfach w\u00e4re, Zugang zu diesen Mitteln zu erhalten.\"<\/p>\n\n

\/jkr\/jsl\/nas<\/p>\n\n\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1274218","published":"1721650133","author":"Lars Gierling"},{"id":"1274196","archiveID":"699","title":"Mittleres Einkommen in Deutschland steigt weiter ","headline":"Mittleres Einkommen in Deutschland steigt weiter","subheadline":"","description":"\n

\n N\u00dcRNBERG (dpa-AFX) - Das mittlere Einkommen f\u00fcr Vollzeitbesch\u00e4ftigte in Deutschland ist im vergangenen Jahr deutlich gewachsen. Das hat eine Untersuchung der Bundesagentur f\u00fcr Arbeit ergeben. Das sogenannte Medianentgelt sei 2023 um 4,1 Prozent oder 150 Euro auf 3796 Euro gestiegen. Es handelt sich nicht um einen Durchschnittsverdienst. Es beschreibt vielmehr das Einkommen, bei dem es genauso viele Menschen mit einem h\u00f6heren wie mit einem niedrigeren Einkommen gibt.<\/p>\n\n

In die Statistik flossen nur die Bez\u00fcge von sozialversicherungspflichtig Vollzeitbesch\u00e4ftigten ein. Hauptgrund f\u00fcr den Anstieg seien h\u00f6here Tarifabschl\u00fcsse gewesen.<\/p>\n\n

M\u00e4nner verdienen mehr als Frauen<\/p>\n\n

Die L\u00fccke zwischen M\u00e4nnern und Frauen ist noch einmal etwas gr\u00f6\u00dfer geworden. W\u00e4hrend das Medianentgelt der M\u00e4nner bei leicht \u00fcber 3.930 Euro lag, erzielten Frauen etwas mehr als 3.563 Euro. Die Differenz von 367 Euro ist um zwei Euro gr\u00f6\u00dfer als 2022.<\/p>\n\n

Hamburg vorne<\/p>\n\n

Im Vergleich der Bundesl\u00e4nder wurde das h\u00f6chste Medianentgelt mit 4304 Euro in Hamburg gemessen, gefolgt von Baden-W\u00fcrttemberg mit 4.134 Euro und Hessen mit 4.087 Euro. Die niedrigsten mittleren Einkommen wurden in den ostdeutschen Bundesl\u00e4ndern Mecklenburg-Vorpommern (3098 Euro), Th\u00fcringen (3109 Euro) und Sachsen-Anhalt (3152 Euro) gezahlt. Die Reihenfolge ist im Vergleich zum Vorjahr unver\u00e4ndert.<\/p>\n\n

F\u00fcr die H\u00f6he des Einkommens spielt aber auch die Ausbildung und das Alter eine wichtige Rolle. \u00dcber 55-J\u00e4hrige kamen 2023 auf ein mittleres Einkommen von 3.860 Euro, w\u00e4hrend bei Menschen unter 25 Jahren im Mittel nur 2.897 Euro flossen. Akademiker verdienten 5.688 Euro, Menschen ohne Schulabschluss kamen auf ein Mittel von 2.831 Euro.<\/p>\n\n

Zuwachs in der Altenpflege<\/p>\n\n

Der sozialwirtschaftliche Arbeitgeberverband bpa wies darauf hin, dass die Altenpflegerinnen und Altenpfleger der Statistik zufolge 2023 erstmals im Mittel mehr verdient haben als das Medianentgelt \u00fcber alle Berufe zusammen betrug. F\u00fcr Pflegekr\u00e4fte ging es um acht Prozent nach oben, auf 3901 Euro.<\/p>\n\n

\"Der erneute kr\u00e4ftige Zuwachs bei den L\u00f6hnen f\u00fcr Altenpflegekr\u00e4fte auf nahezu 4.000 Euro macht deutlich, dass man in der Altenpflege einen sicheren und einen gut bezahlten Job hat\", sagte bpa-Pr\u00e4sident Rainer Br\u00fcderle.\/dm\/DP\/ngu<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1274196","published":"1721646414","author":"Lars Gierling"},{"id":"1274234","archiveID":"699","title":"ROUNDU\/Hartn\u00e4ckige Konjunkturflaute: Chinas Zentralbank senkt Zinsen ","headline":"ROUNDU\/Hartn\u00e4ckige Konjunkturflaute: Chinas Zentralbank senkt Zinsen","subheadline":"","description":"\n

\n PEKING (dpa-AFX) - Chinas Notenbank stemmt sich mit einer \u00fcberraschenden Lockerung der Geldpolitik gegen die andauernde Wirtschaftsschw\u00e4che des Landes. Wie die Zentralbank am Montag mitteilte, sinkt der einj\u00e4hrige Kreditzins von 3,45 auf 3,35 Prozent und die entsprechende f\u00fcnfj\u00e4hrige Loan Prime Rate von 3,95 auf 3,85 Prozent. Der mittelfristige Zins mit der Laufzeit von f\u00fcnf Jahren ist als Schl\u00fcsselzins vor allem f\u00fcr die Immobilienwirtschaft wichtig, da er ein Referenzzinssatz f\u00fcr Immobiliendarlehen ist.<\/p>\n\n

Nach einem langen Boom, in dem in China auch viele Geisterst\u00e4dte entstanden waren, lastet der schwache Immobilienmarkt schon l\u00e4nger auf der Wirtschaft des Landes sowie auf der Weltwirtschaft. <\/p>\n\n

Zudem wurde der einw\u00f6chige Reverse-Repo-Satz erstmals seit fast einem Jahr gesenkt, und zwar um 10 Basispunkte auf 1,7 Prozent. Der Satz ist f\u00fcr kurzfristige Gesch\u00e4fte mit den Geldh\u00e4usern relevant, allerdings nicht so bedeutend wie der Hauptleitzins MLF. Chinesische Banken folgten dem Schritt, indem sie ihre wichtigsten Referenzzinss\u00e4tze senkten. So wird die Aufnahme von Krediten g\u00fcnstiger. <\/p>\n\n

Chinas Wirtschaft war zuletzt so schwach gewachsen, wie seit einem Jahr nicht mehr. Im zweiten Quartal hatte die Wirtschaftsleistung um 4,7 Prozent zugelegt. Das lag unter den Erwartungen und dem Wachstumsziel der kommunistischen Partei des Landes von f\u00fcnf Prozent.<\/p>\n\n

Die St\u00fctzungsma\u00dfnahmen fallen nach Einsch\u00e4tzung von Experten bescheiden aus. \"Es ist ein gutes Zeichen, dass die Regierung versucht, die Wirtschaft zu st\u00fctzen, auch wenn die grundlegenden Auswirkungen wahrscheinlich begrenzt sein werden\", sagte Vey-Sern Ling, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Union Bancaire Privee. Am Sonntag hat die kommunistische Partei ein Dokument vorgelegt, in dem der Plan von Pr\u00e4sident Xi Jinping bekr\u00e4ftigt wird, die technologische Entwicklung in den Mittelpunkt von Chinas wirtschaftlicher Zukunft zu stellen. Dabei soll vor\u00fcbergehend ein geringeres Wachstum toleriert werden. <\/p>\n\n

Die aktuellen Zinssenkungen sind laut Beobachtern vor allem im Lichte der j\u00fcngst zu Ende gegangenen sogenannten Dritten Plenarsitzung des Zentralkomitees zu sehen. \"Neben den dort verk\u00fcndeten Ma\u00dfnahmen, die sich schwerpunktm\u00e4\u00dfig auf fiskalpolitische und institutionelle Reformen konzentrieren, m\u00f6chte die Zentralbank auch ihrerseits die Bereitschaft signalisieren, mit neuen Stimulierungsma\u00dfnahmen auf eine weitere Wachstumsabschw\u00e4chung zu reagieren\", kommentierte Sandro Pannagl, Volkswirt bei der Landesbank Baden-W\u00fcrttemberg.<\/p>\n\n

Er erwartet aber nur geringe Auswirkungen auf die allgemeine Liquidit\u00e4tssituation. \"Der Schritt ist dennoch ein positives Zeichen und l\u00e4sst die Hoffnung aufkommen, dass die politischen Verantwortungstr\u00e4ger bei der St\u00fctzung der Wirtschaft nun vermehrt auf ein koordiniertes und einheitliches Vorgehen setzen.\"\/jsl\/jkr\/mis<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1274234","published":"1721646313","author":"Lars Gierling"},{"id":"1274183","archiveID":"5","title":"ICE: Gasoil und Brent tendieren schw\u00e4cher","headline":"ICE:","subheadline":"Gasoil und Brent tendieren schw\u00e4cher","description":"

Im Handelsverlauf tendieren ICE Gasoil und ICE Brent schw\u00e4cher, wobei ICE Brent knapp in den Minusbereich gesunken ist mit Durchbruch durch die Unterst\u00fctzung bei 83 $\/bl und ICE Gasoil die Verluste noch etwas ausbaute leicht unterhalb der Unterst\u00fctzung bei 745 $\/t.Die Spannungen im Nahen Osten sind zwar gestiegen, haben bisher aber keine Auswirkungen auf die Schifffahrt in dieser Region gehabt. Israels Milit\u00e4r hat am Samstag den von den Huthi kontrollierten Hafen Hodeidah am Roten Meer im Jemen angegriffen als Vergeltung f\u00fcr einen Drohnenangriff der Huthi auf Tel Aviv einen Tag zuvor. Israels Luftangriffe zielten auf \u201edas Kraftwerk, das die K\u00fcstenstadt Hodeidah versorgt\u201c, sowie \u201eden Hafen und Treibstofftanks von Hodeidah\u201c, sagte Huthi-Sprecher Yahya Saree. Der von den Huthi betriebene Fernsehsender Al Masirah sendete Liveaufnahmen von Flammen und Rauch, die in den \u00d6llagern des Hafens w\u00fcteten.Saree versprach eine \u201eunvermeidliche\u201c und \u201egro\u00dfe\u201c Vergeltung f\u00fcr den Angriff Israels. Saree behauptete am Sonntag au\u00dferdem, dass die Huthis ballistische Raketen auf Eilat im S\u00fcden Israels abgefeuert haben. Die israelischen Verteidigungskr\u00e4fte sagten am Sonntag, sie h\u00e4tten eine \u201eBoden-Boden-Rakete abgefangen, die sich vom Jemen aus israelischem Territorium n\u00e4herte\u201c.D\u00e4mpfend wirken die Aussichten auf eine nachlassende Wirtschaft in China. Der IWF hatte zuletzt eine Abschw\u00e4chung des Wachstums in dem Land bis 2029 auf 3,3 Prozent gesch\u00e4tzt.Unterderssen haben China und die Philippinen ein Abkommen zur Bew\u00e4ltigung der Spannungen in einem umstrittenen Gebiet im S\u00fcdchinesischen Meer vereinbart, das m\u00f6glicherweise das Risiko milit\u00e4rischer Zusammenst\u00f6\u00dfe auf einer der wichtigsten Wasserstra\u00dfen der Welt verringert. Beide Seiten sagten, sie w\u00fcrden daran arbeiten, die Situation im S\u00fcdchinesischen Meer zu entsch\u00e4rfen, wo Chinas expansive Gebietsanspr\u00fcche es auch in Konflikt mit anderen s\u00fcdostasiatischen Nationen wie Vietnam, Malaysia, Indonesien und Brunei gebracht haben.Das S\u00fcdchinesische Meer birgt potenziell riesige Energiereserven, die von der US-Beh\u00f6rde EIA auf 11 Mrd. m\u00b3 \u00d6l und 190 Billionen ft\u00b3 (5,4 Billionen m\u00b3) Gas gesch\u00e4tzt werden, aber die Territorialstreitigkeiten haben neue Bohrungen in dem Gebiet verhindert. Etwa ein Drittel des weltweiten Seehandels, einschlie\u00dflich des gr\u00f6\u00dften Teils der \u00d6l- und Fl\u00fcssiggasausfuhren nach China, Japan und S\u00fcdkorea, wird \u00fcber diese Wasserstra\u00dfe abgewickelt.<\/p>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/ice-2349","published":"1721645040","author":"Bernd Mittag"},{"id":"1274224","archiveID":"699","title":"Ukraine wendet Zahlungsausfall ab ","headline":"Ukraine wendet Zahlungsausfall ab","subheadline":"","description":"\n

\n KIEW (dpa-AFX) - Die durch den Abwehrkampf gegen den russischen Angriffskrieg klamme Ukraine hat mit privaten Gl\u00e4ubigern eine Umschuldung vereinbart und damit einen Zahlungsausfall abgewendet. \"Die getroffenen Vereinbarungen sehen eine Verringerung der ukrainischen Schulden vor, indem der Wert der Euroanleihen in der Anfangsphase nominal um 37 Prozent gesenkt wird\", teilte Finanzminister Serhij Martschenko mit. Die Schuldsumme sinke mit der Ausgabe neuer Anleihen und F\u00e4lligkeiten zwischen 2029 und 2036 um umgerechnet knapp acht Milliarden Euro.<\/p>\n\n

Urspr\u00fcnglich w\u00e4re die R\u00fcckzahlung der Anleihen zwischen 2024 und 2029 f\u00e4llig gewesen. Einschlie\u00dflich Zinsen verzichteten die Gl\u00e4ubiger damit auf etwa 60 Prozent der urspr\u00fcnglich vereinbarten Zahlungen. Die Ukraine spare somit bis 2033 umgerechnet etwas mehr als 20 Milliarden Euro ein, hie\u00df es. \"Dadurch werden wichtige Finanzmittel frei, die f\u00fcr Verteidigungs- und Sozialausgaben verwendet werden k\u00f6nnen\", betonte Martschenko.<\/p>\n\n

Ende Juni hatte das britische Wirtschaftsmagazin \"The Economist\" vor einem Zahlungsausfall der Ukraine im August gewarnt, sollte keine Einigung mit privaten Gl\u00e4ubigern \u00fcber eine Umschuldung erzielt werden. Staatliche Geldgeber hatten Kiew eine Aussetzung des Schuldendienstes bis 2027 einger\u00e4umt. Das osteurop\u00e4ische Land verteidigt sich mit starker westlicher Hilfe seit Februar 2022 gegen die russische Invasion.\/ast\/DP\/nas<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1274224","published":"1721644397","author":"Lars Gierling"},{"id":"1274220","archiveID":"699","title":"Europol: Immer mehr Cybercrime - Verbrecher nutzen KI ","headline":"Europol: Immer mehr Cybercrime - Verbrecher nutzen KI","subheadline":"","description":"\n

\n DEN HAAG (dpa-AFX) - Cyberattacken, sexuelle Ausbeutung von Kindern und finanzieller Betrug sind nach einer Analyse die bedrohlichsten Verbrechen im Internet in der Europ\u00e4ischen Union. Millionen B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger in der EU seien t\u00e4glich Opfer des organisierten Verbrechens online, geht aus der Analyse der europ\u00e4ischen Polizeibeh\u00f6rde in Den Haag hervor. Der Betrug und die Zahl vor allem junger T\u00e4ter n\u00e4hmen zu, stellen die Experten von Europol fest.<\/p>\n\n

Im Visier der Cyber-Verbrecher stehen dem Bericht zufolge zunehmend kleine und mittelgro\u00dfe Betriebe. Ihre digitalen Schutzma\u00dfnahmen seien weniger gut. Zahlreiche Menschen seien auch Opfer von Phishing-Attacken, von sogenanntem Romance-Scam (Dating- oder Liebesbetrug) oder w\u00fcrden von Webshops abgezockt. Besorgniserregend ist Europol zufolge auch die Zunahme von sexuellem Missbrauch von Kindern online.<\/p>\n\n

Alarmierend sei au\u00dferdem die Zunahme von k\u00fcnstlicher Intelligenz. \"K\u00fcnstliche Intelligenz geh\u00f6rt immer h\u00e4ufiger zum Instrumentarium der Verbrecher\", hei\u00dft es in dem Bericht. So gebe es immer ausgekl\u00fcgeltere Erpressungsmethoden.<\/p>\n\n

Banden w\u00fcrden im Internet Vorlagen verkaufen f\u00fcr Betrug, sexuelle Ausbeutung oder Phishing-E-Mails. Die Skripts f\u00fcr Dialoge mit Minderj\u00e4hrigen w\u00fcrden sexuellen Straft\u00e4tern helfen, \"ihre Grooming-Techniken zu verfeinern\".<\/p>\n\n

Auch sogenannte Deepfakes - t\u00e4uschend echte F\u00e4lschungen von Bild und Ton - werden der Analyse zufolge viel genutzt. So w\u00fcrden Stimmen kopiert f\u00fcr sogenannte Schock-Anrufe bei Angeh\u00f6rigen oder Freunden, um Geld- oder Bank-Zugangsdaten zu erpressen. KI werde eingesetzt, um Videos oder Bilder mit dem sexuellen Missbrauch von Kindern zu verf\u00e4lschen.\/ab\/DP\/nas<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1274220","published":"1721644356","author":"Lars Gierling"},{"id":"1274228","archiveID":"699","title":"Iran und Russland beginnen Milit\u00e4rman\u00f6ver im Kaspischen Meer ","headline":"Iran und Russland beginnen Milit\u00e4rman\u00f6ver im Kaspischen Meer","subheadline":"","description":"\n

\n TEHERAN (dpa-AFX) - Der Iran und Russland bekr\u00e4ftigen ihre strategische Zusammenarbeit mit einem gemeinsamen Milit\u00e4rman\u00f6ver im Kaspischen Meer. Auf dem Programm der beiden Marineeinheiten st\u00fcnden taktische \u00dcbungen, Rettungseins\u00e4tze und Vorgehensweisen gegen Piraten, sagte ein Sprecher der iranischen Marine laut Nachrichtenagentur Isna. Bei dem Man\u00f6ver werden dem Sprecher zufolge auch Kriegsschiffe der iranischen Revolutionsgarden eingesetzt. Es gab keine Angaben in dem Bericht dazu, wie lange die \u00dcbungen andauern.<\/p>\n\n

Der Iran und Russland verfolgen seit Jahren eine enge Zusammenarbeit, die auch der neue iranische Pr\u00e4sident Massud Peseschkian fortsetzen will. Beide L\u00e4nder unterst\u00fctzen im syrischen B\u00fcrgerkrieg Machthaber Baschar al-Assad. Der Iran soll au\u00dferdem Drohnen und laut einem Medienbericht zudem Drohnen-befestigte Gleitbomben an Russland geliefert haben, die auch im Ukraine-Krieg eingesetzt w\u00fcrden. Teheran hat die milit\u00e4rische Zusammenarbeit mit Russland zwar best\u00e4tigt, eine Zusammenarbeit im Ukraine-Konflikt jedoch mehrmals kategorisch dementiert.<\/p>\n\n

Irans politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Russland wird im Land selbst heftig kritisiert. Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin sei kein zuverl\u00e4ssiger Partner und das Land solle seinetwegen nicht die Beziehungen zum Westen gef\u00e4hrden, so die Kritiker. Der neu gew\u00e4hlte Peseschkian will zwar die Beziehungen zum Westen verbessern, deswegen die zu Moskau jedoch nicht aufs Spiel setzen.\/str\/DP\/ngu<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1274228","published":"1721643296","author":"Lars Gierling"},{"id":"1274210","archiveID":"699","title":"Bundesbank: Deutsche Konjunktur erholt sich langsamer als erwartet ","headline":"Bundesbank: Deutsche Konjunktur erholt sich langsamer als erwartet","subheadline":"","description":"\n

\n FRANKFURT (dpa-AFX) - Die deutsche Wirtschaft hat sich im Fr\u00fchjahr nach Einsch\u00e4tzung der Bundesbank weniger als erwartet erholt. \"Das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) d\u00fcrfte im zweiten Quartal nur leicht gestiegen sein\", hei\u00dft es in dem am Montag ver\u00f6ffentlichten Monatsbericht der Bundesbank. Die Experten verwiesen auf eine entt\u00e4uschende Entwicklung in den Industriebetrieben in den Monaten April bis Juni. Hier h\u00e4tten Daten aus dem Monat Mai Hoffnungen auf eine baldige Verbesserung der Industriekonjunktur \"einen sp\u00fcrbaren D\u00e4mpfer\" versetzt.<\/p>\n\n

Die Bundesbank geht davon aus, dass eine eher schwache Entwicklung in der Industrie und im Bausektor die gesamte Wirtschaft im zweiten Quartal gebremst hat. Eine Ursache seien die h\u00f6heren Zinsen: \"Die gestiegenen Finanzierungskosten dr\u00fcckten weiterhin die Investitionen und damit die inl\u00e4ndische Nachfrage nach Industrieerzeugnissen und Bauleistungen\", hei\u00dft es weiter im Monatsbericht.<\/p>\n\n

F\u00fcr das dritte Quartal rechnet die Bundesbank zwar mit einer etwas besseren konjunkturellen Entwicklung. Die Experten der Notenbank verwiesen auf den privaten Konsum, der in den Sommermonaten mehr Fahrt aufnehmen sollte. \"Dazu d\u00fcrften insbesondere die g\u00fcnstigen Rahmenbedingungen aus kr\u00e4ftig steigenden L\u00f6hnen, einer nachlassenden Inflation und einem robusten Arbeitsmarkt beitragen\", hei\u00dft es.<\/p>\n\n

Allerdings d\u00fcrfte die Industrie weiterhin die Gesamtwirtschaft bremsen. Der j\u00fcngste D\u00e4mpfer beim Auftragseingang in den Industriebetrieben deute darauf hin, dass die Nachfrageschw\u00e4che noch nicht g\u00e4nzlich \u00fcberwunden sei. \"Daher k\u00f6nnte das BIP-Wachstum aus heutiger Perspektive auch im dritten Quartal ein wenig hinter den Erwartungen aus der Deutschland-Prognose der Bundesbank vom Juni zur\u00fcckbleiben\", schreiben die Experten. Im Juni hatte die Bundesbank f\u00fcr das laufende Jahr ein Wachstum um 0,3 Prozent erwartet und um 1,1 Prozent im Jahr 2025.\/jkr\/mis<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1274210","published":"1721642712","author":"Lars Gierling"},{"id":"1274181","archiveID":"699","title":"Stimmung in der Chemie sackt wieder ab ","headline":"Stimmung in der Chemie sackt wieder ab","subheadline":"","description":"\n

\n M\u00dcNCHEN (dpa-AFX) - Die Stimmung in der Chemieindustrie hat sich nach einer mehrmonatigen Erholungsphase wieder eingetr\u00fcbt. Im Juni fiel der vom Ifo-Institut erhobene Gesch\u00e4ftsklimaindex f\u00fcr die Branche um 9,4 auf minus 4,5 Punkte. \"Der Aufw\u00e4rtstrend in der deutschen Chemiebranche ist somit unterbrochen\", sagte Ifo-Expertin Anna Wolf.<\/p>\n\n

In den vier Monaten zuvor war es jeweils nach oben gegangen, bis der Index im Mai zum ersten Mal seit rund zwei Jahren wieder in den positiven Bereich geklettert war. Doch die Zuversicht ist verschwunden: Die Nachfrage sei wieder zur\u00fcckgegangen, der Auftragsbestand im Juni \"von einem ohnehin sehr niedrigen Niveau regelrecht eingebrochen\", hie\u00df es vom Ifo. \"Die Unternehmen haben ihre Produktion verringert und planen f\u00fcr die n\u00e4chsten Monate mit weniger Personal.\"<\/p>\n\n

Die Chemie sei allerdings nicht das einzige Sorgenkind der deutschen Wirtschaft, so Wolf. \"Der sinkende Auftragsbestand bereitet dem Verarbeitenden Gewerbe insgesamt Kopfzerbrechen.\"\/ruc\/DP\/mis<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1274181","published":"1721639207","author":"Lars Gierling"},{"id":"1274177","archiveID":"699","title":"Erneuter D\u00e4mpfer f\u00fcr deutsche Exportwirtschaft im Handel mit Nicht-EU-Staaten ","headline":"Erneuter D\u00e4mpfer f\u00fcr deutsche Exportwirtschaft im Handel mit Nicht-EU-Staaten","subheadline":"","description":"\n

\n WIESBADEN (dpa-AFX) - Die deutsche Exportwirtschaft hat im Handel mit Staaten au\u00dferhalb der EU einen weiteren D\u00e4mpfer erhalten. Im Juni wurden in sogenannte Drittstaaten kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 58,0 Milliarden Euro geliefert, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Dies sind 2,6 Prozent weniger als im Mai, als noch Waren im Wert von 59,6 Milliarden Euro in Drittstaaten exportiert wurden. Im April hatte das Volumen 62,6 Milliarden Euro betragen. <\/p>\n\n

Wichtigster Handelspartner f\u00fcr die deutschen Exporteure waren im Juni weiterhin die Vereinigten Staaten. Dorthin wurden Waren im Wert von 13,0 Milliarden Euro geliefert. Allerdings sanken die Ausfuhren in die USA im Jahresvergleich um 6,2 Prozent. <\/p>\n\n

In die Volksrepublik China wurden laut den Angaben Waren im Wert von 8,0 Milliarden Euro exportiert, das waren fast 10 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Die Exporte in das Vereinigte K\u00f6nigreich nahmen im Vorjahresvergleich um 3,7 Prozent auf 6,5 Milliarden Euro ab. <\/p>\n\n

Nach Russland werden nur noch wenige deutsche Waren geliefert. \"Die deutschen Exporte in die Russische F\u00f6deration sanken im Juni gegen\u00fcber Juni 2023 um 27,1 Prozent auf 0,5 Milliarden Euro\", hei\u00dft es weiter in der Mitteilung.\/jkr\/jsl\/mis<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1274177","published":"1721638416","author":"Lars Gierling"},{"id":"1274167","archiveID":"699","title":"Russland meldet 80 ukrainische Drohnenangriffe und Sch\u00e4den ","headline":"Russland meldet 80 ukrainische Drohnenangriffe und Sch\u00e4den","subheadline":"","description":"\n

\n MOSKAU (dpa-AFX) - In Russland hat die Flugabwehr nach Angaben des Verteidigungsministeriums erneut Dutzende Drohnenangriffe der Ukraine abgewehrt. Insgesamt seien 80 Drohnen in sechs Regionen abgefangen und vernichtet worden, teilte das Ministerium in Moskau mit. In Tuapse am Schwarzen Meer gab es mehrere Explosionen, wie Augenzeugen in sozialen Netzwerken berichteten. Dort brach ein gro\u00dfes Feuer in einem \u00f6lverarbeitenden Betrieb des Energiekonzerns Rosneft aus - nach offiziellen Angaben durch Tr\u00fcmmer einer abgeschossenen Drohne.<\/p>\n\n

Verletzte gab es laut Beh\u00f6rden nicht. Ukrainische Medien berichteten \u00fcber den Brand in Tuapse als einen Erfolg des Kiewer Milit\u00e4rgeheimdienstes. Das \u00d6lunternehmen mit einem Hafen und Zugang zum Meer gilt auch f\u00fcr die Versorgung der russischen Truppen im Angriffskrieg gegen die Ukraine als wichtig. Die Anlage war bereits in der Vergangenheit Ziel ukrainischer Angriffe. Das am fr\u00fchen Morgen ausgebrochene Feuer sei gel\u00f6scht worden, teilten die Beh\u00f6rden in Tuapse mit.<\/p>\n\n

Nach russischen Angaben gab es zudem allein auf das Gebiet Rostow 47 Drohnenangriffe, die abgewehrt worden seien. Auch \u00fcber dem Schwarzen und dem Asowschen Meer nahe der von Russland annektierten Halbinsel Krim seien Flugobjekte abgefangen worden.<\/p>\n\n

Die Ukraine beschie\u00dft t\u00e4glich russische Ziele auch im Hinterland des Nachbarstaates, um den milit\u00e4rischen Nachschub zu stoppen. Mit westlicher Hilfe hat das Land, das sich seit mehr als zwei Jahren gegen den russischen Angriffskrieg wehrt, auch seine eigene Produktion von Drohnen deutlich ausgebaut.<\/p>\n\n

Die Sch\u00e4den und Folgen stehen in keinem Verh\u00e4ltnis zu den massiven Zerst\u00f6rungen und der Zahl der Todesopfer durch die russischen Angriffe mit Raketen und Drohnen auf die Ukraine.\/mau\/DP\/ngu<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1274167","published":"1721636882","author":"Lars Gierling"},{"id":"1274130","archiveID":"5","title":"ICE: Futures geben etwas nach","headline":"ICE:","subheadline":"Futures geben etwas nach","description":"

Am fr\u00fchen Vormittag geben die Futures etwas nach, wobei das schw\u00e4cher gestartete Gasoil seine Verluste ausbaute bis zum Unterst\u00fctzungsbereich bei 745 $\/t. Brent und die Nymex-Kontrakte gaben von ihren leichten Anfangsgewinnen etwas ab, wobei Brent knapp unter der Unterst\u00fctzung bei 83 $\/bl kursiert.<\/p>\n

Die Spannungen im Nahen Osten sind zwar gestiegen, haben bisher aber keine Auswirkungen auf die Schifffahrt in dieser Region gehabt. Israels Milit\u00e4r hat am Samstag den von den Huthi kontrollierten Hafen Hodeidah am Roten Meer im Jemen angegriffen als Vergeltung f\u00fcr einen Drohnenangriff der Huthi auf Tel Aviv einen Tag zuvor. Israels Luftangriffe zielten auf \u201edas Kraftwerk, das die K\u00fcstenstadt Hodeidah versorgt\u201c, sowie \u201eden Hafen und Treibstofftanks von Hodeidah\u201c, sagte Huthi-Sprecher Yahya Saree. Der von den Huthi betriebene Fernsehsender Al Masirah sendete Liveaufnahmen von Flammen und Rauch, die in den \u00d6llagern des Hafens w\u00fcteten.Saree versprach eine \u201eunvermeidliche\u201c und \u201egro\u00dfe\u201c Vergeltung f\u00fcr den Angriff Israels. Saree behauptete am Sonntag au\u00dferdem, dass die Huthis ballistische Raketen auf Eilat im S\u00fcden Israels abgefeuert haben. Die israelischen Verteidigungskr\u00e4fte sagten am Sonntag, sie h\u00e4tten eine \u201eBoden-Boden-Rakete abgefangen, die sich vom Jemen aus israelischem Territorium n\u00e4herte\u201c.D\u00e4mpfend wirken die Aussichten auf eine nachlassende Wirtschaft in China. Der IWF hatte zuletzt eine Abschw\u00e4chung des Wachstums in dem Land bis 2029 auf 3,3 Prozent gesch\u00e4tzt.<\/p>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/ice-2348","published":"1721636100","author":"Bernd Mittag"},{"id":"1274179","archiveID":"699","title":"Netanjahu betont vor Reise in die USA St\u00e4rke des B\u00fcndnisses ","headline":"Netanjahu betont vor Reise in die USA St\u00e4rke des B\u00fcndnisses","subheadline":"","description":"\n

\n TEL AVIV (dpa-AFX) - Vor seiner Abreise in die USA hat der israelische Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanjahu die St\u00e4rke des B\u00fcndnisses beider Staaten betont. Er werde sich um die Unterst\u00fctzung beider politischer Lager in den USA bem\u00fchen, sagte der Regierungschef. \"Ich werde meinen Freunden auf beiden Seiten sagen, dass unabh\u00e4ngig davon, wen das amerikanische Volk als seinen n\u00e4chsten Pr\u00e4sidenten w\u00e4hlt, Israel Amerikas unverzichtbarer und st\u00e4rker Verb\u00fcndeter im Nahen Osten bleibt.\"<\/p>\n\n

Er werde am Mittwoch eine Rede vor dem Kongress halten, \"zu einer Zeit, in der Israel an sieben Fronten k\u00e4mpft und in der gro\u00dfe politische Ungewissheit in Washington herrscht\", sagte Netanjahu weiter.<\/p>\n\n

Trotz Bidens R\u00fcckzug aus dem Rennen um eine weitere Amtszeit trifft Netanjahu den US-Pr\u00e4sidenten am Dienstag. \"Dies wird eine Gelegenheit sein, ihm f\u00fcr die Dinge zu danken, die er im Krieg und w\u00e4hrend seiner langen und ausgezeichneten Karriere im \u00f6ffentlichen Dienst f\u00fcr Israel getan hat, als Senator, als Vize-Pr\u00e4sident und als Pr\u00e4sident.\"<\/p>\n\n

Er wolle mit Biden auch dar\u00fcber sprechen, \"wie wir in den kritischen n\u00e4chsten Monaten die Ziele vorantreiben k\u00f6nnen, die wichtig f\u00fcr unsere beiden L\u00e4nder sind: Die Freilassung aller unserer Geiseln zu erreichen, den Sieg \u00fcber die Hamas, sich der Terrorachse des Irans und seiner Helfershelfer entgegenzustellen und die sichere R\u00fcckkehr aller israelischen B\u00fcrger in ihre Wohnorte im Norden und S\u00fcden zu gew\u00e4hrleisten\".<\/p>\n\n

Netanjahu sagte abschlie\u00dfend: \"In dieser Zeit von Krieg und Ungewissheit ist es wichtig, dass Israels Feinde wissen, dass Amerika und Israel zusammenstehen - heute, morgen und immer.\"\/le\/DP\/ngu<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1274179","published":"1721635973","author":"Lars Gierling"},{"id":"1274139","archiveID":"699","title":"Au\u00dfenminister Baerbock zollt Joe Biden Respekt ","headline":"Au\u00dfenminister Baerbock zollt Joe Biden Respekt","subheadline":"","description":"\n

\n BR\u00dcSSEL (dpa-AFX) - Au\u00dfenministerin Annalena Baerbock hat Anerkennung f\u00fcr den Verzicht von US-Pr\u00e4sident Joe Biden auf eine erneute Kandidatur ge\u00e4u\u00dfert. \"Ich habe gro\u00dfen Respekt vor der Entscheidung des amerikanischen Pr\u00e4sidenten. Joe Biden stellt die Interessen seines Landes \u00fcber seine eigenen\", sagte die Gr\u00fcnen-Politikerin am Rande eines EU-Au\u00dfenministertreffens in Br\u00fcssel.<\/p>\n\n

Mit Blick auf die Zukunft und einen m\u00f6glichen Sieg des Republikaners Donald Trump bei der Pr\u00e4sidentenwahl im November sagte Baerbock: \"Nat\u00fcrlich schauen wir alle gespannt auf die n\u00e4chsten Wochen und Monate in den USA, weil die Zusammenarbeit zwischen Europa und den Vereinigten Staaten von Amerika gerade auch f\u00fcr unseren Frieden und f\u00fcr unsere Sicherheit zentral ist.\" Klar sei aber, dass man unabh\u00e4ngig vom Ausgang der Wahl mehr in die eigene Sicherheit investieren m\u00fcsse. \"Europa muss st\u00e4rker werden, gerade im Bereich der Au\u00dfen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik.\"<\/p>\n\n

Zum politischen Wirken Bidens kommentierte Baerbock, der Demokrat Joe Biden habe in seinem ganzen Leben unglaublich viel f\u00fcr die transatlantischen Beziehungen getan - zuletzt gerade wieder durch den engen Schulterschluss in Reaktion auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. \"Die Nato ist st\u00e4rker als je zuvor, weil wir geschlossen und gemeinsam agiert haben und agieren\", sagte sie knapp einen Tag nach der Ank\u00fcndigung Bidens, sich aus dem Pr\u00e4sidentschaftsrennen zur\u00fcckziehen. Zuvor hatte es wochenlang Diskussionen dar\u00fcber gegeben, ob der 81-J\u00e4hrige geistig und k\u00f6rperlich noch fit genug f\u00fcr den Wahlkampf und eine zweite Amtszeit ist.\/aha\/DP\/ngu<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1274139","published":"1721635892","author":"Lars Gierling"},{"id":"1274133","archiveID":"699","title":"Britischer Premier Starmer spricht Biden Anerkennung aus ","headline":"Britischer Premier Starmer spricht Biden Anerkennung aus","subheadline":"","description":"\n

\n LONDON (dpa-AFX) - Der britische Premierminister Keir Starmer hat US-Pr\u00e4sident Joe Biden nach dessen R\u00fcckzug aus dem Pr\u00e4sidentschaftswahlkampf Anerkennung ausgesprochen.<\/p>\n\n

\"Ich respektiere die Entscheidung Pr\u00e4sident Bidens und freue mich darauf, mit ihm f\u00fcr den Rest seiner Pr\u00e4sidentschaft zusammenzuarbeiten\", sagte Starmer laut einer Mitteilung auf X. Die Karriere des US-Pr\u00e4sidenten w\u00fcrdigte er als \"bemerkenswert\".<\/p>\n\n

Biden hatte den erst seit gut zwei Wochen amtierenden Labour-Politiker Starmer w\u00e4hrend des Nato-Gipfels in Washington im Wei\u00dfen Haus empfangen.<\/p>\n\n

Der 81 Jahre alte US-Pr\u00e4sident hatte zuvor mitgeteilt, bei der anstehenden Pr\u00e4sidentschaftswahl am 5. November nicht mehr antreten zu wollen. Er sprach eine Empfehlung f\u00fcr Vizepr\u00e4sidentin Kamala Harris aus.<\/p>\n\n

Irlands Regierungschef: Biden hat \"irische Seele\"<\/p>\n\n

Irlands Regierungschef Simon Harris lobte Bidens Engagement f\u00fcr den Frieden auf der irischen Insel. Biden sei ein \"stolzer Amerikaner mit einer irischen Seele\", sagte der Ire. Die Familie des US-Pr\u00e4sidenten hat irische Wurzeln. Seine Vorfahren wanderten im 19. Jahrhundert aus Irland nach Pennsylvania aus.\/cmy\/DP\/ngu<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1274133","published":"1721635876","author":"Lars Gierling"},{"id":"1274155","archiveID":"701","title":"Devisen: Eurokurs kaum ver\u00e4ndert unter 1,09 US-Dollar ","headline":"Devisen: Eurokurs kaum ver\u00e4ndert unter 1,09 US-Dollar","subheadline":"","description":"\n

\n FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro hat sich am Montag im Handel mit dem US-Dollar nach den j\u00fcngsten politischen Entwicklungen in den USA nur wenig bewegt. Nachdem Joe Biden am Sonntagabend seine Kandidatur f\u00fcr die kommende Pr\u00e4sidentschaftswahl zur\u00fcckgezogen hatte, wurde die Gemeinschaftsw\u00e4hrung am Montagmorgen weiter knapp unter 1,09 US-Dollar gehandelt und damit nahezu auf dem gleichen Niveau wie am Freitagabend. Die Europ\u00e4ische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuletzt am Freitagnachmittag auf 1,0890 Dollar festgesetzt.<\/p>\n\n

In der vergangenen Woche war der Euro noch zeitweise bis auf 1,0948 Dollar gestiegen und damit auf den h\u00f6chsten Stand seit M\u00e4rz. Seitdem hat sich die Gemeinschaftsw\u00e4hrung etwas abgeschw\u00e4cht, was Analysten der Landesbank Hessen-Th\u00fcringen (Helaba) mit dem Renditevorteil f\u00fcr US-Staatsanleihen erkl\u00e4rten. W\u00e4hrend US-Staatsanleihen mit einer Laufzeit von zehn Jahren aktuell mit einer Rendite von 4,2 Prozent gehandelt werden, werfen deutsche Bundesanleihen mit gleicher Laufzeit nur eine Rendite von 2,4 Prozent ab.<\/p>\n

<\/p>\n

Insgesamt sprachen Marktbeobachter von einem impulsarmen Wochenauftakt am Devisenmarkt. Im Tagesverlauf stehen keine wichtigen Konjunkturdaten in der Eurozone und in den USA auf dem Programm, an denen sich die Anleger orientieren k\u00f6nnten.\/jkr\/mis<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1274155","published":"1721632227","author":"Lars Gierling"},{"id":"1274159","archiveID":"699","title":"Deutsche Unternehmen entt\u00e4uscht \u00fcber Pekings Wirtschaftskurs ","headline":"Deutsche Unternehmen entt\u00e4uscht \u00fcber Pekings Wirtschaftskurs","subheadline":"","description":"\n

\n PEKING (dpa-AFX) - Deutsche Unternehmen sind von den Ergebnissen eines wichtigen Treffens der Kommunistischen Partei Chinas zum k\u00fcnftigen Wirtschaftskurs der zweitgr\u00f6\u00dften Volkswirtschaft entt\u00e4uscht.<\/p>\n\n

Die Firmen h\u00e4tten sich \"mehr Orientierung sowie eine Konkretisierung der bereits angek\u00fcndigten Konjunkturf\u00f6rderungsma\u00dfnahmen erhofft\", sagte Maximilian Butek, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrendes Vorstandsmitglied der Deutschen Handelskammer in Ostchina, als Reaktion auf das in der Vorwoche abgehaltene \"Dritte Plenum\" der Partei. Das Treffen findet in der Regel nur alle f\u00fcnf Jahre statt und gilt als Schl\u00fcsseltermin zur Festlegung von Reformen.<\/p>\n\n

\"Der Befreiungsschlag ist ausgeblieben, stattdessen erleben wir eine Politik, die im Zeichen von Kontinuit\u00e4t steht\", sagte Butek. Deutsche Unternehmen in China m\u00fcssten weiterhin einen langen Atem beweisen. Man m\u00fcsse in einem Marktumfeld bestehen, \"was sich in absehbarer Zeit kaum verbessern wird\".<\/p>\n\n

Wenig \u00d6ffnung, mehr Kontrolle<\/p>\n\n

Neben dem starken Konkurrenzdruck seien es vor allem das geringe Vertrauen im Markt sowie z\u00f6gerliche Investitionen im Privatsektor, die deutschen Unternehmen in China zu schaffen machten. Auch Hoffnungen in Richtung Markt\u00f6ffnung und Gleichbehandlung ausl\u00e4ndischer Unternehmen seien entt\u00e4uscht worden.<\/p>\n\n

Chinas F\u00fchrung wolle mehr Wirtschaftswachstum und wisse, dass an der \u00d6ffnung der M\u00e4rkte kein Weg vorbeif\u00fchrt. Diese \u00d6ffnung bei\u00dfe sich aber mit dem Streben der Partei nach mehr Kontrolle. \"Das Dritte Plenum trug nicht zur Aufl\u00f6sung dieses Widerspruchs bei, sondern hat diesen noch verst\u00e4rkt\", so Butek. Eine national ausgerichtete Wirtschaftspolitik sei f\u00fcr deutsche Firmen problematisch, weil sie weiter an den Rand gedr\u00e4ngt werden k\u00f6nnten.<\/p>\n\n

Andauernde Konjunkturflaute: Chinas Zentralbank senkt Zinsen<\/p>\n\n

Gegen die andauernde Wirtschaftsschw\u00e4che stemmt sich Chinas Notenbank mit einer Lockerung der Geldpolitik. Nach Angaben der Zentralbank sinkt der einj\u00e4hrige Kreditzins von 3,45 auf 3,35 Prozent und die entsprechende f\u00fcnfj\u00e4hrige Loan Prime Rate von 3,95 auf 3,85 Prozent. Der mittelfristige Zins ist vor allem f\u00fcr die Immobilienwirtschaft wichtig, da er ein Referenzzinssatz f\u00fcr Immobiliendarlehen ist.<\/p>\n\n

Nach einem langen Boom, in dem auch viele Geisterst\u00e4dte entstanden waren, lastet der schwache Immobilienmarkt schon l\u00e4nger auf der Wirtschaft Chinas sowie der Weltwirtschaft. Zudem wurde der einw\u00f6chige Reverse-Repo-Satz erstmals seit fast einem Jahr gesenkt, und zwar um 10 Basispunkte auf 1,7 Prozent. Der Satz ist f\u00fcr kurzfristige Gesch\u00e4fte mit den Geldh\u00e4usern relevant, allerdings nicht so bedeutend wie der Hauptleitzins MLF.\/jpt\/DP\/mis<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1274159","published":"1721631224","author":"Lars Gierling"},{"id":"1274145","archiveID":"699","title":"Bitcoin profitiert von Biden-R\u00fcckzug und steigt auf Monatshoch ","headline":"Bitcoin profitiert von Biden-R\u00fcckzug und steigt auf Monatshoch","subheadline":"","description":"\n

\n FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Bitcoin hat am Montag mit \u00fcber 68.000 US-Dollar den h\u00f6chsten Stand seit mehr als einem Monat erreicht. In der vergangenen Nacht wurde die \u00e4lteste und bekannteste Kryptow\u00e4hrung auf der Handelsplattform Bitstamp zeitweise bei knapp 68.500 Dollar gehandelt. Unmittelbar nach Bekanntgabe des R\u00fccktritts von Joe Bidens als Kandidat der Demokraten f\u00fcr die US-Pr\u00e4sidentschaft war der Bitcoin am Sonntagabend zun\u00e4chst unter 66.000 Dollar gefallen, bevor er zum Sprung \u00fcber 68.000 Dollar ansetzte.<\/p>\n\n

Nach Einsch\u00e4tzung des Analysten Timo Emden von Emden Research \u00fcberwiegt am Markt f\u00fcr Kryptow\u00e4hrungen weiter die Spekulation, dass Donald Trump die kommenden Pr\u00e4sidentschaftswahlen gewinnen und als Pr\u00e4sident in das Wei\u00dfe Haus zur\u00fcckkehrt wird. Trump steht f\u00fcr weniger Regulierung und gilt gemeinhin als Bef\u00fcrworter von Kryptow\u00e4hrungen wie den Bitcoin.<\/p>\n\n

Nach seinem R\u00fcckzug als Pr\u00e4sidentschaftskandidat schlug Biden seine Stellvertreterin im Amt des Pr\u00e4sidenten, Kamala Harris, als Spitzenkandidatin im Rennen um das Wei\u00dfe Haus vor. Nach Einsch\u00e4tzung des Analysten Tony Sycamore von Handelshaus IG Australia geht der Markt davon aus, dass eine m\u00f6gliche Kandidaten Kamala Harris bei der Pr\u00e4sidentschaftswahl gegen Trump verlieren d\u00fcrfte. Auch Sycamore sch\u00e4tzt Trump als tendenziell \"krypofreundlichen US-Pr\u00e4sidenten\" ein.<\/p>\n\n

Der Kurs des Bitcoin ist extrem schwankungsanf\u00e4llig. Experten warnen daher immer wieder vor m\u00f6glichen gro\u00dfen Kursverlusten im Handel mit der Kryptow\u00e4hrung. Im M\u00e4rz hatte der Bitcoin noch ein Rekordhoch bei knapp 74.000 Dollar erreicht und war im Juli zeitweise unter 55.000 Dollar gefallen.\/jkr\/mis<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1274145","published":"1721630799","author":"Lars Gierling"},{"id":"1274127","archiveID":"21","title":"Chartanalyse: Insgesamt schw\u00e4cher, kurzfristig Aufw\u00e4rtskorrekturen m\u00f6glich","headline":"Chartanalyse:","subheadline":"Insgesamt schw\u00e4cher, kurzfristig Aufw\u00e4rtskorrekturen m\u00f6glich","description":"\n\n\n\n\n\n\n\n
<\/td>\nNY-Roh\u00f6l<\/strong><\/td>\nICE-Brent<\/strong><\/td>\nICE-Gas\u00f6l<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n
Widerstand:<\/strong><\/td>\n81.50<\/td>\n84.00<\/td>\n755.00<\/td>\n<\/tr>\n
<\/strong><\/td>\n81.00<\/td>\n83.50<\/td>\n750.00<\/td>\n<\/tr>\n
<\/strong><\/td>\n <\/td>\n <\/td>\n <\/td>\n<\/tr>\n
Unterst\u00fctzung:<\/strong><\/td>\n80.50<\/td>\n83.00<\/td>\n745.00<\/td>\n<\/tr>\n
<\/strong><\/td>\n80.00<\/td>\n82.50<\/td>\n740.00<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n

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ICE Brent: Insgesamt schw\u00e4cher, kurzfristig Aufw\u00e4rtskorrekturen m\u00f6glich<\/strong>Momentum zeigt einen Aufw\u00e4rtsknick nach Absinken unterhalb der Mittellinie. RSI zeigt ebenfalls einen Aufw\u00e4rtsknick nach Absinken. Die Stochastiklinien haben angefangen sich zu n\u00e4hern nach Absinken.MACD f\u00e4llte fortgesetzt mit geweiteten Linien nach Verkaufssignal. MA7\/21 zeigt geweitete Linien nach Verkaufssignal, die Preise sind unter die Linien gerutscht.MA50\/100\/200 tendiert weiterhin seitw\u00e4rts mit dicht gen\u00e4herten Linien nach Kaufsignalen, die damit nicht best\u00e4tigt sind. Die Preise sind unter die Linien gefallen.Die Bollinger 10 \u2013 B\u00e4nder zeigen eine leichte Aufw\u00e4rtskorrektur nach Warnsignal. Bei den Bollinger 40 \u2013 B\u00e4ndern sind die Bars in den unteren Bereich gefallen.Damit ist die Lage insgesamt schw\u00e4cher, wobei kurzfristig Aufw\u00e4rtskorrekturen m\u00f6glich sind.<\/p>\n

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<\/div>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/chartanalyse-625","published":"1721629800","author":"Bernd Mittag"},{"id":"1274175","archiveID":"699","title":"Andauerde Konjunkturflaute: Chinas Zentralbank senkt Zinsen ","headline":"Andauerde Konjunkturflaute: Chinas Zentralbank senkt Zinsen","subheadline":"","description":"\n

\n PEKING (dpa-AFX) - Chinas Notenbank stemmt sich mit einer Lockerung der Geldpolitik gegen die andauernde Wirtschaftsschw\u00e4che des Landes. Wie die Zentralbank am Montag mitteilte, sinkt der einj\u00e4hrige Kreditzins von 3,45 auf 3,35 Prozent und die entsprechende f\u00fcnfj\u00e4hrige Loan Prime Rate von 3,95 auf 3,85 Prozent. Der mittelfristige Zins ist vor allem f\u00fcr die Immobilienwirtschaft wichtig, da er ein Referenzzinssatz f\u00fcr Immobiliendarlehen ist. Nach einem langen Boom, in dem auch viele Geisterst\u00e4dte entstanden waren, lastet der schwache Immobilienmarkt schon l\u00e4nger auf der Wirtschaft Chinas sowie der Weltwirtschaft. <\/p>\n\n

Zudem wurde der einw\u00f6chige Reverse-Repo-Satz erstmals seit fast einem Jahr gesenkt, und zwar um 10 Basispunkte auf 1,7 Prozent. Der Satz ist f\u00fcr kurzfristige Gesch\u00e4fte mit den Geldh\u00e4usern relevant, allerdings nicht so bedeutend wie der Hauptleitzins MLF.\/mis\/jkr\/ngu<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1274175","published":"1721627813","author":"Lars Gierling"},{"id":"1274169","archiveID":"699","title":"Taiwan \u00fcbt Verteidigung gegen chinesische Invasion ","headline":"Taiwan \u00fcbt Verteidigung gegen chinesische Invasion","subheadline":"","description":"\n

\n TAIPEH (dpa-AFX) - Vor dem Hintergrund anhaltender Spannungen mit China \u00fcben Taiwans Streitkr\u00e4fte den Ernstfall. Die Inselrepublik hat ein f\u00fcnft\u00e4giges Man\u00f6ver begonnen, bei dem die Kampfbereitschaft f\u00fcr den Fall einer Invasion geprobt werden soll.<\/p>\n\n

Im Rahmen des seit 1984 j\u00e4hrlich stattfindenden \u00dcbung \"Han Kuang\" soll in diesem Jahr vor allem die F\u00e4higkeit getestet werden, kritische Infrastruktur in der Hauptstadt Taipeh im Norden Taiwans zu sch\u00fctzen und die Widerstandsf\u00e4higkeit der wichtigsten Infrastruktur im ganzen Land zu verbessern, teilte das Verteidigungsministerium mit.<\/p>\n\n

China betrachtet Taiwan als Teil seines Territoriums und will es dem Festland angliedern. Taiwan wird aber seit Jahrzehnten von einer demokratisch gew\u00e4hlten Regierung gef\u00fchrt. Pr\u00e4sident Lai Ching-te und seine Demokratische Fortschrittspartei gelten Peking als Separatisten. Mehrfach drohte die Volksrepublik, die \"Wiedervereinigung\" auch mit milit\u00e4rischen Mitteln zu erzwingen.<\/p>\n\n

Um den Nachbarn zu warnen und einzusch\u00fcchtern, h\u00e4lt China immer wieder Milit\u00e4rman\u00f6ver in der N\u00e4he Taiwans ab, und hat seine Aktivit\u00e4ten in j\u00fcngster Zeit noch verst\u00e4rkt.\/ytc\/DP\/ngu<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1274169","published":"1721627677","author":"Lars Gierling"},{"id":"1274131","archiveID":"699","title":"ROUNDUP: Au\u00dfenminister der EU-Staaten erwartet Debatte zu Orban-Reise ","headline":"ROUNDUP: Au\u00dfenminister der EU-Staaten erwartet Debatte zu Orban-Reise","subheadline":"","description":"\n

\n BR\u00dcSSEL (dpa-AFX) - Die Au\u00dfenministerinnen und Au\u00dfenminister der 27 EU-Staaten kommen in Br\u00fcssel zu Beratungen \u00fcber die Lage im Nahen Osten und in der Ukraine zusammen. Bei dem letzten regul\u00e4ren Treffen vor der Sommerpause ist auch eine Videokonferenz mit dem ukrainischen Au\u00dfenminister Dmytro Kuleba geplant.<\/p>\n\n

\u00dcberschattet wird das Treffen von EU-internen Differenzen dar\u00fcber, wie auf die unabgesprochenen Reisen des ungarischen Ministerpr\u00e4sidenten Viktor Orban zu Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin, Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping sowie zum fr\u00fcheren US-Pr\u00e4sidenten Donald Trump reagiert werden sollte.<\/p>\n\n

Ein Teil der Mitgliedstaaten w\u00fcrde wegen des Alleingangs gerne ein f\u00fcr Ende August geplantes informelles Au\u00dfenministertreffen in der ungarischen Hauptstadt Budapest absagen oder zumindest verschieben. L\u00e4nder wie Deutschland waren allerdings bis zuletzt dagegen - unter anderem, weil sie lieber vor Ort noch einmal thematisieren wollen, warum sie Orbans Gespr\u00e4che mit Putin, Xi und Trump f\u00fcr falsch hielten.<\/p>\n\n

Warum die Moskau-Reise f\u00fcr \u00c4rger sorgt<\/p>\n\n

Als besonders \u00e4rgerlich gilt die Reise, weil Ungarn derzeit die rotierende EU-Ratspr\u00e4sidentschaft innehat und bef\u00fcrchtet wurde, dass im Ausland der Eindruck entsteht, dass Orban bei den Treffen im Namen der Europ\u00e4ischen Union spricht. Aus Sicht der EU-Kommission schadete Orban zudem den Bem\u00fchungen der EU, in der Ukraine-Politik geschlossen aufzutreten. Inhaltlich wurde vor allem kritisiert, dass die Reise von Putin als Entgegenkommen gewertet werden konnte.<\/p>\n\n

EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen hatte als Reaktion auf Orbans Alleingang angek\u00fcndigt, dass Spitzenvertreter ihrer Institution vorerst nicht mehr zu von der ungarischen EU-Ratspr\u00e4sidentschaft organisierten Ministertreffen reisen werden.<\/p>\n\n

Orban selbst begr\u00fcndet seine Reisen damit, dass es aus seiner Sicht so schnell wie m\u00f6glich Friedensverhandlungen geben muss. Der Ungar vertritt seit langem den Standpunkt, dass der politische Kurs von EU und Nato zu einer Ausweitung des Krieges \u00fcber die Ukraine hinaus f\u00fchren k\u00f6nnte. Aus Sicht der Ukraine machen Verhandlungen sind Verhandlungen allerdings sinnlos, solange Russland keinerlei Bereitschaft zeigt, sich aus den besetzten Gebieten zur\u00fcckzuziehen.\/aha\/DP\/zb<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1274131","published":"1721625602","author":"Lars Gierling"},{"id":"1274126","archiveID":"5","title":"ICE: Brent und Nymex Roh\u00f6l steigen nach Verlusten am Freitag.","headline":"ICE:","subheadline":"Brent und Nymex Roh\u00f6l steigen nach Verlusten am Freitag.","description":"

Im fr\u00fchen Handel steigen Brent und Nymex Roh\u00f6l nach den Verlusten am Freitag.<\/p>\n

St\u00fctzend wirken gestiegene Spannungen im Nahen Osten. Israels Milit\u00e4r hat am Samstag den von den Huthi kontrollierten Hafen Hodeidah am Roten Meer im Jemen angegriffen als Vergeltung f\u00fcr einen Drohnenangriff der Huthi auf Tel Aviv einen Tag zuvor. Israels Luftangriffe zielten auf \u201edas Kraftwerk, das die K\u00fcstenstadt Hodeidah versorgt\u201c, sowie \u201eden Hafen und Treibstofftanks von Hodeidah\u201c, sagte Huthi-Sprecher Yahya Saree. Der von den Huthi betriebene Fernsehsender Al Masirah sendete Liveaufnahmen von Flammen und Rauch, die in den \u00d6llagern des Hafens w\u00fcteten.Saree versprach eine \u201eunvermeidliche\u201c und \u201egro\u00dfe\u201c Vergeltung f\u00fcr den Angriff Israels. Saree behauptete am Sonntag au\u00dferdem, dass die Huthis ballistische Raketen auf Eilat im S\u00fcden Israels abgefeuert haben. Die israelischen Verteidigungskr\u00e4fte sagten am Sonntag, sie h\u00e4tten eine \u201eBoden-Boden-Rakete abgefangen, die sich vom Jemen aus israelischem Territorium n\u00e4herte\u201c.Der Houthi-Sprecher Mohammed Abdulsalam sagte in einer Erkl\u00e4rung auf der Social-Media-Plattform X, dass der israelische Angriff auf \u201ezivile Einrichtungen\u201c abzielte. Er versprach, dass die Angriffe nur die Entschlossenheit f\u00fcr die Unterst\u00fctzung f\u00fcr Gaza verst\u00e4rken werde.Die Marktteilnehmer sind jetzt in Sorge, dass sich der Konflikt in die Region ausweiten k\u00f6nnte und damit wichtige Schifffahrts-Routen unterbrochen werden k\u00f6nnten.<\/p>\n

Die Verluste am Freitag waren verursacht durch den schw\u00e4cheren US-Dollar sowie durch Gewinnmitnahmen vor dem Wochenende.<\/p>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/ice-2347","published":"1721625120","author":"Bernd Mittag"},{"id":"1274129","archiveID":"16","title":"Fr\u00fch-Indikationen ","headline":"Fr\u00fch-Indikationen","subheadline":"","description":"

Sehr geehrte Kunden,<\/p>\n

ab dem 1. Juli erhalten Sie eine erneuerte Version des Argus O.M.R. Early Morning Bericht - inklusive Fr\u00fchindikationen - als PDF auf der O.M.R. Website unter Intraday \u2013 Early Morning.<\/p>\n

Der Argus O.M.R. Early Morning Bericht erscheint vor Handelsbeginn und soll Lesern den Einstieg in den Handelstag vereinfachen. Er enth\u00e4lt erste Preisindikationen und ein Update dazu was den Markt zuletzt bewegt hat.<\/p>\n

Alle Abonnenten von Argus O.M.R. Intraday erhalten den Argus O.M.R. Early Morning Bericht auch automatisch per E-Mail von dieser Absenderadresse: gfint@argusalerts.com<\/a>. Wenn Sie w\u00fcnschen, diesen Bericht nicht t\u00e4glich per E-Mail zugestellt zu bekommen, kontaktieren Sie bitte amg-info@argusmedia.com<\/a>. Wenn Sie Fragen zur Berichterstattung sowie der zugrundeliegenden Methodik haben, kontaktieren Sie bitte germanfuels@argusmedia.com<\/a>.<\/p>\n

Sie finden den Argus O.M.R. Early Morning Bericht dar\u00fcber hinaus unter diesem Link: https:\/\/www.omr.de\/amg\/intraday\/early-morning<\/a><\/p>\n

Ihr Argus-Team<\/p>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/frueh-indikationen-628","published":"1721624640","author":"Bernd Mittag"},{"id":"1274163","archiveID":"699","title":"ROUNDUP\/Nach Biden-Verzicht: Harris will gegen Trump antreten ","headline":"ROUNDUP\/Nach Biden-Verzicht: Harris will gegen Trump antreten","subheadline":"","description":"\n

\n WASHINGTON (dpa-AFX) - Nach dem dramatischen R\u00fcckzug von US-Pr\u00e4sident Joe Biden als Spitzenkandidat hoffen die US-Demokraten auf eine Wende im Wahlkampf gegen den Republikaner Donald Trump. Als aussichtsreichste Ersatzbewerberin vor der Abstimmung im November gilt die von Biden und zahlreichen weiteren Parteigr\u00f6\u00dfen unterst\u00fctzte gegenw\u00e4rtige Vizepr\u00e4sidentin Kamala Harris.<\/p>\n\n

\"Ich f\u00fchle mich geehrt, die Unterst\u00fctzung des Pr\u00e4sidenten zu haben, und ich habe die Absicht, diese Nominierung zu verdienen und zu gewinnen\", teilte die ehemalige kalifornische Generalstaatsanw\u00e4ltin und Ex-Senatorin mit. Die 59-j\u00e4hrige Harris ist die erste Schwarze, die den Eid als US-Vizepr\u00e4sidentin abgelegt hat und gilt als schlagfertig und k\u00e4mpferisch. Sie ist 19 Jahre j\u00fcnger als Trump, machte an der Seite Bidens in der \u00f6ffentlichen Wahrnehmung aber nicht immer eine gute Figur.<\/p>\n\n

Rei\u00dfleine nach desastr\u00f6ser Debatte<\/p>\n\n

Der 81-j\u00e4hrige Biden, der von seinen Parteikollegen als selbstloser Held und gro\u00dfer US-Pr\u00e4sident gefeiert wurde, zog mit dem R\u00fcckzug die Rei\u00dfleine nach einer desastr\u00f6sen Debatte gegen Trump Ende Juni. In den vergangenen Tagen wurde es unter dem enormen Druck des demokratischen Partei-Establishments immer deutlicher, dass Biden sich von den Folgen des Auftritts nicht mehr erholen w\u00fcrde.<\/p>\n\n

Biden war zuletzt wegen seines geistigen Zustands nicht nur in der eigenen Partei massiv unter Druck geraten, auch seine Zustimmungswerte sanken weiter. Spender zogen sich zur\u00fcck. \"Obwohl es meine Absicht war, mich um eine Wiederwahl zu bem\u00fchen, glaube ich, dass es im besten Interesse meiner Partei und des Landes ist, wenn ich mich zur\u00fcckziehe und mich f\u00fcr den Rest meiner Amtszeit ausschlie\u00dflich auf die Erf\u00fcllung meiner Pflichten als Pr\u00e4sident konzentriere\", gab Biden den Forderungen in einem Brief an die Amerikaner nun nach. US-Medien zufolge kamen nach Bidens Entscheidung wieder Millionenspenden herein.<\/p>\n\n

Der R\u00fcckzug nur dreieinhalb Monate vor der US-Schicksalswahl markiert eine spektakul\u00e4re Wende in einem Wahlkampf, bei dem sich der fr\u00fchere Pr\u00e4sident Donald Trump nach dem gescheiterten Attentat vor einer Woche gute Chancen gegen Biden ausrechnete. In so gut wie allen Umfragen lag Trump deutlich vor dem Amtsinhaber. Experten machten daf\u00fcr aber eher Bidens Schw\u00e4che als Trumps St\u00e4rke verantwortlich.<\/p>\n\n

Demonstrative Einheit f\u00fcr Harris<\/p>\n\n

Der Austausch des designierten Spitzenkandidaten nur wenige Monate vor der US-Wahl und nur Wochen vor wichtigen Fristen in einigen Bundesstaaten ist f\u00fcr die Demokraten ein heikles Man\u00f6ver. Nachdem Biden seiner Vize die volle Unterst\u00fctzung zugesagt hatte, sprachen sich auch eine Reihe weiterer Parteigr\u00f6\u00dfen z\u00fcgig f\u00fcr sie aus - darunter vor allem die ebenfalls als m\u00f6gliche Bewerber gehandelten Gouverneure Gavin Newsom (Kalifornien), Josh Shapiro (Pennsylvania) und Roy Cooper (North Carolina).<\/p>\n\n

Vom linken Fl\u00fcgel der Partei bekam Harris Unterst\u00fctzung von der Abgeordneten Alexandria Ocasio-Cortez. Auch Konkurrenz von der einflussreichen Gouverneurin von Michigan, Gretchen Whitmer, muss die Vizepr\u00e4sidentin nach deren Verzicht nicht f\u00fcrchten. Der ehemalige Pr\u00e4sident Barack Obama sprach dagegen nur von der Zuversicht, dass \"ein herausragender Kandidat\" gefunden werde.<\/p>\n\n

Wenige Stunden nach Bidens R\u00fcckzug erschien die Chance zun\u00e4chst gering, dass Harris einen ernsthaften innerparteilichen Konkurrenten bekommt. Nach Berichten einiger US-Medien erw\u00e4gt der als Quertreiber bekannte Senator Joe Manchin, anzutreten. Chancen d\u00fcrfte er nicht haben. Der Nominierungsparteitag der Demokraten findet Mitte August in Chicago statt. Ein Narrativ f\u00fcr das Duell der ehemaligen Staatsanw\u00e4ltin gegen den j\u00fcngst verurteilten Straft\u00e4ter Trump d\u00fcrfte f\u00fcr die Demokraten auf der Hand liegen.<\/p>\n\n

Trump sch\u00e4umt und spricht von \"Betrug\"<\/p>\n\n

Donald Trump schien nach dem R\u00fcckzug Bidens w\u00fctend. Sein Team habe Zeit und Geld in \"den Kampf gegen den betr\u00fcgerischen Joe Biden\" investiert. \"Jetzt m\u00fcssen wir wieder von vorn anfangen\", schimpfte Trump auf der von ihm mitbegr\u00fcndeten Internet-Plattform Truth Social. Der 78-J\u00e4hrige stellte eine Entsch\u00e4digung der Republikaner f\u00fcr diesen \"Betrug\" an seiner Partei in den Raum.<\/p>\n\n

Der 78-J\u00e4hrige war beim Parteitag der Republikaner in Milwaukee vergangene Woche offiziell zum Kandidaten seiner Partei gek\u00fcrt worden. Als Vizekandidat der Republikaner geht der Senator J.D. Vance ins Rennen. Der Parteitag inszenierte Trump nach dem Attentat auf ihn als Politiker, den die Sch\u00fcsse ver\u00e4ndert haben und der nun das tief gespaltene Land einen wolle.<\/p>\n\n

In seiner eigenen Nominierungsrede fiel Trump allerdings in alte Muster zur\u00fcck, warf den Demokraten Wahlbetrug vor und beleidigte seine politischen Gegner. Trump und die Republikaner hatten gehofft, bei der Wahl im November gegen Biden leichtes Spiel zu haben - zumal Trump unter seinen eigenen Fans nach dem \u00fcberlebten Angriff geradezu Legendenstatus erreicht hat.<\/p>\n\n

Die Krise der vergangenen Wochen<\/p>\n\n

Seit Bidens desastr\u00f6sem Auftritt bei einem Fernsehduell gegen Trump war die Kritik an seinem Alter, das schon l\u00e4nger ein Problem f\u00fcr W\u00e4hlende war, \u00fcbergekocht. W\u00e4hrend des Schlagabtauschs hatte sich der m\u00e4chtigste Mann der Welt regelm\u00e4\u00dfig verhaspelt. Er verlor den Faden, starrte mit offenem Mund ins Leere und konnte h\u00e4ufig seine S\u00e4tze nicht richtig beenden.<\/p>\n\n

Biden selbst versuchte zun\u00e4chst, sich herauszureden. Seinen schwachen Auftritt begr\u00fcndete er mit M\u00fcdigkeit in Folge anstrengender Auslandsreisen. Bei diversen Auftritten versicherte er trotzig, er werde sich nicht zur\u00fcckziehen. Doch weitere Patzer folgten. Am Ende wurde der Druck aus den eigenen Reihen zu gro\u00df.<\/p>\n\n

In den vergangenen Tagen hatte sich Biden nach einer Infektion mit dem Coronavirus in sein Privathaus in Rehoboth, Delaware zur\u00fcckgezogen und keine \u00f6ffentlichen Termine absolviert. W\u00e4hrend seiner Zwangspause fasste er nun den Entschluss, sich dem Druck seiner Parteikollegen zu beugen.<\/p>\n\n

Respekt f\u00fcr Biden<\/p>\n\n

F\u00fchrende Demokraten sowie Staats- und Regierungschef aus der ganzen Welt zollten Biden Respekt f\u00fcr den bedeutenden Schritt. Der f\u00fchrende Demokrat im Senat, Chuck Schumer, w\u00fcrdigte Biden als gro\u00dfartigen Pr\u00e4sidenten und bemerkenswerten Menschen. \"Seine Entscheidung war gewiss nicht leicht, aber er hat wieder einmal sein Land, seine Partei und unsere Zukunft an die erste Stelle gesetzt\", schrieb Schumer in einer Stellungnahme. Der heutige Tag zeige, dass Biden \"ein wahrer Patriot und gro\u00dfer Amerikaner\" sei. First Lady Jill Biden (73) kommentierte den R\u00fcckzug ihres Ehemannes mit zwei Herzen auf der Plattform X.<\/p>\n\n

Ein Wahljahr wie keines zuvor<\/p>\n\n

Schon vor dieser gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichen Komplikation war dieses US-Wahljahr eines, das auf allen Ebenen heraussticht, vor allem mit Blick auf den republikanischen Kandidaten. Mit Trump bewirbt sich ein verurteilter Straft\u00e4ter um das h\u00f6chste Amt im Staat. Als erster Ex-Pr\u00e4sident der USA wurde er in einem Strafverfahren schuldig gesprochen - wegen der Verschleierung einer Schweigegeldzahlung an eine Pornodarstellerin. Im Wahlkampf hat das dem 78-J\u00e4hrigen bislang nicht geschadet. Es laufen noch andere Strafverfahren gegen ihn - allerdings d\u00fcrfte es vor dem Wahltag in diesen F\u00e4llen nicht mehr zum Prozess kommen.<\/p>\n\n

Zu einer Eskalation im Wahlkampf kam es vor gut einer Woche, als ein Sch\u00fctze auf einer Veranstaltung Trumps in Pennsylvania das Feuer er\u00f6ffnete. Trump wurde bei dem Attentat am Ohr verletzt, ein Zuschauer kam ums Leben, zwei weitere wurden verwundet.<\/p>\n\n

Bereits das j\u00fcngste US-Wahljahr 2020 war chaotisch gewesen. Trump akzeptierte seine Wahlniederlage gegen Biden damals nicht, sondern versuchte mit drastischen Mitteln, den Wahlausgang umzukehren. Sein Feldzug gipfelte damals in einem gewaltsamen Angriff seiner Anh\u00e4nger auf das US-Kapitol, bei dem mehrere Menschen ums Leben kamen.\/scb\/DP\/zb<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1274163","published":"1721622928","author":"Lars Gierling"},{"id":"1274153","archiveID":"699","title":"ROUNDUP: Selenskyj feiert drittes deutsches Patriot-System ","headline":"ROUNDUP: Selenskyj feiert drittes deutsches Patriot-System","subheadline":"","description":"\n

\n KIEW (dpa-AFX) - Die Ukraine hat ihre Flugabwehr gegen russische Angriffe gest\u00e4rkt und f\u00fchlt sich ein wenig sicherer. \"Die deutsche Patriot ist angekommen\", sagte Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj in seiner allabendlichen Videoansprache. Deutschland hat der Ukraine drei Patriot-Flugabwehrsysteme zur Verf\u00fcgung gestellt, das dritte hat nach Selenskyjs Worten wohl Einsatzbereitschaft gemeldet.<\/p>\n\n

\"Wir werden in der Lage sein, mehr am Himmel zu tun\", sagte Selenskyj weiter. \"Nat\u00fcrlich gibt es noch viel zu tun, und der Schutz ist noch lange nicht garantiert, aber es ist dennoch ein Gewinn f\u00fcr die Ukraine.\"<\/p>\n\n

Selenskyj hat in den vergangenen Wochen immer wieder betont, dass die Ukraine f\u00fcr einen umfassenden Schutz ihres Luftraums weitere Flugabwehrsysteme ben\u00f6tigt. Die von ihm genannten Zahlen f\u00fcr die ben\u00f6tigten Patriot-Systeme schwanken zwischen sechs und 25. Wie viele Systeme bisher geliefert wurden und ob sie alle noch einsatzbereit sind, ist unklar.<\/p>\n\n

Russland \u00fcberzieht die Ukraine mit immer neuen Luftangriffen. Dabei wird die ukrainische Flugabwehr entweder von sogenannten Kamikaze-Drohnen gepr\u00fcft, die meist in Wellen angreifen, oder von Raketen- und Luftangriffen mit speziellen ferngesteuerten Gleitbomben, die von Kampfpiloten ins Ziel gelenkt werden.<\/p>\n\n

M\u00e4hdrescher in der Ukraine von Kampfdrohne getroffen<\/p>\n\n

Bei einem russischen Drohnenangriff in der Region Sumy im Osten der Ukraine wurde unterdessen der Fahrer eines M\u00e4hdreschers get\u00f6tet. Sein Beifahrer sei bei dem Angriff am Nachmittag schwer verletzt worden, berichteten ukrainische Medien unter Berufung auf die \u00f6rtliche Staatsanwaltschaft. Der M\u00e4hdrescher befand sich auf einem Feld bei der Ernte.<\/p>\n\n

Russland f\u00fchrt seit \u00fcber zwei Jahren einen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Dabei greifen russische Truppen sowohl zivile als auch milit\u00e4rische Ziele an.<\/p>\n\n

Kampfhandlungen leicht abgeflaut<\/p>\n\n

Die Kampfhandlungen in der Ukraine flauten am Sonntag leicht ab. Der Generalstab in Kiew berichtete von lediglich 58 bewaffneten Zusammenst\u00f6\u00dfen an den diversen Frontabschnitten, \u00fcblicherweise liegt diese Zahl bei \u00fcber 100. Die schwersten K\u00e4mpfe wurden aus den Regionen um Charkiw und Kupjansk im Osten gemeldet. \"Unsere unersch\u00fctterlichen Verteidiger durchkreuzen die Pl\u00e4ne der Besatzer und f\u00fcgen dem Feind durch ihr professionelles Handeln unter \u00e4u\u00dferst schwierigen Bedingungen irreparable Verluste zu\", hei\u00dft es in der Mitteilung.<\/p>\n\n

Neue russische Truppen bei Charkiw<\/p>\n\n

Das ukrainische Milit\u00e4r beobachtet argw\u00f6hnisch russische Truppenverst\u00e4rkungen im Osten der Ukraine. So seien bei Hlubokoje in der Region Charkiw neue Einheiten stationiert worden, berichtete Nasar Woloschin, Sprecher der dort verteidigenden ukrainischen Truppen. Unter anderem seien eine Angriffstruppe der Marineinfanterie der russischen Pazifikflotte sowie Teile einer Sch\u00fctzendivision in das Gebiet gebracht worden.<\/p>\n\n

Das russische Milit\u00e4r hatte Anfang Mai eine gr\u00f6\u00dfere Operation mit Zielrichtung Charkiw begonnen. Ziel des Angriffs war jedoch nicht die Eroberung der Gro\u00dfstadt, sondern vielmehr die Errichtung einer Pufferzone zwischen den ukrainischen Stellungen und der nahe gelegenen russischen Grenze. Moskau wollte damit die st\u00e4ndigen ukrainischen Artillerie\u00fcberf\u00e4lle auf russisches Gebiet unterbinden.\/cha\/DP\/zb<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1274153","published":"1721622912","author":"Lars Gierling"},{"id":"1274151","archiveID":"699","title":"ROUNDUP: Deutsches Aufatmen nach Bidens Paukenschlag ","headline":"ROUNDUP: Deutsches Aufatmen nach Bidens Paukenschlag","subheadline":"","description":"\n

\n WASHINGTON (dpa-AFX) - Deutschlands Politikerinnen und Politiker verfolgen staunend die dramatischen Tage im US-Wahlkampf. Aus den Reaktionen auf den R\u00fcckzug des vom Alter geschw\u00e4chten Amtsinhabers Joe Biden aus dem neuerlichen Rennen ums Wei\u00dfe Haus spricht Erleichterung. Doch k\u00f6nnen die US-Demokraten den Wahlkampf noch drehen und Donald Trump als neuen Pr\u00e4sidenten verhindern?<\/p>\n\n

Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) sa\u00df gerade auf USA-Reise nahe dem Wei\u00dfen Haus mit Wahlk\u00e4mpfern der Pr\u00e4sidentenpartei beim Essen, als die Nachricht von Bidens Schritt \u00fcber die Handys in die Runde platzte. Wie sind erste Erkenntnisse zur aktuellen Lage aus deutscher Sicht?<\/p>\n\n

\"Bidens Entscheidung historisch\"<\/p>\n\n

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) schrieb auf der Plattform X, Bidens Entschluss, nicht noch einmal zu kandidieren, verdiene \"Anerkennung\". Vizekanzler Robert Habeck (Gr\u00fcne) zollte Biden \"tiefe Hochachtung\", CDU-Chef Friedrich Merz \"gr\u00f6\u00dften Respekt\". Heil sagte in einem dpa-Videointerview in Washington: \"Die Nachricht von der Entscheidung Joe Bidens hat eine historische Bedeutung.\" Auch f\u00fcr Deutschland und Europa sei wichtig, dass das jetzt wieder \"ein offenes Pr\u00e4sidentschaftsrennen\" sei.<\/p>\n\n

Die aktuelle Kernfrage<\/p>\n\n

Kurz vorher herrschte am Mittagstisch des Arbeitsministers noch ein ziemlicher Katzenjammer. Der Tenor bei dem halben Dutzend teils langj\u00e4hriger Beraterinnen und Wahlk\u00e4mpfer der US-Demokraten: Biden sei wegen seines Alters wohl nicht mehr in der Lage, einen erfolgreichen Wahlkampf zu f\u00fchren. Dann sah der erste die Nachricht von Bidens R\u00fcckzug - und alle zogen ihre Handys heraus.<\/p>\n\n

\"Was f\u00fcr ein Moment\", sagte Heil, der gerade \u00fcber einem gr\u00fcnen Salat sa\u00df. Schlagartig \u00e4nderte sich die Stimmung - jetzt im Fokus: die n\u00e4chsten Schritte und die Chancen von Bidens Stellvertreterin und Wunschkandidatin Kamala Harris. Die aktuelle Kernfrage f\u00fcr Heil: \"Schaffen die Demokraten einen Neustart in den n\u00e4chsten Tagen oder brechen dort jetzt K\u00e4mpfe aus?\"<\/p>\n\n

\"Kamala Harris kann k\u00e4mpfen\"<\/p>\n\n

Die Demokraten wissen, dass der republikanische Herausforderer Trump sie gern als Chaos-Partei vorf\u00fchren will - das wird deutlich. Und sie wollen alles tun, um das zu vermeiden. Zumindest in dieser Runde demokratischer Strippenzieher ist man sich einig: Mit Kamala Harris k\u00f6nne das gelingen. Der US-Leiter der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung, Knut Dethlefsen, meint, Harris k\u00f6nne k\u00e4mpfen, k\u00f6nne \"Abteilung Attacke\" - genau das, was im Wahlkampf gegen Trump jetzt gebraucht werde. \"Wir haben noch 102 Tage bis zur Wahl\", stellt eine von Heils Gespr\u00e4chspartnerinnen trotzig fest. Genug Zeit gebe es also noch.<\/p>\n\n

\"Das ist wieder ein offenes Rennen\"<\/p>\n\n

Heil gab zwar pflichtschuldig zu Protokoll, dass die Bundesregierung auch mit der Trump-Administration gut zusammengearbeitet habe und sich auf alle Szenarien einstelle. \"Wir hoffen das Beste und m\u00fcssen auch mit Schwierigem rechnen. Aber nat\u00fcrlich sind meine pers\u00f6nlichen Sympathien als Demokrat, als Sozialdemokrat, bei Kamala Harris.\"<\/p>\n\n

Heil: \"Ich hoffe, dass sie in der Lage sein wird, mit einer starken Kampagne auch zu gewinnen.\" Seine US-Gespr\u00e4chspartner gingen davon aus, \"dass jetzt ein Ruck durch die Partei gehen wird.\" Auch in anderen Staaten h\u00e4tten Rechtspopulisten verloren und Demokraten gewonnen - in Frankreich etwa, in Gro\u00dfbritannien und in Polen. Heil: \"Das macht Mut, dass auch diese Wahlen hier gut ausgehen k\u00f6nnen.\"<\/p>\n\n

Auswirkungen auf Deutschland durch einen Sieg Trumps<\/p>\n\n

Ukraine, Raketenschutz, Nato - f\u00fcr Deutschland und Europa habe das US-Wahlergebnis gro\u00dfe Auswirkungen, sagte Heil. Eigentlich ist der Arbeitsminister in die USA gereist, um neue Ans\u00e4tze f\u00fcr die Arbeitswelt mit K\u00fcnstlicher Intelligenz (KI) zu sehen - und wom\u00f6glich f\u00fcr Deutschland daraus Lehren zu ziehen.<\/p>\n\n

N\u00e4chste Station von Heils US-Tour: Houston, Texas. Die US-Raumfahrtbeh\u00f6rde Nasa erforscht auch die Potenziale von KI auf der Erde. \"Es geht darum, dass KI den Menschen dient und nicht umgekehrt\", so Heil. Also, dass Menschen nicht wegrationalisiert werden und die Computer nicht die Oberhand gewinnen. Und auch hier - so findet der SPD-Minister - sei es entscheidend, wer k\u00fcnftig in den USA regiere. Denn generell wollten Rechtspopulisten meist volle Vorfahrt f\u00fcr den Markt ohne viel R\u00fccksicht auf Menschen.\/bw\/DP\/zb<\/p>\n\n

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\n TEL AVIV (dpa-AFX) - Mitten im Wirbel um den R\u00fcckzug von US-Pr\u00e4sident Joe Biden aus dem Rennen um eine weitere Amtszeit reist Israels Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanjahu heute zu einem offiziellen Besuch in die Vereinigten Staaten. Es sei noch \"zu fr\u00fch\", um sagen zu k\u00f6nnen, welche Folgen Bidens Entscheidung f\u00fcr Israels Kriegsf\u00fchrung im Gazastreifen haben k\u00f6nnte, zitierte die \"Washington Post\" eine Quelle in Netanjahus B\u00fcro. Laut israelischen Medienberichten soll ein f\u00fcr Dienstag angesetztes Treffen mit Biden wie geplant stattfinden.<\/p>\n\n

Biden und Netanjahu waren zuletzt im vergangenen Herbst in Tel Aviv pers\u00f6nlich zusammengekommen, kurz nach dem Massaker der islamistischen Hamas am 7. Oktober in Israel, das den Gaza-Krieg ausgel\u00f6st hatte. Bei dem nun geplanten Gespr\u00e4ch mit Biden soll es nach Medienberichten vor allem um die Bem\u00fchungen um eine Waffenruhe und eine Freilassung der Geiseln im Gegenzug f\u00fcr die Freilassung pal\u00e4stinensischer H\u00e4ftlinge gehen. Kurz vor seiner Abreise entschied Netanjahu, am Donnerstag eine Delegation nach Katar zu schicken.<\/p>\n\n

Geisel-Verhandlungen sollen weitergehen<\/p>\n\n

Dort sollen die schleppend verlaufenden indirekten Verhandlungen mit der Hamas, bei denen Katar, die USA und \u00c4gypten vermitteln, fortgesetzt werden. Nach Ansicht von Analysten k\u00f6nnte der sich \u00e4ndernde politische Wind in Washington Netanjahu zu einem entscheidenden Zeitpunkt bei den Verhandlungen st\u00e4rken, schrieb die \"Washington Post\". US-Beamte h\u00e4tten einger\u00e4umt, dass die zuletzt zunehmenden innenpolitischen Probleme von US-Pr\u00e4sident Biden mit einer Verh\u00e4rtung der Position von Netanjahu zusammenfielen.<\/p>\n\n

So hatte Netanjahu k\u00fcrzlich, nachdem die Hamas gerade mehr Flexibilit\u00e4t gezeigt hatte, neue Forderungen erhoben - etwa die nach einem l\u00e4ngeren Verbleib israelischer Truppen an strategischen Stellen des Gazastreifens. Deswegen kamen die Gespr\u00e4che in letzter Zeit nicht vom Fleck. Die US-Unterh\u00e4ndler h\u00e4tten bef\u00fcrchtet, dass Netanjahus neue Forderungen die Gespr\u00e4che zum Scheitern bringen, so die US-Zeitung. Zun\u00e4chst blieb unklar, ob Netanjahu seine neue Delegation nun mit einem gro\u00dfz\u00fcgigeren Verhandlungsmandat ausgestattet hat.<\/p>\n\n

Proteste vor Netanjahus Abreise<\/p>\n\n

Am Vorabend seiner Abreise in die USA demonstrierten Hunderte Israelis vor dem Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv. Die Teilnehmer der Kundgebung forderten Netanjahu auf, die Reise nicht anzutreten, bevor er ein Abkommen zur Freilassung der 120 Geiseln unterschrieben hat, meldete das Nachrichtenportal \"haaretz.com\". Der Neffe einer Geisel sagte: \"Die meisten B\u00fcrger wissen, dass Netanjahu nur auf der Grundlage seiner pers\u00f6nlichen Interessen entscheidet.\" Sie w\u00fcrden erkennen, dass er die indirekten Geisel-Gespr\u00e4che sabotiere.<\/p>\n\n

Netanjahu regiert in einer Koalition mit ultra-religi\u00f6sen und rechtsextremen Parteien, die Zugest\u00e4ndnisse an die Hamas ablehnen und mit der Sprengung des Regierungsb\u00fcndnisses drohen. Bei vorgezogenen Neuwahlen h\u00e4tte Netanjahu laut Umfragen keine guten Karten. Sein angespanntes Verh\u00e4ltnis zu Biden hatte sich in den vergangenen Monaten deutlich verschlechtert, da Israel sich mit zahlreichen Bitten des Wei\u00dfen Hauses konfrontiert sah, die humanit\u00e4re Hilfe in Gaza zu verst\u00e4rken und mehr f\u00fcr den Schutz der Zivilbev\u00f6lkerung zu tun.<\/p>\n\n

Im Mai stoppte die US-Regierung eine Lieferung schwerer Bomben aus Sorge, sie k\u00f6nnten in bewohnten Gebieten eingesetzt werden. Kritiker werfen Netanjahu vor, den Krieg zu seinem eigenen politischen Vorteil in die L\u00e4nge zu ziehen - ein Vorwurf, den er zur\u00fcckweist. Netanjahu beharrt darauf, Israel m\u00fcsse so lange k\u00e4mpfen, bis die Hamas vollst\u00e4ndig zerst\u00f6rt sei. Ein Ziel, das selbst im eigenen Milit\u00e4r angezweifelt wird. \"Wer glaubt, wir k\u00f6nnten die Hamas ausschalten, irrt sich\", sagte Armeesprecher Daniel Hagari im vergangenen Monat.<\/p>\n\n

Netanjahu will Rede vor US-Kongress halten<\/p>\n\n

W\u00e4hrend f\u00fchrende K\u00f6pfe in Israel, darunter Pr\u00e4sident Izchak Herzog und Verteidigungsminister Joav Galant, Biden f\u00fcr seine Unterst\u00fctzung Israels \u00f6ffentlich dankten, gab es von Netanjahu zun\u00e4chst keine Reaktion zu Bidens R\u00fcckzug, wie die \"Times of Israel\" festhielt. Am Mittwoch will er vor beiden Kammern des US-Kongresses eine Rede zu Israels milit\u00e4rischem Vorgehen im Gazastreifen halten. Netanjahu werde seit langem daf\u00fcr kritisiert, sich mit Republikanern unter Donald Trump zu verb\u00fcnden, schrieb die \"Washington Post\".<\/p>\n\n

Die israelische Luftwaffe hat unterdessen nach Beschuss durch die proiranische Hisbollah erneut Stellungen der Miliz im S\u00fcdlibanon attackiert. Wie die israelische Armee am Abend mitteilte, sei eine Raketenabschussanlage bombardiert worden. Zudem seien ein Beobachtungsposten und \"Terror-Infrastruktur\" der Hisbollah angegriffen worden. N\u00e4here Details wurden nicht genannt. Die Angaben konnten unabh\u00e4ngig nicht \u00fcberpr\u00fcft werden. Zuvor soll die Hisbollah den Norden Israels mit Raketen und Drohnen angegriffen haben.<\/p>\n\n

Israel und die libanesische Schiitenmiliz liefern sich seit dem Beginn des Gaza-Kriegs nahezu t\u00e4glich Gefechte. Zuletzt nahm deren Intensit\u00e4t deutlich zu. Auf beiden Seiten gab es Tote. Die Hisbollah handelt nach eigenen Aussagen aus Solidarit\u00e4t mit der islamistischen Hamas im Gazastreifen. Seit langem wird bef\u00fcrchtet, dass sich der Konflikt ausweiten k\u00f6nnte.\/ln\/DP\/zb<\/p>\n\n

\n\n<\/p>\n\n<\/body.content>","link":"https:\/\/www.omr.de\/amg\/news\/news-1274149","published":"1721622904","author":"Lars Gierling"},{"id":"1274165","archiveID":"699","title":"Prominente US-Gouverneure stellen sich hinter Harris ","headline":"Prominente US-Gouverneure stellen sich hinter Harris","subheadline":"","description":"\n

\n WASHINGTON (dpa-AFX) - Nach dem R\u00fcckzug von Joe Biden aus dem US-Pr\u00e4sidentschaftsrennen haben sich prominente demokratische Gouverneure hinter Vize Kamala Harris als Spitzenkandidatin gestellt. \"Hart. Furchtlos. Hartn\u00e4ckig. Angesichts unserer gef\u00e4hrdeten Demokratie und unserer ungewissen Zukunft gibt es niemanden, der besser geeignet ist, den Fall gegen Donald Trumps d\u00fcstere Vision zu verfolgen und unser Land in eine ges\u00fcndere Richtung zu f\u00fchren, als die Vizepr\u00e4sidentin der Vereinigten Staaten, Kamala Harris\", schrieb der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom auf der Plattform X.<\/p>\n\n

Newsom, der selbst als m\u00f6glicher Nachfolger Bidens gehandelt wurde, spielte damit auf Harris' Vergangenheit als Generalstaatsanw\u00e4ltin Kaliforniens an sowie darauf, dass der republikanische Spitzenkandidat Trump ein verurteilter Straft\u00e4ter ist.<\/p>\n\n

Auch der Gouverneur des f\u00fcr die Wahl immens wichtigen und umk\u00e4mpften Bundesstaates Pennsylvania, Josh Shapiro, teilte mit, er werde alles tun, um Harris zu unterst\u00fctzen. \u00c4hnlich \u00e4u\u00dferte sich auch North Carolinas Gouverneur Roy Cooper. Die Gouverneurin des Swing States Michigan, Gretchen Whitmer, hatte ihre Kandidatur bereits ausgeschlossen. Sie hielt sich aber mit einer direkten Unterst\u00fctzung f\u00fcr Harris noch zur\u00fcck.<\/p>\n\n

Biden hatte seine bisherige Stellvertreterin Harris bei der Verk\u00fcndung seines Verzichts als Nachfolgerin vorgeschlagen.\/scb\/DP\/zb<\/p>\n\n

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\n WASHINGTON (dpa-AFX) - Nach dem R\u00fcckzug von Joe Biden aus dem US-Pr\u00e4sidentschaftsrennen ist der republikanische Spitzenkandidat Donald Trump offensichtlich emp\u00f6rt. Sein Wahlkampfteam habe Zeit und Geld in \"den Kampf gegen den betr\u00fcgerischen Joe Biden\" investiert. \"Jetzt m\u00fcssen wir wieder von vorn anfangen\", schrieb Trump auf der von ihm mitbegr\u00fcndeten Internet-Plattform Truth Social. Der 78-J\u00e4hrige stellte eine Entsch\u00e4digung der Republikaner f\u00fcr diesen \"Betrug\" an seiner Partei in den Raum.<\/p>\n\n

Angesichts der miserablen Umfragewerte f\u00fcr den 81-j\u00e4hrigen Biden - besonders nach seiner desastr\u00f6sen Leistung bei einer TV-Debatte Ende Juni - hatte Trump gehofft, f\u00fcr die Wahl im November leichtes Spiel zu haben. Nun werden die Karten im Wahlkampf neu gemischt.\/scb\/DP\/zb<\/p>\n\n

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